„Eine Seite wie ein Spiegel braucht keine Kommentarfunktion“

Frau Milz berichtet von einer Notiz vom Spiegel-Menschen, daß Spon keine Kommentarfunktion braucht, da man sofort Feedback von Lesern hätte.

Richtig, ich als Autor habe Feedback, aber der „andere“ Leser kennt meine Antwort nicht – und schreibt vielleicht noch mal das Gleiche. Der Dialog, der zwischen den Lesern entsteht, wird damit unterbunden.

Aber: Wenn uns Blogs und Co eines zeigen, dann daß ‚wir‘ untereinander reden wollen und uns nicht wieder nur die Welt erklären lassen wollen … Ja, es gibt ein Problem mit dem Management des Feedbacks alleine bezüglich der Menge – aber das ist handlebar.

Was mir immer wieder hier auffällt ist die Weltanschauung „hier ich, dort der Leser“ und die maximal vorstellbare Beteiligung ist ein Leserbrief. Ich frage mich, ob ich hier im Elfenbeinturm lebe oder die?

Auch die gerade aufkommende Frage nach dem „wie kritikfähig sind eigentlich Journalisten“ ist spannend, vor allem weil es eine so andere Welt für mich. Eigentlich müßten die sich doch alle perfekt wohlfühlen in uns Klein-Bloggersdorf. :o)

Hat Oliver Gehrs eigentlich ein Blog? 🙂

Inhalte des Workshops übrigens wieder sehr nett bei Alexander.

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(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

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