Kommentarspam

Ein Grund, nicht zu kommentieren, ist sich registrieren zu müssen.

Ein weiterer heißt Typepad. Abgesehen davon, daß ich in regelmäßigen Abständen informiert werde, mein Kommentar wäre Spam und ich solle mich an den Autor wenden – wobei es offensichtlich auf die Domain sich bezieht, diesmal ist wieder useful-sounds.de dran – – gibt es keinen nachvollziehbaren Grund, nach welchem Mechanismus Typepad meint, mich zu sperren.

Aber ich soll mich dann an den Autor des Weblogs wenden, wenn ich denken würde, es wäre verkehrt. Nur: 90% aller Weblogs haben keine Kontaktinformation , sehr clever. Selbst wenn der sie angibt, kann auch er diesen Kommentar nicht posten.

Es gibt sowas tolles wie eine Registrierung, damit ich auf ein paar der Typepads kommentieren kann? „Wir sind zwar nicht in der Lage, eine vernünftige Spamprotection zu haben oder wenigstens dafür zu sorgen, daß ein automatisiertes System zum Senden des Kommentares an den Blogautor erfolgt; geschweige denn einen vernünftigen Kommentar abzugeben, warum ein Fehler erfolgt“

Man kann seine URL rauslassen, dann postet er es. Das habe ich einmal gemacht, bis ich feststellen durfte, daß ich damit meine E-Mailadresse veröffentliche – die gleiche Firma, die sich besorgt um Kommentarspam zeigt, hat kein Problem damit, per Default E-Mailadressen eins zu eins lesbar ins Netz zu blasen – seitdem bekomme ich auch Spam an diese E-Mailadresse.

Und Ihr wundert Euch, warum Ihr keine Kommentare bekommt?

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

5 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ist halt ein kommerzieller Dienst-Anbieter. Da darf man vielleicht einfach nicht so viel erwarten wie von OS- oder anderen freien Systemen…..

  2. Das vereinfachete Feinbild „bezahlt = böse“ und „nur freies System ist gutes System“ hilft hier auch nicht weiter.
    Auch vermeintlich freie Systeme kosten meine Zeit und mein Geld. Bei bezahlten Systemen ist dieses nur transparenter.

  3. Hmmm, Nicole,
    wie war das noch mit der Kundenorientierung?
    Du siehst wo das Problem liegt?
    Du, ich, die anderen, basteln am liebsten selbst, und dann gibt es noch die „richtigen“ Kunden, die nicht basteln wollen, sondern benutzen.
    Aber benutzen heisst nicht unbedingt: Einloggen und los. Sondern es bedarf ein wenig mehr.
    „Liebe(r) Leser(in) dieses Blogs, um zu kommentieren, benötigen Sie eine Registration“
    Für diesen Satz auf einer BlogSeite wäre ich auch manchmal dankbar, aber dafür hätte der Kunde einfach nur mal lesen müssen (HowTo, AGB, Kleingedrucktes etc.). Ist das für einen Kunden zuviel verlangt?
    😉

  4. Hallo Nicole,
    leider stellst Du das Bild hier etwas verzerrt da.
    1. Ja, es gab ein Problem mit einer Deiner Domains. Nach dem Bekanntwerden des Problems haben wir innerhalb von 24 Stunden reagiert und das Problem behoben. Wenn das gleiche Problem jetzt bei einer anderen Domain auftritt, verstehe ich nicht, warum Du mich nicht erneut dirket kontaktiert hast. Gerne hätte ich Dir direkt und zeitnah geholfen.
    2. Wenn Betreiber von Weblogs keine Kontaktangaben auf Ihren Weblogs veröffentlichen, ist das deren freie Entscheidung. Diese hat nichts mit dem Weblog-Dienst zu tun.
    3. Die Email-Adressen in Kommentaren werden nicht 1:1 veröffentlicht sondern, wie auch bei Movable Type und anderen Weblog-Diensten oder Software-Paketen, in HTML-Entities umgewandelt.
    Mit besten Grüßen aus Hamburg,
    heiko

  5. Heiko, wenn ich es verzerrt darstellen wollte, würde ich schreiben „hat Ewigkeiten nicht funktioniert, bis dann doch endlich mal jemand sich bequemt hat“. *Das* würde nicht stimmen. Was stimmt: Ich habe das Problem schon länger gehabt (Markus kann ein Lied davon singen) und mich damit rumgeärgert.
    Als es sich dann ergab, und wir beide darüber gemailt haben, hast Du in der Tat sehr schnell reagiert. Allerdings finde ich es ein wenig verquer, daß ich jedesmal wenn das passiert, Dich anmailen soll – da muß es meines Erachtens andere Lösungen geben.
    Was Kontaktangaben betrifft: Solange ich meine E-Mailadresse dort sehe, würde ich sie auch nicht veröffentlichen wollen. Trotzdem kann das bezahlte Weblogsystem (und Typepad spielt eindeutig in der Liga „wir kümmern uns darum“) es m.E. anbieten, einen Kommentar weiterzuleiten, ohne daß der Blogger gleich seine E-Mailadresse rausrücken muß.
    Dafür sind Spammer einfach zu schlau geworden. Nur HTML-Entities sind da m.E. schon lange nicht mehr genug.