Das Äussere dem Inneren anpassen …

Ich war heute auf einer Visitenkartenparty, der 2. Lübecker Frauenvisitenkartenparty um genau zu sein. Bei den Vorstellungsrunden gab es manch interessantes, allerdings auch manches, wo ich mich ernsthaft beherrschen mußte, die Klappe zu halten.

Schön Sie zu sehen und das ist auch ein gutes Stichwort – denn ich bin Hellseherin und habe bei vielen eine gute Zukunft gesehen …

*schüttel* Bei einer konnte ich mich jedoch nicht beherrschen. Sie, Stilberaterin, wirklich sehr geschmackvolles Auftreten, sprach davon „man muß das Äussere dem Inneren anpassen“ was mir ein spontanes „um Gottes Willen, bloß nicht!“ entlockte.

Ernsthaft. Die Umwelt kommt schon mit der gemäßigten Neezee kaum zurecht, und dann soll ich mein volles Inneres der Aussenwelt präsentieren? I don’t think so.

ps: Es ist eine ziemlich bescheuerte Idee, auf einer solchen Party fast alle Häppchen mit viel Zwiebeln und Knoblauch zuzubereiten?

pps: Wie hoch sind die Chancen, daß frau auf einer Unternehmerinnen-Vistitenkartenparty eine Quittung haben möchte? Warum ist es also eine ziemlich dämliche Idee, mit gekauften Quittungsblöcken(!) handschriftlich diese auszufüllen?

ppps: Der Termin ist seit mindestens einem Jahr bekannt. Wie kompliziert ist es, sich einen Termin als ‚da ist etwas‘ einzutragen und nicht behauptet „ich weiß doch noch nicht, ob ich hierhin will, also trage ich ihn nicht ein?“

Von den restlichen Dingen möchte ich gar nicht erst anfangen. *ARGL*
Ich habe heute wirklich Beisshölzer vermißt. Viele davon.

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Mein Bruderherz, ein Pixelschubser

Ich habe mich ja fast (Betonung auf fast) daran gewöhnt, daß mein Bruderherz (Mediengestalter mit Fokus auf Print und daher leider unbrauchbar für Webzeugs zu sein scheint) partout einen Mac haben will. Es hält ihn wohl nur die Preislage der Macs davon ab, sich einen zuzulegen. Nun möchte er auch endlich eine Webseite haben, um sich der Welt und eventuellen Arbeitgebern zu präsentieren. Soweit ja nicht schlecht.
Wenn jedoch einem „Ich möchte eine Webseite“ ohne Pause ein „ich habe mir da mal Flash als Demo holt“ folgt, schrillen die Alarmglocken und die Nackehaare stellen sich hoch. Ich habe vorsichtig versucht, ihm das Prinzip von Web und HTML klarzumachen. Ihn gefällt das alles nicht. Zu starr, nicht so wie er das kennt .. man kennt das ja. Grafiker.

Heute dann eine Mail „ich glaube, optisch hab ich nun den ansatz“ und im Anhang sehe ich … festes Hintergrundbild. Leichte Transparenz drauf. Verteilte Buttons draus. Ich glaube, ich werde ihn wieder zurück zu Flash schicken. Und dann eine kleine einfache Version in HTML bauen. Schließlich ist er Mediendesigner. Da kann doch keiner ernsthaft eine normale Webseite erwarten, oder?

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Master in Meditation?

Manchmal ist langsamer lesen ein Vorteil – oder man lernt einfach, seinen Sprachhorizont stärker zu erweitern. Der Hauptaspekt beim Schnellesen besteht darin, daß das Hirn Muster erkennen und zuordnen kann. Bei der Überschrift im Zeit-Newsletter Nr. 43/03 stutze ich jedoch:

Neuer Master-Studiengang: Meditation in drei Semestern

Das Hirn meldete „Reality-Check, please“. Was war?
Der Studiengang heißt Mediation. *seufz*

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Ein Italiener und eine Packung Viagra

Ein regelmäßiger Chatter auf #berlin@ircnet ist ein alter Italiener, und das ist wörtlich zu nehmen. Mit seiner Frau hat er schon goldene Hochzeit hinter sich und erstaunt uns immer wieder mit niedlichen Beschreibungen aus seinem Alltag. (Das ist nicht garstig gemeint!)

Man vergißt immer wieder, wie alt er schon ist und das er Deutsch nur als zweite Sprache spricht – Berlin ist ein sehr schneller Channel und ein besonderer, wenn es um Sprachexperimente geht. Er hat heute Geburtstag und antwortete auf die Frage, was man ihm geschenkt hat:

Enzo: neezee meine Tochter Arztin, sie hat mir eine packet von „viagra “ geschencht, *lach*
Enzo: die wahrheit ist das.. ganze familien hat mir ein neuen computer geschenkt

Süß. :o) Herzlichen Glückwunsch zum 78ten Geburtstag Enzo!

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Von Amazon und Reizwäsche

Da sitzt man Samstags morgens mit einem Milchkaffee vor dem Rechner, fängt an seine Feeds zu lesen und stolpert über die Meldung bei Klaus

Die Firma Amazon, bekannt für den Verkauf von Reizwäsche und Küchengeräten, bietet eine erweiterte Suchfunktion, wie intern.de heute belegt.

Klasse. Sowas höre ich doch gerne und surfe gleich zu intern.de – aber was man dort über die „Innovation“ liest, läßt einem wirklich den Kaffee im Hals stecken bleiben.
Eine Frau (geboren in Parkistan, in Deutschland lebend) wurde bei der Einreise nicht nur verhört, ‚interessant‘ behandelt sondern auch gleich wieder zurück nach Hause geschickt. Schaut man sich an, wen sie besuchen will, deutet wirklich nichts darauf hin, daß sie Probleme bekommen würde – doch weit gefehlt.

Der zuständige „Border Agent“ [..] hatte schon andere „Quellen“ konsultiert und eine davon ist auch in Deutschland keine unbekannte Größe: „Ich habe sie bei Amazon.com nachgeschlagen und sie mögen wohl Bücher über Zweitsprachen“ meinte der Border Agent („He said, ‚I looked you up on Amazon.com and you like books about second languages,'“)

Unsereins, gewöhnt an einen zwar löchrigen, aber im Verhältnis dennoch guten Datenschutz mit bestimmten Rechten, muß erst mal wahrnehmen, daß Amazon alle Kundendaten in Usa hält. Die Datenschutzerklärung gibt wohl her, daß Amazon.com am Programm Safe Harbor teilnimmt und dort war man zwischen den Kontinenten auch soweit, daß europäischer Datenschutz in Usa eingehalten wird. Doch, der 11te September änderte einiges. Die ausführliche Meldung bei intern.de inklusive Links sollte man sich daher dringend zu Gemüte führen.

Was mir Sorge bereitet, ist die unsägliche Verquickung vieler Amis von Sendungsbewußtsein über „das tollste Land wo gibt“ und der vorauseilende Gehorsam vieler Leute speziell auch aus Europa auf der anderen Seite. Man muß das nicht mitmachen. Zu dem Spiel gehören immer zwei. Und ich denke, es ist Zeit, daß auch Amerikanern klar wird, daß nicht jede Gegenrede oder Widerspruch terroristisch verursacht ist. Sondern schlicht und einfach eine andere Meinung ist – das war den Amis doch angeblich so viel wert – oder nur solange es die richtige Meinung ist?

Ich bin wahrlich kein politisch orientierter Mensch. Aber die Jahre im Netz haben mir gezeigt, daß es Bereiche gibt, die mich sehr wohl interessieren und wo auch „Politik“ mit im Spiel ist: Privatsphäre, Meinungsfreiheit, Datenschutz und Urheberrecht bzw. die Auswüchse die wir heutzutage sehen. Obwohl sichtbare Auswüchse? Es geht schleichend. Ein wenig hier, ein wenig da. Und alles sieht immer gut, richtig aus. Es stört nicht. Man muß schon sehr sehr weit in die Zukunft sehen, wenn man die Puzzlesteine zusammenbaut.

Manchmal gibt es Beispiele, die deutlich machen, wo es hingehen kann. Meine Mutter hatte eine Paybackkarte. Ich gestehe, ich bin versucht gewesen, auch bei meinem Sky sowas zu holen, habe es aber lassen können. Irgendwann überraschte sie mich mit ‚ist böse‘. huh? Was war passiert?

Sie hatte einen Bericht auf N3 gesehen, wo jemand vom Datenschutz SH kurz ausführte, was Datamining bedeuten kann.

In 20 Jahren verweigert die Krankenkasse die Behandlung, weil Sie eine Krankheit haben, die mit Kreutzfeld-Jakob verwandt ist, und Ihre Payback-Daten zeigen, daß Sie damals trotz Berichten in der Zeitung Rind gekauft haben.

Das Beispiel war wohl drastisch genug. Wir brauchen mehr davon.

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Von Beherrschung und Entwöhnung.

Es gibt Zeiten und Dinge, da muß man lernen, ruhig zu bleiben und sich selber nein zu sagen. Die reizenden Dinge gibt es bei Firmen, die heissen Ikea, Amazon, Ebay, 2001, Terrashop und viele, viele mehr. Als Frau eh mit einem Shopping-Problem gesegnet (speziell Bücher) ist das nicht einfach. Aber mit der richtigen Methode beherrscht man es ganz gut.
Ikea? Ist zum Glück nicht um die Ecke, sondern mindestens 40 min entfernt in HH. (Nächster Problem-Termin: 27.Nov macht in Tempelhof ein neuer aus. Eigentlich muß ich da hin … natürlich nur Verenas wegen!)

Amazon-Entwöhnung? Statt kaufen, auf die Merkliste oder auf den Wunschzettel setzen, liegen lassen und hoffentlich vergessen. (Beide zusammen ergeben momentan einen Bestellwert von knapp 2.500 Euro, Stand gestern. Wann Wunschzettel, wann Merkliste? Die meisten teuren Sachen liegen im Merkzettel.).

Ebay geht ähnlich. Auf die Beobachtungsliste und sich dann ärgern, es mal wieder verpaßt zu haben, ist besser, als es zu ersteigern.

Und nun gerade Zweitausendeins. Ich habe eine gute Stunde gebraucht, aber just habe ich das Fenster geschlossen (und somit ist der Warenkorb wech) und kaufe nicht:

  • Das neue Graphis-Design Paket: 6 Bildbände. Statt ca. 500 EUR (e.P.) nur 60 EUR.
  • Sebastian Haffner: Geschichte eines Deutschen. „Das bedeutendste Buch des Jahres“
  • Das neue Science Fiction Buchpaket. 20 Bände. 8.000 Seiten. *Statt früher einzeln mindestens 110 EUR jetzt bei uns im Paket nur noch 19,95 EUR.
  • Drei Jahrzehnte Fotokunst in Deutschland

Nur Terrashop muß ich noch überstehen aka die Bücher, die ich mir ausgesucht habe (knapp 20 Stück), müssen an andere verkauft werden. Das hier darf nur nicht mein Bruder sehen, auf eines davon wartet er nämlich eigentlich. Aber das ist nicht schlimm. Es ist ein MacOSX-Buch. *grin*

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duct tape is like the force.

Warum muß ich bei der Erwähnung von duct tape immer an Netboy denken? Hat jemand zufällig noch besagten duct tape comic??

Carl Zwanzig:
„Duct tape is like the force. It has a light side, a dark side, and it holds the universe together …“

via Adam Curry von QotD

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Wozu heißt das eigentlich „professional“??

Mein Feedreader war mir just abgeraucht.
Ich wollte daraufhin mal die Feedliste checken.

Was macht man also? Man geht nach „C:\Dokumente und Einstellungen\neezee\Anwendungsdaten“ wo Feedreader die Daten ablegt und – findet kein Verzeichnis Anwendungsdaten? Hu? Feedreader neu gestartet, Daten da.

*kopfkratz* [Sesamstraßen-Prinzip: Eins von den Dingen paßt nicht zu den anderen.]
Naja, dann wird XP es wohl woanders hingelegt haben. F3 zur Suche (natürlich ohne dieses Wuffi-Vieh), nach *.xml gesucht und – nix gefunden??

Dos-Box auf, „dir *.xml /s“ und wusch – lauter Dateien.

Des Rätsels Lösung? Besagter Ordner ist versteckt. Und weil versteckt und weil ich die Option „versteckte und Systemdateien nicht anzeigen!“ im Explorer nicht ausgehakt habe, hat er sie nicht durchsucht. AAAH!!

Wenigstens kann man es ‚ausstellen‘ (Suchoptionen >> Erweiterte Optionen >> Versteckte Elemente durchsuchen)
Jungs, ich weiß was ich tue und was ich will. Und ich bin keine XP-Home-Userin. Also wirklich. Wie sichert man eigentlich all diese Einstellungen? Wenn ich jemals ein Recovery mache – diesen Wahnsinn stehe ich nicht noch einmal durch!

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Von Laptops und Marken und tiefengooglen.

Eine Diskussion @irc über „Sony hat Laptop als Marke registriert deswegen heissen alle anderen Notebooks“ [1] erinnerte mich an ein paar neue Begriffe rund um Google, die ich erfreut zur Kenntnis genommen habe [2]:
– „geh googlen “ für Leute, die sich doof anstellen
– ein stirnrunzelndes „selbst tiefengooglen brachte nichts“ ist auch schön.

Und auch, daß es immer noch Leute [3] gibt, die damit nichts anfangen können *gg*

[1] man sollte mit Besserwissern nicht diskutieren, aber sei es drum
[2] Google sicher weniger, aber den Kampf haben sie meines Erachtens sowieso schon verloren
[3] „Gurgeln? Warum sollte ich gurgeln gehen??“

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Name Protect?

Beim Durchsuchen der mich besuchenden Browser stolperte ich über den Eintrag „NPBot (http://www.nameprotect.com/botinfo.html)“.

As a Digital Brand Asset Management company, NameProtect engages in crawling activity in search of a wide range of brand and other intellectual property violations that may be of interest to our clients.

Ahja. Wenigstens behaupten sie die robots.txt zu beachten. Gleich mal testen. ts.

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