Bessere Qualifikation und Ausbildung für Huren gefordert

Sehpferd schreibt:

Auch in der Rotlichtbranche herrscht Wettbewerb: Die Berliner Huren fürchten jedenfalls ein neues Bordell an der Berliner Stadtautobahn, das angeblich zum Preisverfall führen soll: Immerhin hat das Haus 58 Zimmer, und bei der angeblich schlechten Geschäftslage des Gewerbes fürchtet man den Preisverfall.

Der soll schon begonnen haben: Für „etwas“, das vor Jahren noch 100 Euro gekostet habe, würde man heute nur noch 20 Euro erlösen, beklagt sich die Verbandssprecherin Stephanie Klee. Sie forderte zudem eine bessere berufliche Qualifikation ihrer Kolleginnen und verlangte eine „ordentliche Ausbildung“ für den Berufsstand, wie die Berliner Morgenpost berichtete.

Da war doch auch noch die Tatsache, daß Bordellbetriebe ausbilden sollten und Prostition ein legaler Beruf ist.

Gibt es dann demnächst den Ausbilungsberuf „geprüfte Prostituierte IHK“? Wobei es eigentlich eher zum Handwerk gehört. Auf den Meistertitel und den dazugehörigen Berufsschulunterricht bin ich gespannt …

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

11 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Und wie wird sich die Prüfung gestalten? Praktischer, theoretischer und mündlicher (ich meine NICHT „oraler“) Teil?
    Kenntnisse (über Gesetze und Krankheiten) lassen sich recht ja noch einfach abprüfen. Aber wie sollen Fertigkeiten geprüft objektiv werden? Im klassischen Handwerk müssen Prüflinge ein Werkstück herstellen, eine Frisur erstellen usw. Aber bei dieser doch sehr speziellen Dienstleistung?
    Und wie sollen die mündlichen Leistungen bewertet werden? Vor der eigentlichen Dienstleistung findet ja eine Kontaktaufnahme und ein Anbahnungsgespräch statt. Wie soll hier die Qualität objektiv ermittelt werden?

  2. Wahrscheinlich nur eine Maßnahme, neue Prüfer zu gewinnen.
    Irgendwann gibt es dann bestimmt auch ein Studium dazu – und im Hauptstudium kann man dann entscheiden zwischen den „Sprachen“ …
    Oder nach zwei Jahren Lehre vorzeitig beenden als geprüfte Gogo-Tänzerin? :o))

  3. Vielleicht wird so das Problem mit den fehlenden Ausbildungsplätzen gelöst … 😉

  4. Erotikfachdienstleister(in) (IHK)
    und Bordellkauffrau / mann (IHK)
    Ein moderner Bordellbetrieb erfordert eine angemessen kaufmännische Qualifikation. Im Berufsbild der Bordellkauffrau / mann (IHK) werden folgende Kompetenzfelder entwickelt:
    Immoblienwirtschaft, Einkauf, Marketing, Buchhaltung, Warenwirtschaft.

  5. warum ich find des cool!!!!!!
    aber wenn dann solte der job ab 16 sein!!!
    30000 leute haben keine lehrstelle davon natürlich 15000 frauen!!!! Somit wären wir schon einen großen schritt weiter!!! Außerdem würde an auch der preis sinken und ich könnt mir entlich für 5euro mal schell einen blasen lassen!!!! HAb sogar letzes mal auf mtv gesehn das sex die leistung steigern soll !!! große betriebe wie siemens eon oder so könnten ja dann ne hausschlampe einstellen staat die arbeitszeit zu erhöhen !!! 🙂

  6. pff…ich würd mich wohl als prüfer zur verfügung stellen…
    nen paar blaue pillen einwerfen und 20 huren „testen“…
    wenn man dann dafür kohlen bekommt,hab ich meinen traumjob gefunden*gg*

  7. Ich habe selbst 2 Jahre lang angeschafft und bin seither im Bereich Verkauf, Kommunikation und Marketing tätig.
    Jeder hat ein Recht auf Bildung! Der Bedarf auf Ausbildung für das älteste Gewerbe der Welt ist auf jeden Fall längst gegeben, auch bei uns in Deutschland. Das Lohndumping führt in die falsche Richtung.
    Auch, oder gerade Sexarbeiterinnen haben ein Anrecht auf einen entsprechend guten Lohn, weil es eben doch kein Beruf wie jeder andere ist. Deshalb müssen alle Mädels unbedingt wissen, wie sie Ihre Dienste am Besten, sowohl in finanzieller Hinsicht, als auch würdevoll, anbieten können.
    Nur wer eine Wahl hat, kann entscheiden. Solange Sexarbeiterinnen in die Schublade „keine Wahl“ gesteckt werden bzw. sich stecken lassen, können sie nicht entscheiden. Verkäufer hingegen müssen entscheiden können, sowohl für sich selbst, als auch für den Kunden.
    Deshalb bitte ich alle, uns in unser Arbeit „Recht auf (Aus-)Bildung“, mit Rat und Tat zu unterstützen.
    Auch ich kann meinen Teil zur (Aus-) Bildung beitragen. Ich habe das erste Fachbuch „Kobern mit Strategie – Verkaufstaktiken für Mädels im Rotlicht“ für Sexarbeiterinnen geschrieben.
    Da sich an meinem „Projekt“ viele Menschen bereits beteiligt haben, kann ich auf der Domain auch zur Lösung anderer Alltagsprobleme der Sexarbeit beitragen. In den nächsten Wochen und Monaten werden mein Team und ich tatsächlich aktive Hilfe leisten können.
    Helft mir zum Beispiel, über Links, Empfehlungen und Diskussionen in Foren, damit in der Branche der Sexarbeit „Kobern mit Strategie“ bekannt wird und somit auch von allen Mädels gelesen werden kann.
    Nehmt Kontakt mit mir auf, gerne antworte ich persönlich: mail@kobern-mit-strategie.de.
    Vielen Dank, Eure Michaela Hof