Die nächste Blogger-Generation könnten die Hilfsorganisationen sein.

Wolfgang Harrer interviewt Dinah Metha, die Mitgründerin des SEA-EAT-Blog, Bombay, Indien.

Die Autoren des SEA-EAT-Blog waren schon online und veröffentlichten Augenzeugenberichte, private Videos und Spendenaufrufe aus den Unglücksregionen, als europäische und amerikanische Medien größtenteils noch nicht begriffen hatten, was in Asien wirklich geschehen war.

und zeigt einen Weg auf, wie zukünftig Informationsflüße ablaufen könnten:

Wir waren uns einig, dass die großen humanitären Organisationen wie z.B. das Internationale Rote Kreuz in zukünftigen Krisen schleunigst ihre eigenen Blogs einrichten sollten, statt sich allein auf die konventionellen Massenmedien als Informationskanal zu stützen.

Das auch Webbesucher die Informationsquelle Blog suchen zeigen diese Zahlen:

P.S. Nach Angaben von Hitwise ist das SEA-EAT-Blog derzeit eine der zehn meistbesuchten humanitären Websites der Welt. Wie die meisten Tsunami-Blogs basiert auch das SEA-EAT-Blog noch auf der Software von Blogger.com, einem kostenlosen Service von Google. Die Reichweitenforscher von Nielsen/NetRatings teilten mit, der Web-Traffic auf den bei Blogger.com gehosteten Blogs sei in der Woche nach dem Tsunami um 73 Prozent angestiegen.

Mir gefällt an dem Blog von Wolfgang vor allem die zur Verfügungstellung der Audiointerviews, welche immer wieder einen anderen Blickwinkel erlauben als die normalen Texte im Netz.

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

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