Man nehme – zwei shopping carts, drei Präsidentschaftskandidaten und einen Orkus.

Ralf schreibt über Wahre Liebe im Warenkorb?

Der Begriff „Social Networks“ ist ein heißer Kandidat für das nächste Buzzword-Bingo, wie Pilze schießen die passenden Dienste im Moment aus den Festplatten unschuldiger Webserver. Nächster Aspirant: Bücherversender Amazon.

Wie Denounce Newswire berichtet eröffnet Amazon demnächst ein „Social Network“ namens Pricekut, mitmachen darf nur wer etwas kauft. Die Mitglieder sollen sich gegenseitig ihre Warenkörbe öffnen und kommentieren, und natürlich soll es das übliche „Freunde von Dir die ‚Der Mann im Hemd‘ erwarben kauften auch ‚XML for Dummies‘ und ‚Die 100 besten Sexspiele'“ geben. Die wahre Liebe findet man halt nur im Warenkorb …

Erst Bücher, dann Technikschnickschnack, jetzt Küchenaccesoirs – Amazon entwickelt sich zum Vollwarensortiment. In Amiland kann man auch schon Kleidung kaufen und den eigenen Präsidentschaftskandidaten unterstützen:

Amazon Now Taking Presidential Donations
When you pick a name you’ll get information about the candidates including candidate statement, date of birth, birthplace, education, and prior jobs. There’s also a link to the official Web site, and a tally of how much money has been raised for the candidate and how many contributions have been made. … And I was really, really hoping to get related recommendations: „People who contributed to this candidate also bought the following products…“ (via ResearchBuzz)

Bleibt nur die Frage: Wann ruft Amazon den eigenen Staat aus und läßt die eigene Währung verteilen? :o)

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

Kommentare sind geschlossen.