Digital Identity Bingo

Interessante Übersicht und Kategorisierung von Diensten rund um das Thema Digital Identity:

Zusätzliches Bingo spiele – ausdrucken, alle Dienste ankreuzen die man nutzt. Wer in jedem Kasten mind. einen Treffer hat hat gewonnen.

Via André Ribeirinho.

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3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Oh Schei..e … Bingo ist an sich schon peinlich, dass ich mich jetzt als Nerd lautrufenderweise auch noch outen muss… ist die Höhe.. Also gut.. ich gestehe.. fast hätte ich bei Audience nix gehabt.. habe mich dann aber schnell daran erinnert, daß ich ja mal bei myspace rumgestöbert habe und – BINGO

  2. Antisocial Networking,das wäre es doch.
    Was studiVZ und co fehlt, ist eine „Feind“-Option. Dann kann man Leute schon mal von vornherein als „nicht-Freund“ definieren. Vielleicht sogar virtuelle Beschimpfungen? Dann würden auf jeden Fall nicht mehr so viele Leute das ganze unkritisch als total kumpliges Kneipentreffen verstehen.
    Ich bin eh kein Freund von sowas. Ich lade ungern meine Daten auf fremde Server – eigener webspace kostet was – 30 Euro im Jahr? Weniger, wenn man keine höhere Magie will. Eigentlich sollte jeder, der das kann selbst hosten.
    Beispiele für das Problem „wir ändern die AGB und ihr guckt alle dumm“ gibt es wohl genug, oder? Eine Community, die von einer wirtschaftlich orientierten Firma betrieben wird – entweder ich weiß vorher genau, wie die das bezahlen, oder ich bin misstrauisch, so einfach. Und nein, „von google gekauft werden“ ist kein valider Business-Plan. Interessanterweise bin ich selbst inzwischen von der „Hauptsache umsonst“-Einstellung weg. Es gibt eben auch Werte, die nicht so einfach in Geld auszudrücken sind. Selbstbestimmung zum Beispiel. Und es gibt Dinge, die zwar für mich nicht monetarisierbar sind, aber für eine Firma echte Kohle bringen – verknüpfte Daten und Nutzerinformationen haben definitiv einen messbaren Geldwert, und zwar nicht zu knapp.
    Ist natürlich auch richtig – wie will eine Firma einer Horde von 19jährigen erklären, dass sie irgendwann in Zukunft deren Musikpräferenzen, ihre Partyphotos und die Netzwerkanalyse ihrer Sozialkontakte an google verkaufen will, auf eine Weise die a.) von den potentiellen Nutzern verstanden wird und b.) trotzdem nicht komplett geschäftsvernichtend ist?
    Wenn ich einem Portal beitrete, bin ich gleichzeitig Kunde und Dienstleister. Die Firma hofft natürlich darauf, dass die Dienstleistung, die ich bringe, mehr Wert schafft als der Aufwand, den ich als Kunde verursache. Das schmutzige Geheimnis ist dabei,dass niemand sich wirklich traut, dem Nutzer das so klar zu sagen. Wäre ja auch geschäftsschädigend. Oder?

  3. Yup. Wie schon mehrfach gesagt bin ich immer wieder fasziniert wie wenig Menschen den Wert von Data Mining verstehen.
    Man nehme nur Google und schaue sich an wie gut Google in der Lage ist aus teilweise mikrigen Suchanfragen das zu liefern, was ich sehen wollte.
    Das ist keine Gedankenleserei, sondern alles Auswertung von nicht nur meinen Daten, sondern Nutzerverhalten und allem.