„Loyalität“ zu Fluglinien bzw. Hotels aufbauen lohnt sich doch.

Meine Reisen im letzten Jahr habe ich auch unter dem Gesichtspunkt „Kundenbindungsprogramme“ geplant. Ich betrachte bei Hotelbuchungen zwar auch alternative Anbieter vor allem über HRS und wenn der (Geld-) Unterschied zu groß wird, dann nehme ich welche die keinem angehören, aber sonst bleibe ich den beiden gewählten Programmen treu.

Vorteile sind u.a. die Kenntnisse der Webseite und das Auskennen mit den Bedingungen (welche Rate bedeutet was?) oder im Fall der Interconti-Kette die öfter mal funktionierenden 2 für eine Nacht Angebote. Ganz besonders aber auch deswegen, weil die entsprechenden Boards auf Flyertalk alle möglichen Informationen bereithalten, die man zum einfachen Erreichen von Status und Punkten braucht.

In Bezug auf Fluglinien sind solche Informationen noch wichtiger. Natürlich ist es sinnvoll nachzuschauen was der preiswerteste Flug ist, nach einer Weile lohnt es sich aber auch bei Wenigfliegern seine Umgebung zu kennen und zu wissen, welche der Airlines am sinnvollsten für einen selber sind. Man lernt Fluglinien und grobe Flugzeiten, wie gut One-Way-Tickets funktionieren und ob die Webseite Gabelflüge erlaubt (bzw. wie man buchen muß) und – wieder im Fall von Flyertalk – lernt durch Mitlesen auch, wie die Airline oder Allianz ‚tickt‘. Und idr schreiben Flyertalker schon über Probleme am Flughafen bevor die Medien überhaupt angefangen haben davon Kenntnis zu nehmen.

Was im momentanen Fall z.B. für British Airways wichtig ist. Die Flugbegleiter streiken nämlich – und wer dort nicht vorbereitet ist, kann u.u. böse Überraschungen erleben. Kundenbeschwerden gehen ins Nichts, wenn man immer wieder woanders fliegt – hat man aber „Top Tier“ erhält man schnell antworten und kann in solchen Fällen mit bevorzugter Behandlung rechnen.

Nicht nur im Katastrophen, sondern auch im Normalfall lohnt es sich die (oft nicht einfach zu durchblickenden) Statusprogramme kennenzulernen. Das hat mir bei meinem letzten Londonbesuch 3 Stunden Zeit gespart – weil mich das BA-Personal in der speziellen „Zone R“ für Vielflieger kurzfristig noch in einen Flieger gepackt hatte, obwohl mein Ticket „billigst und unumbuchbar“ war. Aber für einen BA Silver macht man schon mal eine Ausnahme.

Erfreut bin ich daher auch, daß jetzt auch die DBA wieder ein Bonusprogramm hat – da fliegt man doch nicht nur wegen der Schokoladenherzen mit ihnen.

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. yikes. Rest des Artikels hat meine Blogsoftware offensichtlich gefressen oder ich aus Versehen gekillt. :((