blogoskeptischer ct-redakteur

Durch Zufall entdecke ich gerade, daß die ct-Redaktion bzw. einige daraus Webseiten haben *verdutztguck*.

Und einer davon – Gerald Himmelein – hat sogar ein Nicht-Blog.

Wenn die Blog-Umgebung tatsächlich eine „Blogosphere“ sein sollte, ist sie übrigens innen verspiegelt. Ich meine ja nur. Ich versuche seit mehreren Monaten, mich für Blogs zu begeistern, und habe immer noch nicht begriffen: Was ist eine Blogroll? Was soll Trackback? Und ein Permalink, ziept das — wie eine Dauerwelle? (Jaja, ich weiß. Würde ich c’t lesen…)

Er hat keine Kommentare. Sonst würden wir ihm das schon erzählen. ;o) Aber er hat ein schönes Zitat verlinkt unter seiner Adresse mit der Überschrift „Post und Süßes ( * )“:

Die Leute schreiben mir. Plötzlich kriege ich wieder Post. Die Leute schreiben mir dies, die Leute schreiben mir das. Und dabei lassen sich jetzt bereits zwei klare Trends ausmachen. Frauen schreiben zustimmend, schicken Gedichte, Fotos und Selbstgebackenes. Männer schicken eher schroff. Schroff, aber weinerlich. Wenn Sie nicht demnächst beginnen, mich an die Hand zu nehmen und mir zu sagen, was ich denke, muß ich leider Ihr geschätztes Abo kündigen. (Aus: Harry Rowohlt – Poo’s Corner. Wilhelm Heyne Verlag, S. 38)

Anmerkung: c’t-Redakteure bekommen fast ausschließlich Post von Männern.

Nachtrag: Mittlerweile hat mir eine Leserin Gebackenes geschickt, woraufhin ich Harry Rowohlts Weisheit lobte. Dann erhielt ich von einem Leser einen Riesenkarton Pralinen; seitdem wankt mein Weltbild.

Okay. Schlechte Karten für mich.

Männer kaufen idR keine vernünftigen Pralinen, wenn sie überhaupt in der Lage sind, leckeren Süßkram zu kaufen. Nein, Feodora ist keine Möbelpolitur und das andere heißt Fedora. Ich gehe daher wohl besser dazu über, meinen Wunschzettel zu publizieren.

Solange das Nicht-Blog mit einem RSS-Feed kommt soll es mir recht sein ;o)

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

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