Da arbeitet die Wiwo …

genauer Jochen so hart daran, ein gutes Bild des Magazins, und dann passiert sowas. In einem neuen Artikel über Podcasting soll dieses stehen (ich habe den leider nicht):

Bis jetzt ist nur Apples MP3-Ikone iPod, von der weltweit mehr als zehn Millionen Stück verkauft wurden, für das Überspielen von Podcasting-Dateien geeignet. Ein Grund dafür ist die nur auf dem iPod laufende Software iTunes, die für das Herunterladen aus dem Internet nötig ist. (…)

Äh – nein. Falsche Antwort. Wie Bjoern lesenswerterweise in „Wirtschaftswoche: Nur wo iPod drauf steht, passt auch Podcasting rein !?“ schreibt:

Wie bitte ? Die ganze großartige Podcasting-Bewegung eine Geisel proprietärer Datenformate aus dem Hause Apple ? Wohl kaum !

[..]
Hoppla, hier ist irgendwie einiges durcheinander geraten !?

Podcasting heisst vermutlich nur deshalb PODcasting, weil Adam Curry, der sich das Konzept ursprünglich ausgedacht hat, (zufällig) einen iPod als MP3-Player verwendet. Der ist aber ganz sicher nicht zwingend notwendig, um Postcast-Shows hören zu können. Seltsam, dass der Autor dies im Laufe seiner Recherchen offensichtlich nicht bemerkt hat.

Wäre es da nicht praktisch, wenn der Artikel jetzt online verfügbar wäre und wenn Leser mit Kommentaren und Trackbacks den Fehler schnell korrigieren könnten ?

Und man kann die sogar hören, ohne überhaupt einen mobilen Player zu beistzen. Soviel zu der so sauber arbeitenden Doku-Abteilung. *g* Wem schreibt man da eigentlich? Der Leserbriefabteilung, dem Autor, oder noch jemand anderes?

(Übrigens, vor Satzzeichen gehören keine Leerzeichen, das plenkt.)

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

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