Schnee?!

Ich komme gerade wieder von der Lift-Ende Party – endlich mal eine Konferenz wo für jeden Abend sinnvolle Locations zur Verfügung stehen so daß man als Ausländer nicht versuchen muß schnell noch was zu organisieren – und habe noch die vielen enttäuschten Gesichter vor Augen die morgen nicht Ski fahren können.

Weil das Wetter zu regnerisch ist. Gleichzeitig erreichen mich mehrere Mails aus D. die mit „Grüße aus dem verschneiten Berlin“ und ähnlich lauten, und offensichtlich war mind. Stansted geschlossen. In was kehre ich da bitte morgen zurück?

Soll ich eine Schneschaufel mitbringen?!

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

Schweiz, Genf

Genf. Lift. Ein paar Schlaglichter.

Die Organisation ist vorbildlich, und die zur Verfügung gestellten Unterlagen über Orte, wie zu erreichen, wohin zu fahren, welche Tram zu nehmen plus Karte hat allen Teilnehmern Stunden von Arbeit gespart. Es hatte nur vergessen dran zu erinnern daß man hier in Franken bezahlt und einen anderen Stecker verwendet. Ja ich weiß. Verpeilung auf meiner Seite.

Wie auch die gestern noch mit Schrecken festgestellte Tatsache das ich mein Zimmer für Januar gebucht habe. Und nicht Februar. Passiert mir hoffentlich nicht noch mal. Das jetzige Hotel ist a) teurer b) schlechter und c) sind alle Freunde im ursprünglich gebuchten Hotel …

Der erste Workshop-Tag der Lift liegt hinter mir. Schon am Flughafen in Hamburg lief ich dem ersten Teilnehmer in die Arme und am Gepäckband dem nächsten – obwohl sein Flug aus Lissabon kam. Quasi volle Dröhnung von Anfang an.

Und heute morgen hatte das Hotel einen Adapter für mich. Die Wechselstube hatte noch geschlossen – aber meine heißt Starbucks. Einfach mit 50 Euro bezahlen und das Wechselgeld in Franken zurückbekommen. Ich muß noch mal den Kurs anschauen, aber als Notfalloption für morgen ist es wieder brauchbar.

Der gemeine Schweizer auch wenn er nur Französisch spricht ist wenigstens bereit zu versuchen einen zu verstehen. (Ziemlich anders als die Franzosen …)

Am Morgen zum Thema Monitoring und Evaluation und heute nachmittag außerhalb der Uni das Thema „SL und Business – Chancen, Risiken, Möglichkeiten“ in der wunderbaren Location Arvetica, eine Agentur für Strategieberatung und Projektimplementation.

Was schlimm klingt ist, ist ein ganz wunderbarer Ort – alleine für das Bücherregal würde ich töten. Und die Kaffeemaschine natürlich auch. Wer hier in der Gegend arbeitet – sie wollen zum ersten März eine Veranstaltung zum Thema SL anbieten in offener Runde fast wie ein Webmontag.

Jetzt geht es weiter zum geselligeren Teil, auf viele Freunde und Bekannte wiederzusehen – und neue zu gewinnen. 😉

Und Morgen erwarte ich ob des gepackten Programmes viel viel viel Input. 🙂
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Warum ich nicht mehr qype

(mehr wie in mehr Menge, nicht aufhörend.)

Ich könnte eigentlich eine Menge kurzer Einträge auf Qype erzeugen für die Hotels die ich so auf meinen Reisen mitnehme, die Cafes etc inklusive Fotos. Und schnell mit meinem Profil meinen Insiderstatus erreichen statt nur magere 69 Punkte.

Warum eigentlich tue ich das nicht? Einfach.
Ich hasse es, daß ich mich jedesmal neu anmelden muß und er es nicht behält. Sollten sie das endlich auf die Reihe bekommen haben?

Ich kann nur ein Foto zur Zeit hochladen und es wird nicht bei ‚mir‘ dargestellt sondern einfach nur generell an der Seite. Nichts gegen die Sammlung auf der Seite, aber nur eine einfache Titelattribution ist mir zu wenig. Tripadvisor macht dieses viel besser.

Aber der Hauptgrund:
„An Freunde verschicken – Habe einen netten Eintrag für Dich bei Qype gefunden.“

Die Freunde, denen ich das mitteilen wollen würde, sind in meiner Kontakteliste. Allen anderen will ich keinen Mailspam zusenden. Würde ich sie darüber informieren wollen, dann würde ich einen Blogeintrag schreiben. Dieser unnötige, von mir niemals verwendete und niemals verwendet werdende Schritt nervt mich tierisch. Jedes Mal wieder.

Selbst beim Editieren des Beitrages werde ich damit genervt – und mit der doppelten relativ langen Wartezeit bestraft bis ich weitermachen kann.

Bitte abstellen.

Ah und ich wußte doch es fehlte noch was: Das Thema Sprache. Wenn man nicht nur im deutschen Bereich wachsen will, sondern auch international dann wird es dringend, dringend Zeit endlich eine Sprachselektion zu haben. Ich hätte wenig Probleme meine Berichte in beiden Sprachen abzufassen, aber im momentanen Zustand werde ich nicht ge- und verführt als User dieses zu tun.

Ich kann noch nicht mal festlegen in welcher Sprache ein Beitrag ist – und dabei wäre es doch nur ein Feld. Noch kann man relativ gut davon ausgehen, daß die meisten Beiträge in D sind – aber wenn das nicht schnell gefixt wird versaut man sich die eigene Datenbasis.

Es ist ja nicht das erste Mal das ein solches Unternehmen vor der Problematik lokale Sprache / andere Sprachen / allgemeine Sprache steht, daher verwundert es mich MASSIV warum man nicht gleich von Anfang an smart arbeitet. Ich sage nur „nachträglich einen Keller einbauen“.

(Und ja ich stehe gerne mit meinen Erfahrungen in mehr oder minder lokalisierten Websites dieser Art zur Verfügung, mit all den Problemen vor und Nachteilen sowie Anregungen zur Problemlösung. ;))

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Kurze, knackige Lieblingspodcasts gesucht.

Für ein Projekt in der „Reihen Podcasts auf die Handys!“ stelle ich gerade einen Katalog von ca. 100 deutschsprachigen Podcast zusammen – bevorzugt sind kurze, am liebsten mehrfach täglich aktualisierte Podcast (*hust* davon haben wir ja auch so waahnsinnig viele). Irgendwann auch Video, aber erst mal Audio.

Ich habe bereits die lange Liste der öffentlich-rechtlichen und sonstige Klassiker, die eher privaten a la Anniks täglicher Podcast und andere – aber neben der reinen Auflistung habe ich noch Platz für besondere Hervorhebungen. Natürlich habe ich die Liste auch schon auf bestimmte Kriterien durchgeforstet und markiert, aber ich dachte mir vielleicht habt Ihr ja noch ganz andere Vorschläge.

Ich wollte erst eine Mail an die üblichen Verdächtigen rumsenden, doch von denen kenne ich die Vorschläge glaube ich schon. 😉 Es geht dabei nicht so sehr um „schau mal ein Podcast!“ sondern ein „schau mal, das ist ein Podcast der sich besonders gut für mobiles Hören eignet, weil kürzer und regelmäßiger erscheinend UND gefällt mir“.

Was sollte unbedingt mit rein? Was darf man nicht verpassen, auch wenn es vielleicht nur wöchentlich erscheint?

[Gleich die Vorwarnung – mein Spamfilter schlägt glaube ich bei mehr als zwei mal http:// zu ;)]

Und wenn ich auch sonst gerne über Apple und Co schimpfe: Die Einführung des Attributs „itunes:duration“ ist für diese Aufgabe sehr hilfreich gewesen! 🙂 Beim Be/Verarbeiten mußte ich leider auch feststellen, daß meine Excel-, AWK- und Batchdateien-Kenntnisse echt ein wenig eingerostet sind – so mußte ich beim Sverweis tatsächlich eine Sekunde überlegen wie man den strickt und erst mal in älteren Dateien und Batchdateien rumkramen, wie ich das sonst immer erledigt habe. Patternmatching mit AWK geht, aber wäre wohl mit Perl einfacher gewesen – ich sollte irgendwann doch noch mal die Bücher rauskramen. 😉

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Warum ich deutschen Barcamps langsam nichts mehr abgewinnen kann.

Schaue ich auf die vergangenen Barcamps an denen ich teilgenommen habe, so lautet meine Zusammenfassung was daran wichtig ist: Barcamp sollen 2 Tage intensives Zusammensein bieten, möglichst über den gesamten Zeitraum an einem Ort, eine Vielfalt von Leuten und eine Menge an Knowhow für Austausch und Erweiterung des Horizontes und JEDER MACHT MIT wird ernstgenommen. Nach ersten Barcamps im englischsprachigen Raum war ich natürlich begeistert als auch in D. Barcamps begannen.

Und auch wenn ich sagen kann das die bisherigen Veranstaltungen in D. ihre Reize und Möglichkeiten haben, bin ich trotzdem in Summe enttäuscht, daß die Möglichkeiten zu wenig genutzt werden bzw. zwei der Hauptelemente im deutschen Raum wenig bis überhaupt nicht angegangen werden.

Robert sucht Räumlichkeiten für ein Barcamp in Frankfurt – und verzichtet schon in der Planung wieder auf eines der Elemente, die für mich auf einem Barcamp unverzichtbar sind. Genauer gesagt auf zwei.

Teil eins – Anforderungen an die Räumlichkeiten.
Barcamp bedeutet für mich bis spät in die Nacht zusammenzusitzen, zu hacken, zu reden, sich auszutauschen – und das eben AUCH mit Rechnern und Anbindung, und ohne Ortswechsel und nicht in einer Kneipe. Und dann eventuell vor Ort zu schlafen (was ich nicht so toll finde, aber man kommt mit wenigen Stunden Schlaf auch aus). Das muß eine solche Location auch hergeben. Und das tun die meisten Firmen eben nicht (verständlicherweise) – obwohl es auch Ausnahmen gab.

Yahoo in London war dort sehr flexibel, aber es gab auch Teilnehmer aus der Firma. Ich bin morgens um 6 ins Bett gefallen nach mehreren Stunden Werwolf spielen, während im Nebenraum vor sich gehackt wurde und im dritten Raum wilde Diskussionen geführt worden sind. Los Angeles war an einer Lokation die der Taxifahrer nicht fand, ein altes Lagerhaus was jetzt als Partylokation genutzt wird, es begann schon am Freitag mit einer Party, und es ging beide Nächte bis spät in die Nacht. Weil es Teil der Veranstaltung ist und mit eingeplant war, war es so wirksam.

Teil zwei und eigentlich mein Hauptrant über deutsche Barcamps

Was wären die Ideal-Anforderungen an einen Raumsponsor?
– Wir rechnen mit bis zu 200 Personen.
[…]
– bis zu 10 Räume für die Sessions, wovon zu jeder vollen Stunde idR 3-6 parallele Sessions stattfinden, davon mind. ein größerer Konferenzraum für 50 Personen+, kleinere Räume sollten bis zu 20 Personen aufnehmen können

Warum bekomme ich dabei die Krise? 3-6 Sessions bei so vielen Teilnehmern ist Verschwendung der Zeit der Anwesenden, signalisiert daß man gar nicht so viel machen will und eigentlich nur ein wenig kuscheln möchte.

Das ist ein Photo der Sessions am Podcamp in Berlin am Sonntag, absolut nicht untypisch für deutsche Veranstaltungen:
Some Sessions on sunday

und dieses ist der obere Teil der Sessions am Sonntag von London (ca 100 Teilnehmern):
Some Sessions on sunday

Ich weiß, daß viele der deutschen Barcampteilnehmer ganz begeistert davon sind ‚bloß keine Überforderung‘ zu haben, und ja nicht soviele gleichzeitige Sessions. Und ja nicht soviele hintereinander, weil man da gar nicht hinterherkommt. Doch genau das ist das spannende an den Barcamps. Oder um es mit einem Cover einer älteren Brandeins zu bezeichnen: Wer nichts will, kriegt auch nix.

Die deutsche Verweichlichung mit „eventuell muß man mal schauen ob jemand was macht“ führt nicht zu besseren Sessions und mehr interessanten Themen sondern zu einem Zurücklehnen und ‚macht mal‘. Die Ansage „jeder macht mit!“ und nicht nur „jeder sitzt da!“ bringt eine andere Qualität und Vielfalt in die Veranstaltung. Und genau das Signal wird gesendet. Zurücklehnen statt mitmachen. Das war schon in der Schule so. „Gut! Der Lehrer hat mich nicht aufgerufen. Glück gehabt!“

Natürlich werden bei 200 Leuten eventuell die 6 Sessions gleichzeitig gefüllt – eventuell. Weil soviele Leute da sind. Und natürlich werden die Teilnehmer in die Räume gehen und man wird die großen Räume brauchen – weil so wenig Sessions sind. Es ist auch ein Irrglaube, Barcamp bedeutet als Unconference „nichts vorher ankündigen und regeln“. Ja, GERADE wenn so viele Sessions da sind und schon vorher angekündigt sind ist das Ergebnis besser – man bereitet sich besser vor, man kann schon mal Interesse signalisieren und Räume verteilen, man tauscht sich vorher miteinander aus (ich wollte dieses machen, wollen wir das zusammen bringen oder soll ich ein anderes Thema auflisten?) und hat im Ergebnis eine größere Vielfalt.

Mir ist klar, daß die meisten Teilnehmer aus dem Deutschen Raum das ganz anders sehen, da ich mit meinem Kommentaren dazu auf Ablehnung und Unverständnis größtenteils gestossen bin. Die finden nichts dabei – kennen aber auch nichts anderes. Erzählt man ihnen von anderen Dingen, kommen erschreckte Reaktionen. Für _mich_ ist das eine erschreckende Reaktion und ich ziehe die entsprechenden Konsequenzen daraus.

Mach Dein eigenes Camp – ja, aber ein Foo.
Eine könnte lauten „mach ein eigenes Barcamp und schau wie Du damit zurechtkommst!“ doch die Erfahrungen der letzten Monate lehren mich, daß man hier gedanklich noch nicht so weit ist bzw. vielleicht nie sein wird. Für so ein Camp braucht man auch die entsprechenden Teilnehmer, und die sehe ich eigentlich noch nicht in ausreichender Menge.

Wohlgemerkt: Von der Sorte wie ich persönlich so ein Camp gerne hätte. Was offensichtlich die Minderheit ist, die Nische sozusagen. Meine Vorstellungen sind nicht die allgemeingültigen für den Rest der Welt – aber für mich persönlich habe diese eine verdammt hohe Priorität.

Vielleicht ein Grund ein Foocamp drauß zu machen – mit ausgewählten Teilnehmern in kleinerer Runde (was übrigens eine verdammt gute Idee und nicht von mir ist).

Was bizarr wäre, denn die Barcamps sind ja gerade als Gegenlauf zum Foocamp gestartet. Foocamp bzw. Foocamp Europe ist das von Tim O’Reilly veranstaltete Treffen besonderer Teilnehmer, sehr hip, sehr vip, Friends of O’Reilly eben. Barcamp wurde daraufhin als Gegenveranstaltung gebaut – genauso gestrickt, mit weniger Gadgets aber offen für alle. Aber genauso herausfordernd, genauso intensiv.

Die tatsächliche Konsequenz für mich ist, daß ich dt. Barcamps nur weiter besuchen werde wenn ich a) genügend Leute auf der Liste sehe mit denen ich schon länger mal wieder Zeit verbringen will und b) genügend Teilnehmer vorhanden sind die dafür sorgen, daß wenigstens eine Handvoll Sessions vorhanden sein werden. Und vor allem daß ich wieder verstärkt Barcamps im Ausland besuchen werde – das nächste wird London sein und vermutlich im Sommer BarcampUSA mit 5000 Teilnehmer.

Beide haben eine klare Ansage an die Teilnehmer, speziell das Megabarcamp und sie werden non-negotiable genannt:

We at BarCampUSA hold eight non-negotiable values. Without staying true to these eight non-negotiables, our event cannot be successful.

  1. Everyone participates. Not everyone has to facilitate a session, but everyone has to participate, whether it is standing at the gate giving directions, supporting the network, or picking up trash afterwards.
  2. We are an event driven by the participants. Communication, iteration of ideas, following through on commitments, and open discussion are necessary to make this event work. What makes an open source project work makes this event work.
  3. Sponsors contribute to the community rather than stand aloof. We encourage sponsors to measure their ROI not by eyeball impressions but how much knowledge or fun they contribute.
  4. The success of our event is measured by the quality of the sessions. Everything we do should facilitate great discussion, debate, learning,and community building. We encourage the best thinkers and doers to gather and share. We remove as many barriers to that goal as we can.
  5. The event is self-organizing. We provide an infrastructure (food, shelter, connectivity, electricity), and the participants provide everything else.
  6. Free exchange of knowledge is mandatory. However, participants must respect the rights of intellectual property holders. Free use is OK; sharing confidential or proprietary information is not.
  7. BarCampUSA is not a commercial event. There is no exchange of goods or services for profit by participants.
  8. Exclusivity should be prevented whenever possible. Participants should treat each other as peers.

(Hervorhebungen sind von mir) Wahnsinn? Vielleicht.

Aber die Voraussetzungen sind gesetzt es zu einem Mega-Event zu machen zu dem nicht nur Teilnehmer aus Amerika kommen werden, sondern aus der ganzen Welt. (Zusatzlink Übersicht der weltweiten Barcamps und Podcamps)

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Ich werde E-Plus-Datenprepaidkunde!

Kurzfassung: E-Plus-Reseller simyo bietet auf Prepaid ein MB für 24ct. Das ist immer noch nicht perfekt, aber massiv besser als allles andere verfügbar UND es ist prepaid also ohne die Angst auf „und was wenn ich drüber bin“ UND es ist rechtzeitig vor der Cebit. Das heißt die anderen Anbieter haben noch ein paar Tage Zeit zu überlegen inwiefern sie jetzt darauf antworten …

Datentransfer mobil ist in Deutschland immer noch zu teuer, von internationalen Tarifen gar nicht erst zu reden. Da ich im letzten Jahr massiv mehr in Deutschland unterwegs gewesen bin und auch dieses Jahr eher mehr denn weniger wird ärgere ich mich natürlich über überteuerte Hoteltarife für Surfen – je besser das Hotel, desto teurer. Einige wenige Kette beginnen zwar langsam für höhere Elitekunden es als Benefit anzubieten, aber meines Erachtens ist das zu spät.

„Internetnutzung ist die neue Cashcow für Hotels nachdem alle ein Handy haben und es billiger ist von dort anzurufen“ ist zwar richtig – aber genau weil Handys verfügbar sind werden die meisten wie ich sich nach einem sinnvollen mobilen Tarif umgeschaut haben. Was bisher am ehesten noch 50 Euro pro Monat für die Base-Flatrate ist. Auch ne Menge Holz. Aber da ich so einen Zugang nicht nur am Abend im Hotel, sondern auch tagsüber beim Kunden oder unterwegs brauche, rechnet es sich vielleicht wieder.

Mein o2-Vertrag läuft seit 99, ich besitze erst mein zweites Mobilteil und plante eventuell eine Vertragsverlängerung da meine 5-Euro-Wap-Flatrate einigermaßen okay ist. Andererseits aber auch nicht das tollste – u.a. weil die Java-Applikation von Gmail die für alle möglichen Handys zur Verfügung steht nicht via Wap läuft. o2 soll zwar bald gesenkte Tarife ankündigen, und die Base-Flatrate scheint auch ganz okay zu sein, aber bisher konnte ich mich nicht dazu aufraffen einen Wechsel anzugehen. Weil es auch wieder eine Bindung bedeutet hätte.

Aber, es geschehen noch Zeichen und Wunder. Wie der ersten Meldung 97 Prozent Preissenkung – wenige Cent pro Megabyte bei teltarif zu entnehmen ist:

Anzeigen zufolge, die simyo ab heute im Internet u.a. auch bei teltarif.de schaltet, sinkt der Preis für die mobile Datenübertragung im Netz von E-Plus um 97 Prozent auf 24 Cent pro Megabyte. Die Abrechnung erfolgt dabei im 10 KB-Takt. Dieser Preis gilt ohne Vertragsbindung und ohne weitere Fixkosten, also genauso wie die Kunden dies auch schon von dem Sprachtarif des Prepaid-Discounter gewohnt sind. Bis Monatsende schenkt simyo den Kunden zudem ein Datentransfervolumen von einem Megabyte.

Yes.

SMS kosten damit effektiv nichts mehr – denn schließlich will ich Text senden und nicht unbedingt eine SMS, ich habe mein Limit pro Aufladung was nicht aus Versehen und teuer überschritten werden kann, und die gesamte Welt von GPRS steht mir zum Spielen offen.

Gibt mir die Prepaid, liebste Aldikassiererin … und ich bin gespannt, was die Konkurrenz zur Cebit macht. Wie sagte doch mein Lieblingsinformationsdienst nicht nur zum Thema Mobile: Da werden einige das Weinen bekommen … und einige Businesspläne kurz mal wertlos geworden sein.

Und die erste Aktion auf einer E-Plus-Nummer? Die eingestellte Mailbox abschalten.

Jetzt muß ich nur endlich schauen, welchen PDA ich mir besorge, der all meine mobilen Wünsche erüllen kann. 🙂 🙂

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„Loyalität“ zu Fluglinien bzw. Hotels aufbauen lohnt sich doch.

Meine Reisen im letzten Jahr habe ich auch unter dem Gesichtspunkt „Kundenbindungsprogramme“ geplant. Ich betrachte bei Hotelbuchungen zwar auch alternative Anbieter vor allem über HRS und wenn der (Geld-) Unterschied zu groß wird, dann nehme ich welche die keinem angehören, aber sonst bleibe ich den beiden gewählten Programmen treu.

Vorteile sind u.a. die Kenntnisse der Webseite und das Auskennen mit den Bedingungen (welche Rate bedeutet was?) oder im Fall der Interconti-Kette die öfter mal funktionierenden 2 für eine Nacht Angebote. Ganz besonders aber auch deswegen, weil die entsprechenden Boards auf Flyertalk alle möglichen Informationen bereithalten, die man zum einfachen Erreichen von Status und Punkten braucht.

In Bezug auf Fluglinien sind solche Informationen noch wichtiger. Natürlich ist es sinnvoll nachzuschauen was der preiswerteste Flug ist, nach einer Weile lohnt es sich aber auch bei Wenigfliegern seine Umgebung zu kennen und zu wissen, welche der Airlines am sinnvollsten für einen selber sind. Man lernt Fluglinien und grobe Flugzeiten, wie gut One-Way-Tickets funktionieren und ob die Webseite Gabelflüge erlaubt (bzw. wie man buchen muß) und – wieder im Fall von Flyertalk – lernt durch Mitlesen auch, wie die Airline oder Allianz ‚tickt‘. Und idr schreiben Flyertalker schon über Probleme am Flughafen bevor die Medien überhaupt angefangen haben davon Kenntnis zu nehmen.

Was im momentanen Fall z.B. für British Airways wichtig ist. Die Flugbegleiter streiken nämlich – und wer dort nicht vorbereitet ist, kann u.u. böse Überraschungen erleben. Kundenbeschwerden gehen ins Nichts, wenn man immer wieder woanders fliegt – hat man aber „Top Tier“ erhält man schnell antworten und kann in solchen Fällen mit bevorzugter Behandlung rechnen.

Nicht nur im Katastrophen, sondern auch im Normalfall lohnt es sich die (oft nicht einfach zu durchblickenden) Statusprogramme kennenzulernen. Das hat mir bei meinem letzten Londonbesuch 3 Stunden Zeit gespart – weil mich das BA-Personal in der speziellen „Zone R“ für Vielflieger kurzfristig noch in einen Flieger gepackt hatte, obwohl mein Ticket „billigst und unumbuchbar“ war. Aber für einen BA Silver macht man schon mal eine Ausnahme.

Erfreut bin ich daher auch, daß jetzt auch die DBA wieder ein Bonusprogramm hat – da fliegt man doch nicht nur wegen der Schokoladenherzen mit ihnen.

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Endlich. München.

Freitag abend bin ich endlich in München angekommen statt schon am Donnerstag frühen Nachmittag – nein, nur verspätet, nicht unterwegs aufgehalten oder so. Ich hatte ja noch die Idee, daß ich Freitag morgen mit dem Zug fahren könnte … das habe ich dann im Laufe des Tages gegen einen Flug umgetauscht. hrmpf.

Gestern abend dann ein sehr netten Abend mit einem guten Freund verbracht, Marke „wir kennen uns schon ewig aus dem IRC und sehen uns zum ersten Mal“ – immer wieder eine Freude zu sehen, wie gut das funktioniert. Wir haben viel Spaß gehabt. Und uns dabei eigentlich nur SAP unterhalten. 😉 😉

Heute nun angenehmes Frühstück mit Lyssa, die auch schon in der Stadt ist und eine interessante Frühstückswahl traf ;). Nach der Arbeit am Samstag kommt nun 2,5 Tage DLD auf den ich mich schon freue, sowie Bloggertreffen heute abend. Das werden Tage ohne Schlaf, Treffen mit vielen alten und hoffentlich neuen Bekannten. Erwähnte ich Spaß? ;o)

Ich sollte mir aber vielleicht mal anschauen, wo ich hinsoll gleich und nachher – wenigstens hat das Hotel hier Wlan. Der Aufwand nach einem Tag umzuziehen, dafür aber in Nähe des Bahnhofes resultierte in dem ungewöhnlichen Ergebnis „Schillerstraße“. Offensichtlich die STraße in Muc mit Sex- und Computerläden. Egal. Hauptsache Wlan. 😉

Gruß an mein Bruderherz – ohne Netzverbindung keine Spam-Bereinigung. 😉 Und ja, ich lade bald wieder Fotos hoch das Du Dich nicht mit Text rumschlagen mußt. 😉

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Hier ist es noch ganz ruhig …

Autsch. Hier windet es zwar ein klein wenig, aber eigentlich ist alles ganz kuschelig ruhig. Während ich mich gerade fragte, warum ich nicht doch noch mit dem Zug gefahren bin zeigt mir Spiegel die folgenden Highlights:

Flüge sind gestrichen, Autobahnen gesperrt, der Bahnverkehr ist in ganz Deutschland gestoppt: Sturmtief „Kyrill“ tobt mit Tempo 190 über Deutschland. Mehrere Menschen starben, Zehntausende sitzen fest. Vielerorts ist der Strom ausgefallen. In Berlin rief die Feuerwehr den Ausnahmezustand aus.
[…]
Die Deutsche Bahn hat den gesamten Verkehr inzwischen eingestellt. Wie viele Reisende davon betroffen sind, ist noch unklar. Viele Strecken seien unterbrochen und nur noch einzelne Züge unterwegs, sagte eine Bahnsprecherin. Die betroffenen Züge halten an der nächsten geeigneten Station an. Die Fahrgäste werden an den Bahnhöfen aufgefordert, die Züge zu verlassen. Dass der Verkehr heute noch wieder aufgenommen wird, sei sehr unwahrscheinlich.
[…]
Die Polizei hat wegen umstürzender Bäume alle Straßen durch die Mittelgebirge Harz und Solling gesperrt.

Kristian hat das passende Bild zum Werbespruch rausgeholt: „Alle reden vom Wetter. Wir nicht. Fahr lieber mit der Bundesbahn.“ Ich weiß von mindestens zwei Freunden die momentan unterwegs sind (bzw. jetzt gestrandet); und hatte doch neulich noch Mr. Berlin-HH Pendler geulkt, in Wittenberge wolle er nicht mal die Nacht verbringen – ich hoffe für ihn daß sich das gerade nicht bewahrheitet. Ich beobachte meine IM-Listen ob so nach und nach alle auftauchen. ;(

Rausgehen sollte man wohl erst mal nicht mehr, die meinen das wohl ernst:

Bundesweit wurde die Bevölkerung unter Verweis auf Lebensgefahr ermahnt, während des Orkans nicht ins Freie zu gehen, Fenster und Türen geschlossen zu halten und bewegliche Gegenstände zu sichern.

Okay. Jetzt fangen langsam die Lampen an zu flackern. Schnell noch mal den Akku aufladen vom Notebook? 🙁

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