5 things you might not know about me

Eingesammelt habe ich das Meme von Jonas, aber ich mag es lieber auf Deutsch beantworten – 5 Dinge die man nicht unbedingt über mich weiß. Ein nettes offenes Meme zu Weihnachten.

  • Schrift: 5.
    Ich hatte nie eine bessere Note in Schrift als eine 3 und der Standard war 5. Was ich absolut unfair fand, denn meine Schrift war lesbarer als so manche Jungenschrift. Aber als Mädchen hätte ich eben eine „schöne“ Schrift haben müssen.

    Es war sehr nett daß sie in der 10. Klasse aufgehört haben diese Note zu verteilen. Wahrscheinlich auch einer der Gründe warum ich so schnell den Computer mochte. Selbst sehr konservative Teile meiner Familie bevorzugen (lesbare) Dinge geschrieben am Computer gegenüber unlesbaren aber handgeschriebenen Briefen.

  • Ich trinke fast nie Alkohol
    Nicht weil ich dagegen bin, sondern weil ich ihn nicht mag aber „schlimmer“ noch: Weil er nicht wirkt.

    Die schlimmste Nacht meines Lebens mit dem dicksten Brand war meine erste Abifeier. Grund war ein Barmann der sich mit Cola-Rum an mir rächen wollte weil ich ihn ein anderes Mal abgefüllt hatte. Mir ging es zwar dreckig am nächsten Tag, aber ich weiß trotzdem leider noch alles von dem Abend. Ich bin mir nie sicher ob ich froh darüber sein soll oder ob ich etwas verpasse. 😉

  • Ich sitze ungern auf Stühlen.
    „Meine Kindheit habe ich auf dem Fußboden verbracht“ könnte der Beginn einer Leidensstory sein, ist es aber nicht.

    Kindheitserinnerungen an einen kleinen Platz zwischen Kachelofen und Fernseher bei Oma, viele Spiele und Dinge die man auf dem Boden viel besser ausbreiten konnte und zum Lesen hinfleezen … all das ginge zwar auch ‚ordentlich auf einem Stuhl sitzend‘ aber nicht stuhlartiges ist mir auch heute noch lieber.

  • Ich habe niemals eine Tanzschule besucht.
    Nunja, fast niemals. Mein einziger Tanzkurs entstand aus der damaligen Begeisterung aller weiblichen Teenager für Dirty Dancing, den ich glaube ich sechs Mal gesehen habe. Mehr als ein Tanzkurs ist es dann aber nicht geworden …
  • Marion Zimmer-Bradley ist meine Lieblingsautorin – für ihre Darkover-Werke
    Viele kennen MZB nur von den Avalon-Büchern (Nebel von Avalon und Co.), die in meiner Jugend als typische Mädchen-Bücher aufkamen bzw. „für junge Frauen“. Diese fand ich grottenlangweilig.

    Der Darkover-Zyklus hingegen ist ein vielschichtiges Werk dessen Kernelement mich frappierend an das Netz und die Verbindungen untereinander erinnert und einer der wenigen Werke die ich in mehr oder minder regelmäßigen Abständen komplett neu durchlese. Tip: Auf Englisch lesen.

    Grob was ist Darkover?
    Darkover ist ein vergessener Kolonialplanet der Erde, auf dem sich aufgrund lokaler Begebenheiten eine mittelalterliche Gesellschaft herausgebildet hat inklusive feudaler Strukturen. Darkover als Planet wird ‚wiederentdeckt‘ von den Terranern die meinen Technik sei das einzig erstrebenswerte, wobei die herrschende Kaste ganz andere Möglichkeiten hat und gar nicht so rückständig ist wie zuerst geglaubt.

    Zu dieser Kaste kann nur jemand gehören der Psi-Kräfte besitzt (mein Lieblings SF-Aspekt). Hauptmerkmal des sog. Larans ist die telepathische Begabung und die Romane drehen sich nicht nur um Machtverhältnisse zwischen den Bewohnern und den Terranern, natürlich um die Rolle der Frau inkl. von Amazonen, sondern auch aufgrund MZBs Neigung um die Akzeptanz von Bi-/Homosexualität. Wer mit der Serie anfangen möchte kann es durchaus mittendrin tun, ich empfehle Heritage of Hastur.

    In dieser Welt geht es um „Kopfblinde“ und „normale Menschen“ aus der Perspektive der begabten Kaste, und viele der dortigen Probleme bzw. Lösungen haben frappierende Ähnlichkeiten mit der Kommunikation im Netz – ich sage nur Digital Na(t)ives.

Weiterreichen tue ich es an

  • an Falk wegen der Digital Na(t)ives und dem Gruppendruck
  • weil er so still ist aber Interesse an Darkover gezeigt hatte Torsten (und weil seine Serie “ … ist“ immer so wundervoll geschrieben ist)
  • Lia weil ich gespannt auf das Ergebnis bin und damit mal was anderes als Rezepte in dem Blog stehen
  • Thomas den ich wohl nächste Woche zum ersten Mal sehen werde obwohl wir uns schon seit 10 Jahren kennen
  • und Devlog, weil ein Narr immer in die Sammlung gehören sollte

(Bonus: Alles alte Ircer. Ja, 2007 wird wieder ein IRC-Jahr für mich)

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(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Ohoh.
    Dirty Dancing.
    Da tun sich ja Abgründe auf.
    Riesige Leichen im Keller…
    :)