Blogher: Weibchen-Blogging?

[Oliver Gassner hat auf Telepolis in einem Artikel zum Barcamp Nürnberg auf diesen Artikel verlinkt bez. des „systemimanenten Frauenmangels“. Ich habe das zum Anlaß genommen ein paar meiner Gedanken in einem passenderen Artikel zusammenzufassen: Über den systemimmanenten Frauenmangel oder warum fragt Ihr eigentlich mich?.

Der unten folgende Artikel beschreibt die Situation auf der diesjährigen Blogher Konferenz.]

Auf dem Panel „Who is the next Martha Stewart“ kommt gerade die Frage an die Anwesenden Strick-, Schmuck-, Shopping- und Kochblogging auf: „do you see yourself as being domestic“ und die klare Antwort ist „nein“ vom Panel. Genereller Eindruck? Es gibt Massen von Frauen die an bestimmten Themen interessiert sind aber eben auch an all den Technik-Themen. Blogher zeigt, daß „wenig Frauen“ auf einer Konferenz schlicht meint, daß sie nicht attraktiv genug für die Zielgruppe ist.

Und was ist die „Zielgruppe“ hier? Schaut man sich in dieser Runde um, so sieht man farbenfrohe Kleidung, Kinderbilder auf all den Laptops, Stricknadeln, Frauen in Rüschenkleider mit fetten Tatoos, eine Bandbreite von Handtaschen, Trolleys mit Kindern drin (es gibt nur ein Kind was nervig ist, alle anderen sind wirklich liebenswürdig wenn sie mit ihren Müttern unterwegs sind anstatt in der Kinderbetreuung zu sein). Und und und und und. „Variety and Diversity“ existieren, und sie können genutzt werden.

Quotes:
Pim von Chez Pim: „I can care about shoes and still be a strong women.

Gayla Trail: I just wanna sell out a little bit.

Maggie Manson: „Run to the dollar sign’s – they are waiting for you.“

„You all had those parents: Well if you liked it, they wouldn’t pay you for that.“

Technorati Tags: ,

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Nicole!
    Mein erster wirklich ruhiger Abend nach der Rückreise aus Berlin und so habe ich mich mal auf eine Blogtour begeben und auch Deine diversen Blogs meinen bloglines hinzu gefügt. Ich werde mich noch in das Webboard eintragen, und die Photos gehen auch bald online. Dann werde ich mich auch noch mal wegen der „Euro Links“ melden…
    San Francisco ist wirklich eine sehr schöne Stadt. Balsam für Leib und Seele, wenn man aus Südkalifornien ankommt.
    „Variety and Diversity“ existieren, und sie können genutzt werden.
    Sicher vor allem an Orten wie SF 😉 – da hat Michael Lind wohl recht. Siedlungsdichte und Varität der Bewohner sind ein wesentliches Erfolgskriterium moderner Ökonomien.
    Aber darüber hinaus? Konntest Du interessante Erkenntnisse über geschlechtsspezifische Unterschiede im Blogverhalten bei der Konferenz sammeln?
    Selbstredendes („I can care about shoes and still be a strong women.“) wird ja wohl hoffentlich nicht die Quintessenz gewesen sein, oder?
    Gruß aus Mainz,
    Tobi

  2. Schade, hätte ich früher davon erfahren, hätte ich dem Frauenmangel direkt entgegengewirkt 😉
    Nächstes Mal.