Montag morgen, strahlender Sonnenschein in South San Francisco

Ich bin jedes Mal überrascht wie die Kombination von Reisetabletten, Ingwer-Kapseln und Fliegen mich ausknockt. Der „Nachteil“ ist daß ich die meiste Zeit des Fluges verschlafe, der Vorteil ist – genau.

Nach guten 24 Stunden Reisezeit und einer Nacht mit tiefen Schlaf bin ich also nun in San Francisco angekommen, genauer South San Francisco, denn ich nutze das preiswerte Angebot des Four Seasons und des kostenlosen Wifis. Ich hatte überlegt ob ich noch nachts nach SFO reinfahren sollte – es ist nicht wirklich aufwendig – aber da ich nicht weiß, wie lang ich genau zum Hotel brauche und ich üblicherweise in tiefen „ich muß jetzt schlafen!“ Modus falle, war mir das zu „gefährlich“.

Nach einem netten Frühstück (nein, nicht son typisches Frühstückszeugs, sondern frische Früchte und ein Bagel mit Cream Cheese und refill coffee ohne Probleme mit normaler Milch!) darf ich dann mit dem Shuttle zurück zum International Terminal und weiter mit Bart nach San Fran.

Civic Center ist nicht nur die Bart-Station wo ich rausmuß, sondern auch Ort eines Hotels wo ich sonst manchmal übernachte – daher kenne ich schon den dortigen Starbucks sehr gut. 😉 Danach muß ich schauen, ob zu meinem Bus irgendeine sinnvolle Busverbindung von dort existiert – oder aber ob ich gleich ein Taxi nehme. *Nach* SF kommt man ja noch gut, aber danach wird es halt amerikanisch.

Danach steht noch nicht sofort die Expo an – ich Tüffel habe meine amerikanische Sim mitgenommen, aber die Pin vergessen. Dank netter Twitterkollegen habe ich schon die Adresse eines T-Mobile-Ladens bekommen und werde die vor dem Aufschlagen im Moscone Center besuchen.

Warum? Natürlich damit ich sie mit 100 Dollar aufladen kann (damit wird die Karte ein Jahr gültig, perfekt) und dann werde ich mal in den echten Twittermodus gehen – mit Kosten für ankommende SMS und viel viel mehr „Schnattern“ auf meinem englischen Twitteraccount.

Ich hoffe, den Laptop so viel wie möglich im Hotel lassen zu können, auch wenn man mit der Sim-Karte keinen Datentraffic hat -aber dafür hat man da ja Twitter. 😉 (Das Teil hat auch einen Feed, wer also sooo neugierig ist, kann den ja kurz subscriben, auch wenn er auf Englisch ist.)

(Achtung, Flyertalk-Nerd-Talk ahead)

24 Stunden Reisezeit klingen viel für „nur 11 Stunden Flug“ an die Westküste, aber es ist doch ein wenig mehr vonner Provinz in die große Stadt auf der richtig anderen Seite des Teichs.

Zum Bahnhof – 10 Minuten mit dem dicken Koffer

Nach Hamburg mit der Bahn und dann mit Jasper zum Flughafen oder statt dessen mit dem Traveliner direkt vom Zob zum Flughafen – 1:20

Eine Stunde vorher da sein (was für meinen Geschmack zu knapp war, ich hatte man gerade Zeit einzuchecken und zum Gate zu rennen), dann 1:50 Flug.

Da ich das Irrenhaus Heathrow kenne, nehme ich die empfohlene Reisezeit für Terminal 1-3 mit 75 min ernst und den Flug 2,5 Stunden später. Wenn alle gut geht, reicht die empfohlene Zeit gerade so, wenn es schieft geht, kann alleine die Sicherheitskontrolle im Flight Connection Center eine Stunde dauern.

Ich hatte diese Mal richtig Glück; dank schnellem Lauf zum FCC – jeder überholte Passagier ist einer weniger vor mir in der Schlange – und wartendem Bus brauchte ich für die ganze Strecke nur 30 min.

Üblicherweise ist das FCC der dicke Broken, weil British Airways vom Terminal 1 weiter direkt nach San Francisco fliegt, aber ich nehme dieses Mal einen anderen Weg: Hamburg – London – Los Angeles – San Francisco. Die eingebauten Wartezeiten werden entschädigt durch besonders breite Sitze mit mehr Seatpitch auf der 777 im Direktflug LHR-LAX. – und 50% weniger Kosten für den Flug.

Das bedeutet allerdings mit der Sicherheitsreserve auf beiden Seiten 2,5 Stunden in LHR und fast 5 Stunden in LAX, aber dafür habe ich ja letztes Jahr meinen Oneworld Saphire Status erflogen, um den Lounge-Zugang zu erhalten. Und in der Kombination Flughafen-Shopping und Möglichkeiten der Lounges ist es ertragbar.

Mit Gepäck einsammeln und allem drum und dran bin ich dann gestern gegen 22 Uhr im Hotel angekommen – und jetzt kann der richtige Teil des Trips beginnen. 😉 „Gefühlt“ ist heute durch die unterbrochenen Schlafphasen wirklich erst Montag, allerdings später nachmittag. Ich finde es cool das es in echt erst 10 Uhr ist. 😉

Bevor die Batterie total alle ist gehe ich dann lieber noch mal meinen Bus nachsehen. 😉

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(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

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