Haupstadtbericht Teil I

Ich war am Wochenende in Berlin, Channel-Party war angesagt. Planung war:
Freitag auf eine Weihnachtsfeier gehen, gegen Mitternacht in Berlin aufschlagen, morgens mit liebem Freund frühtsücken gehen, dann Ikea mit Vroni, dann CP, nächsten Tag lecker Frühstücken und dann mal schauen. Soviel zum Plan.
Ist: Freitag Weihnachtsfeier und Reise für Freitag absagen, weil alle Welt bei gefühlten +5 Grad von „Glatteis“, „Unfall“, „Vollsperrung Autobahn“ usw redete. Da der leckere Nachtisch noch ausstand, sagte ich also die Fahrt für abends plus Frühstück ab.

Neuer Plan: früh aufstehen, packen, 14 Uhr in Berlin und dann – Buuuubbbbles! Äh: IKEA!!

Neues Ist: Aufwachen am Samstag, glücklich die Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht spüren. Pure Freude für ca 5 Sekunden. So lange braucht mein Hirn normalerweise, um diesen Zustand korrekt als „Mist. MIST! Völlig verratzt“ zu identifizieren (davon aufzuwachen, daß ich von Hubschrauberlärm träume und dieses Gefühl zu haben, kommt passenderweise nur werktags). Es ist 12 Uhr und nix gepackt. Ich schaffe es dann tatsächlich, um drei loszufahren.

Neuer Plan: Schnell tanken, schnell auf die Autobahn, 6 Uhr in Berlin, schnell umziehen und dann ab.

Neues Ist: Endlich bei der Tanke angekommen – Leute, ich fahre aus der Stadt *raus*, nicht rein. Getankt. Auf die Autobahn – yippie! Nun Vollgas und ab nach Hamburg. Glückliches Gefühl. 2 Sekunden später (im Wachzustand geht das schneller) ein gedankliches *meeeep*. Hamburg? Mist. Falsche Route genommen. Dauert auch nur eine halbe Stunde, auf die andere Seite von HL zu kommen. (Notiz an Nik: kommt man eigentlich via A1 über das neue Kreuz an die Abfahrt Revalstraße?)

Ist-Zustand final: Aufschlagen in Berlin um 18:20. Kommentar von Vroni „Ach ich habe T. gesagt, Du bist eh nicht vor sieben da.“ *grummel*

Ins Chagall haben wir dann wenigstens fast direkt gefunden, und es war ein netter Abend. Die CP wurde dann um halb sieben Uhr morgens als offiziell beendet erklärt ;o))

Wochenende reviewed: Viel Anstrengung, extrem nervige Fahrt (in beide Richtungen war es eher ein Schlittern in Gischt als Fahren auf der Autobahn), viel Party, Kino, lecker Pub und trotzdem kurz vor elf wieder zuhause. Ich will da wieder hin! 🙂

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Ja, kommt man. Abfahrt Nummer 24 (Kreuz Lübeck), dann Richtung Genin, dann weiter Richtung Revalstr. und dann quer durch die Stadt.
    Ersatzweise weiter auf der A1 und bei Bargteheide via B404 auf die A24 Richtung Berlin.