Barcamp Köln, ein Rückblick

Bevor ich den Text gar nicht fertiggestellt bekomme, poste ich lieber den fast fertigen Zwischenstand. 😉

Der Weg zum Barcamp war anstrengend und mit ungeplanten Schwierigkeiten versehen, doch die Fahrt hat sich gelohnt und ich habe nicht nur ein paar Personen endlich ‚in echt‘ gesehen sondern auch eine Menge neuer und alter Bekannte getroffen.

Es war nicht mein erstes Barcamp, Ich war in einem umgebauten Lager in L.A., bei einem spontanen Barcamp auf der diesjährigen Etech (nett, so in einer Hotelecke) und in London im September bei Yaho mit einer Reihe der üblichen Verdächtigen und nun Köln.

Meine Antwort auf „was ist toll an Barcamps“ ist daher nicht „klasse das es sowas gibt“ sondern „irritierend aber nett, daß man sich über diese Themen in Deutsch unterhält“. 🙂

Warum gehe ich auf solche Veranstaltungen? Weil egal wieviele Blogs man liest, wieviele Podcast man hört, wie lange man sich schon im IRC kennt oder man Second Life spielt: Eine Person mit all ihren Facetten in real kennnenzulernen ist immer noch etwas anderes.

Daher war es auch schade Berlin verpaßt zu haben, aber es kollidierte mit einem schon lange geplanten anderen Termin. Bei fast jedem Barcamp gab es die Phase kurz vorher „oh will ich da jetzt wirklich hin, es paßt eigentlich überhaupt nicht“ und endete mit einem „nette spannende neue Leute kennengelernt – gut daß Du da warst“.

So auch in Köln. Die Gespräche drehten sich ganz klassich um „all das neue Zeugs“ als auch um ganz alte Themen wie Privacy etc, von CCC bis Second Life. Das Bedürfnis war spürbar, sich mehr und verstärkt auszutauschen und wie üblich hofft man auch hinterher etwas von dem Geist erhalten zu können bzw. zu weiteren Diskussionen im Netz nutzen zu können.

Schnell zusammengefunden mit Bernd Schmitz der Medien an der Rheinischen Fachhochschule unterrichtet und ansonsten bei einer großen Firma arbeitet – die Frage nach wie wollen wir Medienkompetenz in die (Hoch-)Schulen bringen führte zwar nicht zum gewünschten Ergebnis, hat mir aber mit ein paar Ideen gebracht.

Lange nicht gesehen hatte ich Stefan Kellner von Plazes, dessen Laptopbeklebung meinem nicht unähnlich sah. Finde alle gleichen Aufkleber und ordne sie den Firmen bzw. Veranstaltungen zu! 😉

Wir vergleichen unsere Laptops

Wie üblich habe ich es mir nicht nehmen lassen, ihn zu ‚plazen‚. Oliver Thylmann war multitaskingfähig – beim nächsten Mal unterhalten wir uns dann ausführlicher über seine Firma.

Herr Thylmann ganz interaktiv

Die Schokodinatorinhat leckerste Muffins gebacken – inklusive Reservierungsmöglichkeit:
Gute Muffin-Auswahl

Auch das Frühstück am nächsten Morgen war klasse – und wurde stilecht mit Laptops auf den Tischen begangen.

Beim Frühstück

Überraschung des Barcamps? Der neu bloggende „Polizist“ Guido. 😉 Die ‚berühmte‘ Polizeisession hat gezeigt, daß auch vermeintlich internetfeindliche Bereiche sich gut mit den neuen Medien auseinandersetzen können.

Besonders gefreut hat mich endlich einmal Torsten Kleinz ‚in echt‘ zu begegnen, wo wir uns doch seit Jahren (?) Einladungen zu im Betatest befindlichen Systemen zuschustern. Hier läßt er sich gerade SL zeigen:

Eindrücke vom Barcamp

Zusammen mit Falk Lüke gab es nette Rückblicke in IRC-Zeiten (einer der drei Beteiligten war bei Germanynet …) und abends präsentierte Torsten noch seine perfekten Kenntnisse der Kölner Innenstadt. („hier fahr‘ ich immer mit dem Fahrrad!“).

Geklärt hat sich auch das „ganz spontane“ Zustandekommen des Kölner Barcamps wie Franz Patzig mir glaubhaft erzählen konnte: Nachdem er das Barcamp in Shanghai mitorganisiert hatte war er voll auf dem Barcamp-Trip und wollte möglichst schnell eines in der Nähe organisieren. Gerüchteweise soll es im Sommer ein weiteres in Köln geben. 😉

Fazit? Barcamps machen Spaß und süchtig. :o)

Nächste Möglichkeiten sind Nürnberg und Berlin! 😉

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(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hmmmja. Mein Rückblick ist irgendwie auch auf dem Rechner und in sonstiger Arbeit klebengeblieben. Leider. War aber irgendwie schön, da.

  2. nicht berlin sondern frankfurt im frühjahr 2006 🙂
    lieber gruss aus köln