Warum Twitter eine Lücke füllen kann oder Die üblichen Verdächtigen aus D. entdecken Twitter.

Sonntag ist Twitter-Tag, jedenfalls wenn ich mir die einfallenden Einladungen für Twitter anschaue. Ich hatte mich ja auch lange geweigert, aber nach der Lift dem Gruppendruck nachgegeben.

Liest man bei Robert die Gedanken und vor allem auch die Kommentare durch geht vieles in die Richtung „Abschaffung der Privatsphäre!“ „alles wird entblättert!“ und „Kommunikationsoverkill!“.

Warum eigentlich? Niemand zwingt einen Twitteruser dazu, alles mitzuteilen. Natürlich gibt es die Massentwitterer – z.B. Ian Forrester der vor dem Barcamp in London eine Menge neuer Freunde bekommen hat die alle nur auf die Nachricht gewartet haben daß eine neue Welle von Einladungen verfügbar ist. Unisono Kommentar von einigen „und ich saß die ganze Zeit dort und wollte nichts über all seine Aktivitäten hören sondern nur lesen daß endlich wieder Karten da sind!“

Ich sehe das vergleichbar mit dem Handy. Nur weil ich eines habe, bedeutet das nicht, daß ich always on bin, im Gegenteil. Mein aktuelles Handy habe ich seit Montag nach dem Webmontag nicht wieder in die Hand genommen und ich habe auch wieder vergessen es aufzuladen. E-Mails erreichen mich immer noch schneller als SMS es jemals tun können.

Und meine Updates in Twitter? Sende ich nur über die Weboberfläche und auch nur sehr spärlich. Vielleicht von der Cebit etwas häufiger in einem speziellen Cebit-Twitter. Lesen tue ich Twitter über Google Reader, weil der mir erlaubt den Feed ‚umgekehrt‘ zu lesen, also ältestes zuerst.

Für Veranstaltungen wie Superbowl, Oscars und auch Konferenzen sehe ich Twitter als eine gute Option an – man will Realtime-Informationen haben und die Netzanbindung funktioniert bei solchen Veranstaltungen selten. Das Handy funktioniert. Warum also nicht schnelle Push-Informationen erhalten? Warum nicht schnell mal per SMS eine Info online stellen und an die gewünschte Gruppe senden?

Für mich ist Twitter ein globaler IRC-Channel auf Speed – ohne bestimmte sinnvolle Funktionen. Viele Teilnehmer erkennen (wieder) wie nett es ist auf einem quasi universellen Channel die Möglichkeit zu haben sich zu unterhalten und neue Impulse zu erhalten. Und nicht einen 1:1 Chat nutzen zu müssen.

Die kleinen SMS-artigen Nachrichten zwingen zu kurzem ‚bloggen‘, sind also einfacher bewältigbar als die gleiche Menge an Blogpostings. Viel Potential und doch eine Menge Probleme.

Standardproblem einer amerikanischen Anwendung: Die internationale Ausrichtung ist nicht gegeben. SMS-Empfang funktioniert wohl, aber ob Senden von hier geht, keine Ahnung. Wenn dann wäre es vermutlich auch eine internationale Nummer?

Zweitens: Sprache.
Ich kann mir keine Gruppen anlegen, wo ich mich entscheiden kann, welche Sprache ich sende. Ich habe kein Problem damit zwei Sprachen zu lesen oder schreiben, die meisten meiner englischsprachigen Freunde können das nicht. Meine portugiesischen Freunde Twittern auch in Französisch, Spanisch und Portugiesisch – das will ich gar nicht erst sehen.

Und, auch schon mehrfach aufgekommen: Eine bessere Steuerung wann welche Nachrichten aufs Handy gesendet werden, weil sonst zu bestimmten Events ein Überfluß an Nachrichten einströmt. Was besonders teuer für unsere amerikanischen Freunde ist, die für den Empfang von SMS zahlen dürfen …

Zukunftsaussichten? Rosig. Ist das sinnvoll? Wer weiß. Muß das jeder haben? Absolut nicht.

Update: Johannes hat noch mal schön seine Gedanken zu Twitter zusammengefaßt: Twitter – Thesen zum Hype

Zusätzlicher Lesestoff von Kathy Sierra zum Thema Informationsüberfluß:
The Asymptotic Twitter Curve

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Deutsche Bloggerinnen, einmal nach vorne bitte …

Arg, und ich wunderte mich warum Thomas Gigold ausgerechnet jetzt einen Text zum Thema deutsche Bloggerinnen schreiben wollte. Weltfrauentag und so. Guten Morgen. Siehe „Frauen an die Macht

Ein paar schnelle Links zur Sühne:

Stöbern lohnt sich.

Bei Schreiben meiner Antworten an ihn wurde mir klar daß ich eher einen eigenen Blogartikel schreibe als reine Antworten an ihn, daher will ich es Euch nicht vorenthalten. ;o) Thomas fragte:

Denkst Du, es gibt Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Bloggern? Wo siehst Du die? Wieso gibt es mehr männliche Blogger als weibliche?

Meine Antwort an ihn:

Es gibt mehr *sichtbare* Männer als Frauen, vor allen aus den Augen der Männer die sich für dieses Thema interessieren. Es spielt vieles zusammen.

Bei Blogs geht es auch viel über Diskutieren / Konfrontieren etc. Die meisten Frauen werden eher dazu erzogen nachzugeben, das berühmte „sei lieb“ – sehr beliebt in der Kombination „du bist doch die intelligentere!“

Frauen sind vorsichtiger (oder: Männer sind unvorsichtiger) wenn es darum geht einfach loszubloggen oder auszuprobieren. Jeder der jemals Support gemacht hat weiß, daß Frauen sagen „ich würde gerne X machen, kann ich dabei was kaputtmachen“ während Männer sagen „Ich habe nix gemacht! Aber jetzt geht nichts mehr!“.

Und vor allem – Männer haben Zeit und Lust, sich mit aus Frauensicht unwichtigen Themen zu beschäftigen. Da sich die sichtbare Blogosphäre bevorzugt um solche Themen kümmert und verlinkt ist es kein Wunder, wenn das eine sich selbst befeuernde Sache ist.

Ich blogge und podcaste weil ich Lust am Bloggen und Podcasten und drüber reden habe. Den ganzen Tag lang notfalls, und mit leuchtenden Augen. Meine beste Freundin bloggt ab und an selber über sich und ihre Kochexperimente und viel über die Entwicklung ihres Kindes.

Es ist bei weitem nicht so das Frauen nur über Kinder, Kochen und Stricken bloggen wollen, sondern sie bloggen über Dinge die sie interessieren. Was aber eben in der Regel nicht „wie bau ich selber mein Auto zusammen“, „wie tune ich am besten“, „wo gibt es die geilsten Ersatzteile“ ist. Sondern Bento-Boxen und anderes.

Und sie beschäftigen sich zu wenig mit der Technik drumrum, um sie effizient einzusetzen. Unter anderem weil es nicht wichtig ist. Es reicht, wenn die vier Leute denen man es per Mail gesendet hat darüber Bescheid wissen. Es ist nicht wichtig genug für sie. Tags um mehr Reichweite zu erzielen? Effizienter Linkbaitingeinsatz?

Ich bezeichne das als das Auto-Problem: Männer können sich den ganzen Tag mit Karren beschäftigen, Frauen wollen von a nach b kommen. Männer kümmern sich um PS, Spoiler und die Lackierung – Frauen wollen wissen wie sie die Karre einparken können und ob sie einfach den Einkauf verstauen wollen.

Was auch genau einer der Gründe ist, warum ich sichtbarer als andere Frauen in der Blogosphäre bin: Ich rede über Technikzeugs und Blogzeugs. Ich weiß wie ich Technorati und Statistiken bediene. Ich schreibe viel, habe eine deutliche Meinung und tue diese kund – auch in Kommentaren. Damit bin ich eine Exotin – und sichtbarer.

Auf der anderen Seite wollen Frauen teilhaben, verwenden aber m.E. den falschen Weg.
Das nenne ich das Football-Cheerleader-Problem. Frauen spielen Cheerleader und wollen als solche bewundert werden – aber gleichzeitig mit Football spielen. (Ich verwende das Beispiel meistens im amerikanischen Umfeld.)

Wenn Frauen unter sich bleiben und z.B. Konferenzen nur zu dem Thema organisieren ist das nett – aber damit kommen sie nicht auf das Feld zum Spielen, sondern bleiben an der Seite. Wer Football spielen will, muß auf das Feld rauf, das Training mitnehmen usw.

Das ist nicht für jederman oder jederfrau und das ist gut so. Nur sollte man als Football-Spieler auch wahrnehmen daß es Dinge außerhalb ihres Sichtfeldes gibt. Zum Beispiel Handball. ;))

Das gleiche Problem ergibt sich übrigens wenn man die deutsche Sprache verläßt – aus Sicht diverser amerikanischer Blogger bin ich die deutsche Bloggerin – weil ich für sie sichtbar bin und in einer Sprache blogge die sie verstehen. In letzter Zeit ist Robert Basic sichtbarer für sie geworden – weil Technorati gewisse Listen veröffentlicht hat und er damit auf dem Radar aufgepoppt ist.

Als Beispiele für deutsche Blogs – ich könnte jetzt die üblichen Verdächtigen listen, aber das wäre der Sache nicht dientlich. Ich lese wenige Frauen intensiv, was u.a. damit zu tun hat das wenige über Blogs, Podcasts und Second Life schreiben – und wenn dann sind die meisten englischsprachige.

*Meine* Empfehlungen sind wieder Empfehlungen die dem Interessenkosmos der klassischen Blogosphäre entgegenkommen.

Versuchen wir doch mal was anderes: Einen guten Einblick in die verschiedenen Meinungen von Frauen bietet sicherlich auf Englisch blogher.org wo Editoren eigene Artikel schreiben aber auch auf andere Frauen verlinken. Die Vielfältigkeit der Themen ist eine der großen Vorteile solcher Sammlungen.

(Die beste Freundin kann sagen, ob sie einen Link haben möchte oder lieber ‚geheimer‘ bleiben möchte).

Weitere Linkvorschläge werden nicht nur hier gerne aufgenommen.

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7 Tage Cebit. Eigentlich 9.

Hinweis an die einfallenden Heise-Leser:
Ich werde keineswegs „auftragsgemäß“ über ein Gadget „sabbern“, der Teil ist mein Privatvergnügen. Und wird sich auch auf Versuche mit dem Palm Treo erweitern, den besagtes Gerät (s.u.) von o2 hat Windows Mobile. Womit ich mich vermutlich nicht wirklich anfreunden kann.

Ebenfalls aufregend finde ich die Ankündigung von o2 zur Cebit endlich mit dem Internet-Pack L eine bezahlbare mobile Datenflat in Aussicht zu stellen – privat und beruflich weil ich seit Jahren o2-Kunde bin – aber nicht auftragsgemäß.


Früher, ganz früher, ging es morgens zu unchristlicher Zeit los und die Schule bot einen „Ausflug“ Richtung Cebit an. Das mochte ich immer sehr gerne, vor allem weil ich meistens etwas auf der Cebit gewonnen habe und meine Lehrer sich darüber geärgert haben. Als Mädchen hatte ich auch nicht das Problem im Konfirmationsanzug herumzulaufen und auf Manager zu machen. Später hat man dann die natürliche Entwicklung dazu geführt das man Visitenkarten schätzen lernt „Schicken Sie mir das bitte doch an meine Adresse“.

Vor ein paar Jahren habe ich dann auch gelernt daß es auf der Cebit Parties gibt (hei – als Eintagesbesucher der wieder früh zurück muß bekommt man das sonst nicht mit) und daß es vielleicht ganz nett wäre, mehr als nur einen Tag dort zu sein. Was die letzen Jahre nie ging weil März die Zeit im Controlling nach dem Jahresabschluß und den Prämien war und damit der Monat wo man endlich die neue Struktur umsetzen konnte, alle Systeme zu starten bringt und Planungsphase ist.

Weswegen ich mir vermutlich dieses Jahr – mein erstes echtes freies Jahr – die volle Dröhnung gebe. Nicht nur werde ich im Auftrage auf der Cebit unterwegs sein sondern ich werde auch noch eine Keynote präsentieren und Teil einer Paneldiskussion sein sowie Geschäftspartner treffen. Und Menschen zum Bloggen verführen. 😉

Forum Mittelstand
Auf dem Forum Mittelstand geht es am Donnerstag um das Thema „Next Generation Networking“. Ich werde eine einleitende Keynote halten und danach in der Diskussion run um „Clever vernetzt – Chancen für Morgen“ teilnehmen (Xing-Event-Einladung).

Das Forum Mittelstand hat eine Menge interessanter Vorträge während der Tage und ich werde sicher versuchen den einen oder anderen zu besuchen. Wenn man mich denn „rausläßt“. Denn eigentlich bin ich deswegen auf der Cebit:

Bloggen für o2

o2 Liveblog

Offiziell bin ich auf der Cebit zusammen als „Lead Bloggerin“ zusammen mit abwechselnd Daniela Terbu und Thomas Gigold um den o2lern zu helfen, ein Eventblog zu füllen (Link folgt sobald es online ist). Als solches werden die o2ler und ich Dinge jenseits der Pressemitteilung bloggen und fotografieren.

Natürlich werde ich auch die Parties mitnehmen, aber der wirkliche Grund diesen Job anzunehmen war ein ganz anderer. Die geheime Mision sozusagen.

Er ist klein, er ist grau, spricht GPS und Wlan, und kommt mit einer Sim-Karte für eine Woche mobile Nutzung ohne Rechnungsreue. Er hört auf den Namen Orbit und wird – so er denn den Belastungstest übersteht – mein neuer persönlicher Begleiter im In- und Ausland. Der xda orbit.

Und die Cebit wird mein Crashtest für dieses Gerät, inklusive einer Simkarte mit der ich den mobilen Lifestyle komplett nutzen kann – mailen, bloggen, lesen, mms und sms nach Belieben. Inklusive Zugang zu einer speziellen o2-Hotline die alle meine Fragen beantworten wird um „wie kann ich mit dem Teil jetzt online gehen und noch meinen Rechner online bringen?!“.

[Die ich dann auch sicherlich das eine oder andere Mal hier bloggen werde. Schließlich bin ich schon seit meinem ersten Vertrag in 99 o2 Kunde und der Test stand sowieso auf meinem Plan. Was eine interessante Diskussion für ein anderes Mal ist, inwiefern etwas Schleichwerbung ist oder wirklich ernsthafte Auseinandersetzung mit einem Gerät, welches ich sowieso testen wollte für meine eigenen Bedürfnisse und mit subjektiven Texten versehen wollte.]

Weblogcamp @ Cebit
Nicht vergessen sollte man auch Sonntag – das in die Kritik geratene Weblogcamp🙂 – ich persönlich halte das auch nachdem ich länger mit Björn gesprochen habe für eine passende gute Sache – aber das auszuführen führt jetzt zuweit, denn jetzt stehen wieder Telefongespräche an. Wozu haben wir eigentlich das Internet erfunden, wenn wir doch nur telefonieren? *seufz*

Noch jemand da?
Ich werde mich vermutlich spätestens am Sonntag verfluchen, aber momentan schaue ich noch mit viel Begeisterung auf die Woche und auf die bereits vereinbarten Treffen mit Bekannten nicht nur aus Deutschland. Bitte daher gerne drüber bloggen wer auf die Cebit kommt, vielleicht kann man sich ja treffen.

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Lektionen des Blog-Lebens …

„Etwas ordentlich schreiben wollen“ anstatt es einfach rauszurotzen bedeutet es in der Regel überhaupt nicht zu schreiben. Sich nicht zwischen zwei Sprachen entscheiden zu können verhindert dann noch die verbleibende Motivation.

Da kann man nur hoffen, daß über die Zeit das Training dazu führt, daß auch das ‚Hingerotzte‘ gut genug ist.

Lichtblick des Tages:
Etwas schnell runtergeschrieben als Vorschlag und die Meldung zurückbekommen, ob man das übernehmen könnte weil es viel besser als das eigene ist.

Ich sage ja immer, heutzutage schreibe ich viel mehr als ich in der Schule je geschrieben habe. Trotzdem wäre es hilfreich gewesen, wenn die Schule die Note Stil nicht immer nur als Note hingelegt hätte sondern auch sich einmal inhaltlich mit den Schülern auseinandergesetzt hätte, wie man seinen Stil verbessern kann. Die Hilfe in der 11ten Klasse war zu spät.

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Rivva – fast toll. Aber ausbaufähig.

„I live by the Rivva“ mal wörtlich genommen.

Endlich scheint jemand mit Programmierkenntnissen meine Gebete erhört zu haben (obwoh, wenn ich mir diesen Text durchlese, dann kann ich nicht so eine schlechte Programmiererin sein *g*).

Frank Westphal präsentiert I’m so excited … and I just can’t hide it:

Was macht Rivva?

Rivva durchsucht die deutschsprachige Blogosphäre und stellt regelmäßig die aktuellen Schlagzeilen zusammen. Konzeptionell steckt dahinter ein Meme Tracker, der Buzz (What’s hot, what’s not?) erkennt und verfolgt. Der Name Rivva soll reflektieren, wie neue und relevante Blogeinträge einen „News River“ bilden. Damit man sich in kürzester Zeit über die aktuellen Themen auf dem Laufenden halten kann, muss die Sahne automatisch nach oben spülen. Der Name soll auch eine kleine Hommage an den Geistesvater Gabe Rivera sein. Die Domain rivera.de war allerdings schon vergeben und Hinterherrennen dauerte mir zu lang.

Fast toll. (Natürlich quengel ich trotzdem rum. Das nennt sich konstruktives Feedback.)

Das Besondere an Techmeme ist nämlich eben nicht der River of News, sondern die Darstellung der Relevanz. [Die Vorlieben für das eine oder das andere lassen sich sicher auf Usenet-Client-Vorlieben zurückführen – Newsriverliebhaber waren garantiert auch nn-User.]

uch wenn ein River of News der deutschsprachigen Nachrichten ein guter Anfang ist, bitte laß es nicht das bereits konzeptionell vorprogrammierte Ende sein. 😉 Der Vergleich mit dem Blick auf den Kiosk mit den Tageszeitungen verdeutlich das:
Ich möchte nicht einzeln nacheinander sehen, welche Tageszeitung gerade mit welcher Schlagzeile herausgekommen ist, und auch nicht eine alte noch mal vorgesetzt bekommen wenn eine andere Zeitung sich auf diese bezieht, sondern ich möchte mit einem Blick die Gesamtheit der Schlagzeilen erfassen können.

Wenn mich dann in großen Buchstaben von allen Seiten was anspringt, ist wohl etwas wichtiges passiert. Steht auf jedem Titel was unterschiedliches, ist nicht wichtiges passiert.

Man vergleiche die Darstellung von der Startseite von Techmeme mit der River-Darstellung. Nutzen tue ich beides – mein Meme-Fix am morgen und über den Tag dann Updates über den River. Wichtig ist mir aber nur die Darstellung auf der Startseite.

Es soll dabei auch nicht verschwiegen werden, daß Techmeme einige grobe Schnitzer hat – so bringt Gabe die Links schon mal an Stellen an, die nicht zusammengehören (es gibt zum Beispiel bestimmte Artikel die ich geschrieben habe und die auf der Techmeme Seite suggerieren, ich hätte etwas zu jemand bestimmtes anderes geschrieben. Gabe findet, das sei ein Feature, ich halte das für einen Bug.)

Und wenn man nicht regelmäßig hereinschaut, verpaßt man natürlich auch gewisse „Pikes“. Doch nach einer Weile und einem einigermaßen regelmäßigen Draufblicken bekommt man ein Gefühl für die Relevanz einer Story in Bezug auf die Position auf der Seite.

Nachdem sich dies vielleicht wie ein negativer Beitrag im Sinne alles doof lies – absolut nicht. Techmeme wird zwar gerne als Echochamber und Inzestverein bezeichnet, nichtsdestotrotz ist es *die* Informationsseite um zu wissen, was gerade aktuell ist und worüber geschrieben wird.

Daher bin ich voll und absolut dafür das auch in Deutsch zu haben und meinen Teil und Zeit dazu beizutragen. Schließlich will ich das schon lange in funktionierend haben. 😉

  • Ansicht inklusive eines Ausschnittes ist nett, hätte ich aber gerne optional. Zum Scannen über Neuigkeiten ist das zuviel Noise an Informationen, für die Darstellung eines reinen Rivers genau das Richtige.
  • Links möchte ich auch als solche erkennen können, meinetwegen macht Stylesheets wo ich das ein oder ausschalten kann. Linkfarben sind Informationskennzeichnung. Ebenso: Diskussion als Name zu unterstreichen wo genau das doch kein Link ist ist hyperverwirrend.
  • Favicondarstellung könnte mehr und schnellere Visualisierung geben als nur der Name des Blogs, Techmeme ist mit ein wenig Hilfe auch davon zu überzeugen gewesen, daß der Name zum Blog dazugehört.
  • Eine Angabe wann etwas dazugekommen ist ist hilfreich um hinterher sich dran zu erinnern, was man schon gesehen hat.
  • Wer es diskutiert ist nett – aber idr sind das die üblichen Verdächtigen. Der Mehrwert steckt in der Information des Titel des Artikels.
  • Techmeme hat eine bestimmte Art und Weise wie Dinge gerankt werden und es ist zu diskutieren, ob das die einzig sinnige ist oder ob es andere Beispiele / Ideen gibt.
  • Gabes Hauptproblem ist daß er das Thema Sprache nicht bedacht hat (jedenfalls aus meiner Sicht. Sonst hätte er einfach andere Sprachen adaptieren können). Daher kann er auch nicht auf andere Sprachen adaptieren, obwohl das eigentlich genau das Thema wäre. Rivva würde ich daher dringend anraten dieses von Anfang an zu planen und dann im Ausbaustadium mir gefiltert die News nach Sprache anzeigen zu lassen. Nicht via Sprachidentifizierung sondern via lang= Informationen.
  • Sag mir was Deinen Job einfacher macht: Ich bin gerne bereit, zusätzliche Informationen in meine Daten einzubauen, wenn es die Auswahl und Verarbeitung auf der anderen Seite einfacher macht.

Und Frank, wie wäre es mit dem Webmontag in Hamburg zum Vorstellen? 😉

Update: Peter meintNicole meckert auch schon, der jetzige Ansatz von Frank sei wohl zu einfach

Nicole zeigt sich hocherfreut daß so ein Start kommt und macht Vorschläge wie sie es gerne hätte. In der Hoffnung das ein Teil so dabei herauskommt wie sie es gerne hätte. 😉 [As usual.] Wohlwissend das sowas nur bedingt funktioniert.

Und: Frank hat geschrieben alpha alpha + einfacher Anfang. Dazu die Ansage daß es Richtung Techmeme soll (und er den Dienst ja auch massiv selber nutzt) macht deutlich daß er versucht stückweise Verbesserungen einzuführen. Anders kann es meines Erachtens auch nicht gehen.

Wie gesagt, ich sehe dem sehr gespannt entgegen, habe ich doch mehr als einmal die Effekte von Techmeme erleben können – nicht nur auf der nutzenden Leserseite sondern speziell auch auf der „Anbieterseite“. Wenn er es schlau macht lernt er gleich aus all den Techmemekommentaren und denkt an Mehrfachverwendbarkeit – ich sage nur Politik oder Sport oder was auch immer.

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Gruß an die Ex-Kollegen

(Sorry etwas kryptisch für die normalen Leser)

Danke, ich habe die „frohe Botschaft“ schon von drei Seiten vernommen und werde, neugierig wie immer, den einen oder anderen direkt noch mal anpingen wegen Kaffee trinken + Informationsaustausch oder so in der nächsten Zeit.

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Barcamp London, viertel vor eins.

Start um neun Uhr morgens, tagsüber eine Menge Sessions. Nach Pizza und Drinks gingen die Sessions weiter bis fast elf und seitdem ist Werwolf-Zeit. Runde eins hat immer noch mindestens zwei Runden vor sich, Kreis zwei und drei starten gerade die neue Runde.

Auch jetzt um kurz vor eins sind immer noch ca knapp 70 Leute vor Ort und morgen geht es weiter. Neben Werwolf gibt es genügend andere kleine Kreise wo Leute sich zusammensetzen und einfach nur an Mashups oder mehr arbeiten.

Wie gesagt – Barcamp ist auch gerade was nach den Sessions passiert , am Abend und in der Nacht. Da ich noch recht angeschlagen bin werde ich versuchen spätestens gegen drei zu Bett zu gehen – doch ich bin mir sicher das es noch weiter in der Nacht geht. 🙂

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John Edwards Unterstützer versucht sich in Second Life / Europäische Userzahlen

Berichten wie „erster tollster wichtigster!“ finde ich ja immer ganz schrecklich und Teil einer Metadiskussion die nicht wirklich zielführend ist. Beim jetzigen Bruhaha rund um einen inoffiziellen Wahlkampf in SL geht es m.E. auch wieder mal nur darum. Packt man die Sachen aber zur Seite und bringt einmal Zahlen und Hype von SL zusammen, ergibt sich ein interessanter Beleg für den eigentlichen Grund SL ernstzunehmen – Multiplikatoren und ihre Wirkung, sowie die Macht des einzelnen „kurz mal“ etwas mit Wirkung zu erstellen

  • John Edwards Unofficially Enters Second Life
    I stopped by and it was completely empty, like a lot of Second Life spots that don’t have an actual event occurring. It’s pretty spare, with a few kiosks scattered about that when touched help you join a John Edwards Second Life group. It would be nice if they could connect you to the web site and help you get started with a blog or connected to One Corps. Keeping everything within Second Life — rather than pointing people to points outside the world — doesn’t make sense to me, but its a problem that I’ve seen all over SL.
  • Edwards has a Second Life campaign office, but can you get a bummer sticker?
    So maybe you can’t get a bumper sticker at this virtual campaign office. Or maybe you can? Just for your virtual car.
  • John Edwards‘ campaign enters Second Life
    Notizen aus dem Interview mit Macher Jerimee Richir
    While SL users do not have the same numbers as, say, MySpace, they have communication skills, and a desire to communicate, that, I humbly say, exceeds that of MySpace users. For example, and this is just a guess, but I bet that half of Second Life users regularly contribute to multiple blogs. So it is a smaller community, but I would argue it is a more influential community.

Schauen wir uns mal die Zahlen genauer an, die SL bestimmen: Europe takes lead in Second Life users

In a related blog post, Linden Lab Chief Financial Officer John Zdanowski aka Zee Linden addressed the much-disputed Second Life usage numbers. He said that unique users – consolidating multiple accounts held by a single user, and eliminating people who have registered but never signed in – totalled 1,974,607 in January, equal to 63 percent of the „total residents figure that is displayed on secondlife.com.

Meine drei User können sie nicht in einen Account zusammenführen – denn wer verschiedene Avatare haben will, legt diese unabhängig an. Und ich bin nicht die einzige die das so macht, die eigentliche Zahl dürfte noch mal weit drunter liegen.

„Approximately 10 percent of unique users have logged in for 40 hours or more. Committed usage at this stage of Second Life’s growth requires a great deal of effort, he said. „Clearly not everyone is going to find relevance, and be able to build on a technology at this early stage.

Was wieder die Gruppe zurückbringt auf die schon mehrfach in den Raum geführten 100-150 K echte User.

Aber, und das ist das große interessante aber: Besagte User die dabei bleiben nutzen SL in der Regel eben nicht nur für SL sondern auch ganz andere Mittel, sind gut und oft international vernetzt, schreiben Kommentare, haben Podcast usw usw. Das macht die Zahlen interessant – qualitativ und nicht nur quantitativ.

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Second Life und die ganzen Artikel in Zeitschriften ….

Wunderschöne, nicht wirklich ironische Zusammenfassung von der Titanic:

Was ist los in Second Life? Ein Tagebuch aus der „virtuellen Welt“

Kaum ist mein Avatar, Priscilla Teatime, fertig erstellt und das Tutorial erfolgreich absolviert, tauche ich ein in die spannende Welt von Second Life. Schnell komme ich mit einem Francis Starstrider ins Gespräch, sein Avatar ist braungebrannt und muskelbepackt.

Auch er ist Journalist: „Focus online hat mich beauftragt, ich soll für Markwort einen Artikel über Riesenbrüste bei Second Life schreiben. Kann ich mal sehen…?“ Leider habe ich noch nicht genügend Linden-Dollars, um mir Riesenbrüste zu leisten, und so fliegt der Focus-Mensch traurig davon.
[…]

Unbeding alles lesen. Ich kenne mindestens noch zwei weitere Zeitschriften, die hier noch fehlen – aber die wollen tatsächlich nicht über Sex schreiben. Glaube ich jedenfalls nach den bisherigen Gesprächen. 😉

(via Sebastian)
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Zurück von den Toten.

Normalerweise kenne ich das ja schon daß nach Konferenzen einem die Nase schnieft wegen „soviele Menschen von sovielen verschiedenen Orten an einem Platz“, aber so heftig wie diesmal hat es mich lange nicht erwischt. Nach fast drei Tagen „Delirium“ bin ich nun einigermaßen wieder anwesend und darf mich erst mal mit meinem leeren Kühlschrank und zuvielen Mails rumschlagen.

Bevor ich mir dann am Wochenende die Londoner Packung abhole – und dank Future of Webaps auch wieder im internationalen Mix.
Die Bazillen, Viren und sonstigen Krankheiten dieser Welt müssen „real life“ echt klasse finden grummel

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