BlogGrill: Männer am Grill entdecken ihre Urinstinkte

Just entdeckt – passender könnte als Einleitung für meinen Kommentar BlogGrill könnte die Überschrift nicht sein.

Freiburg (dpa); – Männer am Grill fühlen sich nach Ansicht von Wissenschaftlern in die Rolle des Jägers und „Höhlenmenschen“ zurückversetzt. Am Grillrost würden die männlichen Urinstinkte geweckt, so Nina Degele, Professorin für Soziologie und Geschlechter-Forschung an der Uni Freiburg, in einem dpa-Gespräch.

„Die Arbeit mit rohem Fleisch wird als eindeutig männlich und archaisch empfunden“, sagte sie. Grillen sei daher vor allem beim männlichen Geschlecht beliebt. Frauen dagegen würden mehrheitlich wenig Lust empfinden, am Grillrost zu stehen.

„Am Grill wird mit der Beute hantiert, die mit eigenen Händen in freier Natur zubereitet wird“, sagte Degele. Thematisch gehe es um den wilden Mann, der für die Nahrungsaufnahme hart arbeiten müsse und der für die Versorgung der ganzen Gruppe verantwortlich sei. Zudem werde am Grill die Rolle in der Gesellschaft entschieden. „Wer Feuer anzündet, steht in der Sozialhierarchie ganz oben“, sagte die Professorin, die an der Freiburger Universität das vor drei Jahren gestartete Forschungsprojekt „Grillen und Lebensstil“ leitet.

In der Tat, die Männer sammelten sich alle um Grillmaster Heiko. Ich hätte nach dem Vortag, Vormittag und Nachmittag nicht gedacht, daß es abends noch so schön werden würde! Der Regen auf Hin- und Rückweg war gut ertragbar und vor Ort was es wunderbares Wetter. Eigentlich hätte ich es mir aber denken können – hatte ich doch die Würstchen morgens in den Gefrierschrank gesteckt.

Spannend fand ich neben den von Heiko bereits erwähnten Themen die Tatsache, daß man sich kennt, weil die Welt ein Dorf ist – aber es trotzdem „Kreise“ gibt. Später am Abend im kleineren Kreise zwischen Brautkleidbildern, Kinderbeschäftigung und Kaffee war Nik sehr abgehängt, als der Rest wie selbstverständlich über in der letzten Zeit gelesenen Einträgen verschiedener Blogs redete. Umgekehrt war der Rest abgehängt, als Nik, Sibylle und ich über meinen Stammchannel #berlin und die dortigen Beteiligten redeten.

Anders als gewisse Herren behaupten, habe ich niemandem die Leviten gelesen; wobei ich zugebe, Typepad als edleres Twoday bezeichnet zu haben – allerdings nur, weil ich mich mit den Tiefen der ganzen Anbieter nicht sonderlich beschäftigt habe. Das wird sich sicher bald ändern, ich bin schon ganz gespannt auf die kommende Informationsflut! 😉

Zu Informationsflut paßt Gerd – endlich habe ich einen Studenten aus der ISNM kennengelernt und er schreibt auch gleich noch über Weblogs seinen Master.

Was fällt mir noch dazu ein? Nochmal danke an die Gastgeber. Couchblog-Nico ward vermißt. Rosa scheint die Farbe für den kommenden Weblog-Frühling zu sein. *g* Und beim nächsten Mal gibt es endlich Schilder für die Leute, das hat mich schon beim letzten Mal genervt. :o)

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. beim letzten Bloggertreffen hatten wir Namenschilder und ich musste mir in einer Tour anhören, wie dämlich das sein…

  2. „Ich habe immer den Alptraum, dass ich im Zuge der Frauenbewegung mal am Elektrogrill stehe mit nem alkoholfreien Bier und Tofu-Würstchen grille.“
    Ingo Appelt