GMail – nicht verunglückter Aprilscherz, sondern cleverer PR-Trick

Ich habe heute Feeds aufgearbeitet und bin natürlich dutzende Male über Googles Aprilscherz GMail gestolpert. Und dann über das Dementi, daß sie es doch meinten. Und danach über die Nachrichten, wie doof das von Google sei, weil doch erster April war …

In einigen Blogs habe ich bis zu vier Mal über das Ganze lesen dürfen (Aprilscherz, eventuell doch keiner, es ist tatsächlich keiner, schaut wer noch drauf reingefallen ist), und nach dem Lesen bin ich mir nicht mehr sicher, ob es wirklich ein PR-Unglück war. Hätten wir alle so ausführlich darüber berichtet, wenn es einfach nur so veröffentlicht worden wäre?

Oder hätten wir uns stärker auf die offensichtlich datenschutztechnisch bedenklichen Hinweise gestürzt und *darüber* berichtet?

Sehen wir uns doch mal an, was wir haben. Unmengen von Blogs schreiben bis zu vier Mal im Kontext Aprilscherz. Auch viele, aber schon weniger, schreiben über die Datenschutzfragen.

Jemand sucht nach Gmail. Was findet er zuerst – die Meldungen über die Features, oder die Nachfragen?

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

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