Olympia mit USB

Ich mag Eiskunstlauf. Und bei Olympia besonders, denn damit ist man definitiv „dabei“. Auch wenn man seinen DVB-T Empfänger verliehen hat kann man gucken – dank Thomas ganz nerdig per USB-Stick. Und das funktioniert überraschend gut.

Ich merke gerade, da0 ich lange kein Eislauf geschaut haben kann – seit wann springen die Herren vierfach? Und seit wann werden fehlende Pirouetten bemängelt? Bielmann anyone? Und Männer, die hektische Schrittfolgen laufen, sollen keine langsame Musik spielen. Manchmal reicht es schon, wenn man nicht den Eindruck erhalten muß, als wenn dort jemand sein Programm abspult, sondern mit der Musik „reagiert“.

Egal. Aber wie immer gilt: Es gibt ausdrucksstarke Läufer und technikstarke. Selten gibt es welche, die beides können und rundum begeistern. Aber wenn ich die Wahl habe – lieber ein wenig Technik und dafür mehr Ausdruck. Auf dem Eis gerade Jeffrey Buttle (Can), Technik schwach, aber sehr viel Ausdruck und Charme. :) Der Kommentator hat sicher recht, wenn er meint „der wird später keine Probleme haben, in einer Eiskunstrevue unter zukommen“ – Olympiasieger mögen anziehen, aber während einer Show will ich unterhalten werden!

Apropos Unterhaltung: Nervig in Turin finde ich diesmal, daß die Musik mit Echo ankommt. Das stört den Gesamteindruck und erweckt den Eindruck als wenn die Leute nicht vernünftig „im Takt“ laufen können. Ebenfalls für mich unverständlich, warum so viele „nicht passende“ Musikstücke genommen werden. Wenn ich mich auf eine Olympia-Teilnahme vorbereite, sollte es doch machbar sein, entweder ein Stück gemäß der gewünschten Choreographie komponieren zu lassen, oder die Choreographie auf Stück anzupassen?

Der kleine USB-Stick: „Das Überall-Fernsehen“ wird damit seinem Ruf gerecht. Zugegeben es ist nicht gerade batteriefreundlich, und er säuft beim Zappen ab; aber das ist genau, was ich gebrauchen kann. Es zwingt mich dazu, erst zu schauen was läuft und dann den Fernseher anzuschalten (ich bin prädestiniert dafür, stundenlang rumzuzappen) und begrenzt den Spaß (einmal abgesoffen erfordert einen Neustart).

Hach. Fußball kann kommen. :)

[Und wer bitte hat Samsungs Werbespot übersetzt? „Teile die Erfahrung“ ist wohl im Original eher „Share the experience“ …]

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(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. ich bin zwar nicht wirklich ein Fan, habe gestern aber zufällig beim Paarlaufen reingezapped. Genau zu dem Zeitpunkt, als der fürchterliche Sturz der Chinesin passierte. Egal wie man zu diesem Sport stehen mag, aber Hut ab vor der Leistung, das Programm trotzdem zu Ende zu laufen (gewannen glaube ich sogar die Silbermedaille).