Die Lust am Bloggen in Deutsch

Wir sollten solche Treffen viel häufiger haben. Es macht Lust auf Bloggen in Deutsch. Ich treibe mich ja sonst mehr ‚im Ausland‘ rum, aber auf Blogkonien ist es auch schön.

Erinnerung für Herrn Ringfahndung: Herr Ringfahndung und ich laufen uns meistens auf Kongressen über den Weg und gestern begrüßte er mich mit „Du hast da was geschrieben, da bin ich absolut nicht Deiner Meinung“.

Er konnte sich aber nicht mehr daran erinnern und ich mich nicht daran, was ich in letzter Zeit geschriben habe. Für sowas gibt es eine ganz neue tolle Sache mit Namen Kommentarfunktion. ;o))

Lyssa treffe ich sonst auch nur bei sowas, dabei wohnt sie doch um die Ecke. ;o) Wird Zeit das mal zu intensivieren, haben wir uns doch gesters so nett über Modeshopping der „revanchierenden“ Art unterhalten. Sie kam zwar nicht ganz in weiß wie Robert beschrieb, aber ungewöhnlich hell.

Ungewöhnlich auch ihr Erfolg im Verscheuchen von Männern – ich sage nur „Ich habe Karten“ „Fuck you!“ *g*.

Wirres Freundin kennengelernt – sehr net, leider habe ich schon wieder den Namen vergessen. Süß ihre Vorstellung: „Ich heisse .. und ich habe auch ein Blog!“. Amüsant auch ihre Schwooferei übers Parkett mit Herrn Gassner.

„Die Lust am Bloggen in Deutsch“ ist – passend zum vorherigen Titel daher auch der falsche Ausdruck. Bloggen ist nur ein einfacher Weg Menschen kennenzulernen und dann wenn man sich trifft gleich zu wissen, mit wem man es zu tun hat und was sie so umtreibt. Zu kommunizieren ohne mit jemandem direkt zu reden.

Martin zum Beispiel: Wir haben uns letztes Jahr auf Reboot kurz gesehen, ich habe ihn für einen Preconference-Podcast interviewt und uns in München auf dem DLD mehr gesehen als begrüßt und gestern kurz unterhalten. Heute morgen sitze ich beim Frühstück und er setzt sich ganz natürlich dazu und wir fangen die Unterhaltung mittendrin an.

Meine Kommunikation mit Euch muß ich jetzt leider beenden, denn mein Laptop sagt mir „nix Energie mehr“. Die Wand neben mir spricht leider nicht mit mir über nahe Steckdosen. 😉

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(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Nicole,
    mir ist es wieder eingefallen. Über dieses Zitat war ich gestolpert:
    Selbstverständlich sind Verleger begeistert von der Möglichkeit, billigen Content von Schreibern zu bekommen, die nicht die gleichen Forderungen wie diese schrecklichen Professionellen stellen.
    Ich bin zwar nicht gänzlich anderer Meinung (hatte ich mich wohl anders erinnert ;), aber ich würde die Intentionen der Verleger in diesem Bereich nicht so einfach auf dieses Anliegen reduzieren.
    Selbstverständlich sollte für die Übernahme von Artikeln, insbesondere Postings von einer gewissen Qualität, von Verlagen ‚honoriert‘ werden. Ob das allerdings in Form von Autorenhonoraren, Umsatzbeteiligungen oder einfacher „Übersendung von Aufmerksamkeit“/Link geschieht, das hängt stark mit dem Verhandlungsgeschick und der Textqualität und/oder der Bekanntheit des Autoren zusammen.
    Wie diese, telweise ja schon bestehenden, Modelle mit Leben gefüllt werden – in Deutschland ist das ja bisher eher eine akademische Diskussion – ist die interessante Frage dabei.
    Gibt es eine „Währung“ für die Qualität von Blogs? Technorati-Ranking? Journaistischer oder literarischer Background?
    Teilnahme an Lesungen?
    Schwierige Frage. Aber brüllend interessant.
    Ich bin mir fast sicher, dass Heiko täglich diese Frage bei Burda stellt: „Was sind wir bereit, den aggregierten Autoren zurückzugeben?“
    Ich würde mich über ein größer aufgestellte, genossenschaftlich organisierte Diskussion freuen, an deren Ende vielleicht 10-12 verschiedene aber eben so strukturierte „Spreeblick Verlage“ stehen.
    Wer fängt an?