Ein Kurztrip nach Berlin.

Da war noch was. Letztes Wochenende war ich doch in Berlin und fahr dieses Wochenende wieder hin! 🙂 Ein paar Kommentare.

Mit der neuen Strecke nach Berlin dauert es nur noch 2,5 Stunden nach Berlin (wenn nicht gerade Schienenersatzverkehr herrscht) von Hamburg – so schnell kann ich mit dem Auto nicht fahren.

Als Lyssa daher sagte, daß an diesem Wochenende eine kleine Party in der Cola-WG stattfinden würde, und ‚die Amsterdamer‘ da sein würden (Bicyclemark, Gabe McIntyre und noch einige andere mehr) war für mich klar, daß ich am Wochenende nach Berlin fahren würde.

Der schon beschriebene Fahrstuhl ist ein wenig eigentümlich, und einige Bewohner des Hauses nehmen das Prinzip ‚der Aufzug ist für alle da‘ nicht besonders ernst: Ich durfte im zweiten erst mal in eine der Wohnungen hineingehen und die Herren fragen, ob sie beim nächsten Mal vielleicht die Tür auch wieder schließen könnten, damit auch andere damit fahren können? Sie guckten wie ein Auto, nur nicht so schnell.

Die Wohnung ist hell, warm – und äußerst merkwürdig aufgeteilt. Die aufgestellten Kühlschränke zur Fütterung der Anwesenden mit Coke-Produkten ändern an der Wärme nur wenig und der ehemals strahlend grüne Rasen ist inzwischen ein Opfer der Hitze der letzten zwei Wochen geworden – mehr visuelle Eindrücke vermittelt das Flickr-Set.

Da ein Haufen Videoblogger eingetroffen ist, gibt es ab sofort eine ganze Menge rumschwirrender Kameras – mit ’nur‘ einer Knipse kommt man sich da ziemlich unmodern vor. W-Lan funktionierte ohne Probleme, der Plazes war schon belegt (*hrmpf*) und der Fernseher nett.

Es ist auch eine ganz eigene Atmosphäre einen Haufen Menschen um sich zu haben, die zwischendurch immer mal wieder kurz an den Rechner gehen, etwas schneiden, Links verteilen, neben dem Fußballschauen kurz Videos + Fotos aus der WG updaten, etc – ich finde das nett.

Ein kurzer Trip zum Levente um die Ecke bietet Platz für alle 16 Teilnehmer und das Essen kommt verhältnismäßig schnell. Der TV ist nicht im Blickfeld, daher müssen die Updates über den Erfolg von Ghana über die Lautstärke erfolgen.

Rechtzeitig zum Spiel Italien : USA sind wir wieder zurück, und wir sind uns nicht nur aus Sympathie für Gabe einig, daß die USA das Spiel gewinnen sollte. Über ein paar andere stattfindende Dinge verbietet es mir meine gute Kinderstube zu berichten – ich möchte nur sagen, daß ich über einige Personen *sehr* erstaunt bin und sich sich mein Bild von ihnen sehr verändert hat.

Mit der langsam wieder gesundenen Lyssa und Bicyclemark bis früh morgens über die Welt und die metaphysische Ebene der Serie Lost diskutiert und dann morgens um halb fünf ins Bett gefallen.

Der komische Biergarten zwei Ecken weiter kurzfristig akzeptierte Frühstücksort – „Brunch für 6,90′ lässt schlimmes vermuten, aber überraschenderweise entpuppt sich das von vorne schäbig aussehende Etablissement ‚hinten‘ als schöner Biergarten (angeblich mit Wifi) und schnuckeligem Brunch-Buffet.

Der Rest des Tages vergeht mit Gesprächen und neuen Videoversuchen und kurz vor Ende des Brasilien-Spieles gegen Australien begebe ich mich dann zögernd Richtung Taxi (die Anbindung der WG Richtung Bahnhof ist etwas suboptimal)

Zu meiner Überraschung hat der Taxifahrer einen kleinen TV im Wagen und ich sitze gerade, da fällt das 2:0. Mist. Ich hätte den Australiern mindestens ein Unentschieden gegönnt.

Immer wieder kurz einnickend freue ich mich darauf, gegen zehn zu Hause zu sein und dann noch den Rest der Halbzeit sehen zu können. Nun ja. Siehe Schienenersatzverkehr.

Mein richtiger WG-Besuch ist der vierte bis siebte Juli, wahrscheinlich werde ich auch auch dort am Wochenende vorher dort sein, denn er kommt in die WG. Das darf man nicht verpassen. Außerdem will ich lieber mit den anderen zusammen die Viertelfinale sehen; für die Halbfinale kann ich mir dann überlegen, die ‚public viewings‘ zu besuchen.

23:45. Der Zug fährt immer noch nicht. *seufz* ich glaube, gehe jetzt Fotos sortieren.

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

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