Manchmal ist Vernunft gut.

Da, zum HH-Bloggertreffen, da wollte ich hin. Ich war immer noch etwas erkältet. Seit Sonntag mit Halsschmerzen versehen, eine Mandelentzündung. Fieber. Bin trotzdem dummerweise zur Arbeit gegangen. Ging auch, wenn man sich selbst betrügt und einredet, man kann sich so verhalten, wie üblich (nicht, daß ich eine Frau bin, deren Körper nur eines will, wenn er krank ist: Schlaf. Viel davon.)

Hatte mir auch schon rausgesucht, wo ich hinfahren mußte (Stadtplandienst-Ausdrucke, die üblichen). Und dann diese nagende Stimme: Nicole. Laß das. Kneipe, Rauch, anstrengende Fahrt. Laß das!
Ich habe es sein gelassen; stattdessen nur kurz Lebensmittel einkaufen. Schon Wagen schieben ist Schwerstarbeit, zum Glück ist Nik dabei. Zuhause dann, völlige Erschöpfung von einer halben Stunde Einkauf. Heute morgen dann – nix geht mehr, Stimme absolut weg, Hals tut tierisch weh, Husten en masse, Kopfweh.

Eine Mail mit 10 Zeilen? Mindestens 2 mal an den Rechner und dazwischen ’ne Stunde geschlafen. Wenn ich gefahren wäre, ich wäre heute tot gewesen. Also versuche ich lieber das ganze Wochenende zu schlafen und für Montag fit zu werden. (Newtworker-HL Treffen im Feuerwerk 20 Uhr). Da muß ich auch nicht weit fahren. Ich geh jetzt wieder ein paar Stunden schlafen.

Das spannende daran: Wenn man die Mandeln rausgenommen bekommt, hat man mitnichten das Thema durch. Es gibt nämlich noch Rachenstrangmandeln, weiter unten im Hals. Die Mandelentzündungen sind weniger geworden, nur noch einmal alle 2-3 Jahre statt 2-3 mal im Jahr, trotzdem: Gurgel da mal …

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

Kommentare sind geschlossen.