Was bleibt von Le Web 3?

(Nur ein paar kurze Notizen bevor ich nach D. zurückreise und vermutlich erst Fr. wieder Netzzugang habe, es dient primär dazu um zu vermitteln, worum sich die momentane Aufregng dreht.)

Update: Jonas Luster hat den Eintrag gepostet auf den ich gewartet hatte, wegen Zeitmangel nur mein Link auf mein englisches Posting: Would you like a profile with that?

Nach der Bullshit-Affäre im letzten Jahr gab es auch dieses Jahr einen Vorfall in Paris auf Leweb der den Rest der zwei Tage massiv überschattete – für einen weitaus größeren Teil der Teilnehmer als letztes Jahr.

Dieses Jahr gab es nicht nur eine massiv erhöhte Teilnehmer-Zahl, eine bessere Verpflegung als letztes Jahr, schlechteres Wifi (als in: meistens überhaupt nicht) und eine m.E. bessere Location mit mehr Raum für Diskussionen sondern auch mehr Kameras. Viiiiel mehr Kameras. Und Journalisten. Und Security-Checks inklusive Durchsuchen der Taschen. Und kurzfristig geänderte Programmes am Dienstag.

Ich empfehle, die Links von Tom Morris zu folgen und vor allem den offenen Brief von Dieter Rappold LeWeb3 is political propaganda sowie die Vorgeschichte zu lesen. [Zu Dieter klicken sich eine Menge durch, einfach mal stöbern gehen.]

Dieser Artikel zeigt genau die evolvierende Stimmung die ich bei mir und anderen empfand. Mein eigener englischer Artikel ist hier Loic Lemeur: Betraying 1000 attendees for his own political ambitions?.

Als Loic am Montag ankündigte daß Shimon Perez sprechen würde war das noch eine gute Sache. Das war bevor mich ein Freund daran erinnerte daß dieses vermutlich bedeutet das gewisse Geheimdienste sich erst mal der Teilnehmer-Liste annehmen werden und Bachgroundscans durchführen und Profile anlegen werden.

Als dann am Dienstag nicht nur Programme auf einmal verschoben / gestrichen wurden aufgrund des Startes sondern auch noch groß angekündigt wurde das wir die „Ehre“ haben ein eh nicht besonders gut ausgearbeitet Programm ad absurdum geführt zu bekommen ist nicht nur mir die Hutschnur geplatzt.

Neben einer Ansprache von Shimon Perez gab es nämlich auch zwei „kurze“ Aufenthalte von Kandidaten des französichen Präsidentsschaftswahlkampfes, die die Plattform als Medienauftritt nutzten – für die französischen Medien.

Während Shimon Perez noch in Englisch sprach gab es für die beiden anderen „Vorträge“ Übersetzer denn die Herren sprachen zum größten französisch. WtF? Ich komme nicht zu einer europäischen Konferenz der Themen Tech, Social Media etc mit Teilnehmern aus fast 40 Ländern in der alle ohne Probleme akzeptiert haben daß wir Englisch sprechen nur um als Bild- und Zahlenvieh für ein paar Wahlkampfauftritte herzuhalten.

Da ich kurz vor Abfahrt bin, werde ich einige der Punkte nur kurz anreissen können.

Die ‚feindliche Übernahme‘ der Konferenz durch französische Politiker hat mehrere Ebenen. Zunächst könnte man sagen „klasse Loic, sowas hinzubekommen!“ Das mag dem Blogger gefallen, der schon immer „wichtige Personen des realen Lebens“ durch Bloggen treffen wollte.

Dann kann man anführen „endlich mal reales Leben in Klein-Bloggersdorf – merkt endlich mal wie wichtig Ihr Euch immer nehmt!“.

Und natürlich „Du bist ja nur neidisch!“ (aus einer Mail an mich). Klar.

Für mich stellt sich die Situation anders dar. Dieser Vorfall hat die Konferenz, die Teilnehmer in einem Maße vergiftet gegen das der Vorfall vom letzten Jahr ein Kinderspiel war.

Sprecher, die sich auf diese Konferenz vorbereitet haben und Zeit investiert haben um eine gute Präsentation zu bringen bekamen während des Tages zu hören daß ihre Zeit zusammengestrichen wurde bzw. Panels zusammengelegt wurden. Was in einem Fall 30 min zu 3 min machte.

Oder Sprecher kurz auf dem Panel selber quasi mitten im Satz unterbrochen wurde um Platz für die Politiker zu machen – aber Loic sich Zeit nahm seinen Sohn auf der Bühne herumzuführen.

Sponsoren der Veranstaltung waren sicher glücklich, daß sie mit dem investierten Geld Politiker unterstützt haben und ihnen eine Plattform geboten haben. Deren Geld wurde offensichtlich gut angelegt in z.B. Übersetzer / Übersetzungshörgeräte aber nicht alle Sprecher haben Hotelkosten erstattet bekommen.

Teilnehmer wurden zu einem passiven Publikum degradiert deren Hauptaufgabe offensichtlich darin bestand „1000 Menschen aus x Ländern“ zu sein. Man erzählt diesen Erwachsenen auch nicht sie mögen sich benehmen, sollen ruhig sein und ihre Laptops schließen. Man lobt nicht am Anfang die Teilnehmerstruktur und wie toll das alles ist und bringt dann sowas.

Alle Teilnehmer haben Geld und Zeit investiert um dorthin zu reisen. (Disclaimer: Ich habe keinen Eintritt bezahlt, aber natürlich trotzdem meine sonstigen Ausgaben).

Dieses haben offensichtlich auch andere Teilnehmer erkannt. Ich habe mehr als einen französischen Bekannten gehabt der auf mich und andere zugekommen ist und Worte wie Entsetzen und „ich schäme mich“ gebraucht hat. Übertrieben? Vielleicht würden sie es heute nicht so direkt sagen, aber das Entsetzen und Kopfschütteln war deutlich.

Das sind Dinge, die nicht zusammen gehen.

Wobei ich noch einmal betonen möchte: Es ist die Art und Weise wie dieses Schauspiel gefahren wurde worüber Leute wie ich sich beschweren.

Sollte es mehr Verbindungen zu der ‚realen‘ Welt geben, mit den Themen die dort stattfinden und mit den Menschen die dort das Sagen haben? Brauchen wir mehr Inhalte Ja, ja und nochmals ja!

Muß immer alles exakt nach Plan laufen? Nein!

Politiker auf eine solche Veranstaltung, in geplanter Form, ohne daß dafür andere kanabilisiert werden? Großartig.

Ist es ein Problem auf einer solchen Veranstaltung einen kleinen Teil Inhalte auf französisch zu haben? Grundsätzlich ja, aber wenn angekündigt und mit Übersetzungen läuft, ich kann mich darauf vorbereiten und mich entscheiden.

Auf einer Konferenz die als ‚das europäische Event“ für diese Themenbereiche angekündigt ist erwarte ich besseres.

Ist all das ein Weltuntergang, komme ich jetzt weinend nach Deutschland zurück weil man mir mein Spielzeug weggenommen hat? Bin ich so naiv zu glauben daß diese kleine heile Welt bestehen bleibt und das echte Leben draußen bleibt? Natürlich nicht.

Gab es gute Dinge während der Konferenz? Ja. Gab es brauchbare Ergebnisse aus dieser Konferenz die sich für die Zukunft anwenden lassen? Klar.

Doch das ist genauso wie wenn man ein kulinarisches Ereignis der höchsten Sternklasse mit exquisitem Rahmenprogramm ankündigt, man dieses in Zwangsbefütterung erhält, Teil des Essens verdorben ist und man hinterher mit Magenverstimmung mehrere Tage auf Toilette verbringen muß. Und dann gefragt wird „aber Du bist doch satt geworden? Also war es doch gut!“.

Wenn sich die Aufregung gelegt hat werden wir uns noch mal mit den Inhalten beschäftigen, es bleiben die Gespräche die man gehabt hat (die man aber auch auf anderen Events haben kann) etc. Es bleibt aber auch das Loic in dieser Form sein Publikum benutzt hat für – ja was eigentlich? Das hat er am Abend nicht gesagt, nur das es „ein paar kleine Unterbrechungen und Veränderungen war“ und das er es noch mal machen würde. Und er stolz darauf ist (und wenn ich das richtig erinnere auch das er gelobt werden sollte für diesen mutigen Schritt).

Und das ist eigentlich das Schlimme an der ganzen Sache. Ich glaube ihm daß er vielleicht versucht hat etwas anderes zu machen. Nur erwarte ich in seiner Position, bei seinem Hintergrund, bei seiner Erfahrung daß er nicht das Kind mit dem Bad ausschüttet. Er hat für sich an diesem Tag vielleicht Teile von Frankreich gewonnen – aber einen sehr großen Teil in Europa verloren. An Respekt, an Achtung und an Reputation.

[dank an Jörg-Olaf für den Druppel-Link!]

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Wenn der Bericht zum Artikel besser als der Artikel selber ist

Bisher gar nicht auf meinem Radar aufgetaucht aber sehr nett: Zeitschriftenblog.de

In Wie es sein könnte nimmt sich Sascha Lobo das Heft „iX Special Web 2.0 – das Kompendium.“

Ich finde ja Menschen die so nett schreiben können alleine schon dafür toll, aber der Inhalt ist auch nicht verkehrt. ;o) Bestes Zitat:

Und allein die Angst davor, dass es passieren könnte, verbessert die Welt.

Lesen!

(via Falk)

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Leweb 3 – pre conference Podcast gestartet

Ab heute und in den nächsten Tage gibt es wieder eine ganze Ladung Interviews mit Sprechern von Leweb, die Konferenz die nächste Woche in Paris startet.

Wie üblich sind die Interviews unter bloxpert zu finden:

Ich werde diesen Eintrag die Tage um die anderen Interview-Links ergänzen – auch wenn man sich die Interviews online anhören kann, ist es doch eigentlich als Podcast vorgesehen. 😉

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Ein deutsches Techmeme

Da Sebastian es auch gerade mal wieder ausgräbt poste ich hier mal den Mailwechsel bez. deutschprachigem Techmeme:

Gabe,

there have been some discussions in German about a possible German techmeme (language, not country),

Question would be – which kind of information does a site like yours need to be able to select sources in German? (hint: not all have a .de ending or are hosted on a german server)

Seine Antwort:

My approach usually doesn’t produce a good site unless there are several hundred blogs that all discuss topical news in a timely fashion. So just „German“ isn’t enough. It would need to be hundreds of Germans who all talk about Tech news … or car news, or whatever. I would have more sites if I could.

A more immediate problem: there’s lots of English-specific code I would need to internationalize. Whenever that day comes, I guess you’ll be at the top of „German“ list for trying it out.

Wir haben uns noch ein wenig darüber unterhalten wie er eventuell die Weichen stellen kann bez. Internationalisierung des Interfaces etc, aber es kommt alles darauf zurück daß es nicht genügend sourcen gibt.

Vielleicht bloggt irgendwann jede Seite die sich als Tech-Techmeme-tauglich empfindet mal mit dem Tag „„? Wenn wir dann genug zusammen haben, bastelt er uns vielleicht doch noch eines. :))

Wer auf Englisch über Technews schreibt braucht manchmal einen Link von einer Techmeme bekannten Seite zur Aufnahme – in diesen Fällen einfach Blogger wie mich anschreiben und um einen Link bitten. Wenn der Text was taugt machen wir das auch gerne. 😉

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Erinnerung: Barcamp Nürnberg 15-17 Dezember

Ein wenig untergegangen in all den Diskussionen um Köln und Frankfurt ist das Barcamp in Nürnberg, welches übernächste Woche (16/17 Dez. mit Party am Freitag) stattfindet

Wer noch auf keinem war und die Chance hat dort hinzugehen sollte es definitiv tun. Wer schon auf einem war, versucht es sowieso. 😉 Also: Hingehen. (Es scheint sich btw. zu einer deutschen Besonderheit zu entwickeln, daß auf deutschen Barcamps nicht übernachtet wird. )

Im Ernst: Ich habe selten Veranstaltungen erlebt, auf denen ich so viele neue Menschen kennengelernt habe, mit denen man interessante Gespräche geführt hat. Und auf dem Barcamps bekommt man dank der Struktur von Barcamps besonders viele neue Gesichter zu sehen.

Es mag den Eindruck von Chaos erwecken, aber es ist alles eine Frage der Beteiligung der Anwesenden. Wenn ein Barcamp ’nicht gut läuft‘ liegt es an den Beteiligten es besser zu machen. Und dank der Selbst-Orga funktioniert das auch ganz spontan am gleichen Tag.

Jedes Barcamp ist anders.
Der Schwerpunkt in Nürnberg wird sicher etwas anders sein als in Köln oder Berlin, daß zeigt schon die Liste der Vorschläge als auch die lokalen Begebenheiten bzw. die lokale Szene.

Ich hadere noch mit mir, ob ich nach Nürnberg fahren soll, weil ich die nächsten Tage einen relativ engen Terminplan habe, bin aber trotzdem hochgradig versucht. Im Januar hätte der Termin perfekt zum DLD gepaßt! Aber da mein Reisepaß gültig ist, sollten sie mich auch in Bayern als Muschelschubserin reinlassen, oder? 😉

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Barcamp Köln, ein Rückblick

Bevor ich den Text gar nicht fertiggestellt bekomme, poste ich lieber den fast fertigen Zwischenstand. 😉

Der Weg zum Barcamp war anstrengend und mit ungeplanten Schwierigkeiten versehen, doch die Fahrt hat sich gelohnt und ich habe nicht nur ein paar Personen endlich ‚in echt‘ gesehen sondern auch eine Menge neuer und alter Bekannte getroffen.

Es war nicht mein erstes Barcamp, Ich war in einem umgebauten Lager in L.A., bei einem spontanen Barcamp auf der diesjährigen Etech (nett, so in einer Hotelecke) und in London im September bei Yaho mit einer Reihe der üblichen Verdächtigen und nun Köln.

Meine Antwort auf „was ist toll an Barcamps“ ist daher nicht „klasse das es sowas gibt“ sondern „irritierend aber nett, daß man sich über diese Themen in Deutsch unterhält“. 🙂

Warum gehe ich auf solche Veranstaltungen? Weil egal wieviele Blogs man liest, wieviele Podcast man hört, wie lange man sich schon im IRC kennt oder man Second Life spielt: Eine Person mit all ihren Facetten in real kennnenzulernen ist immer noch etwas anderes.

Daher war es auch schade Berlin verpaßt zu haben, aber es kollidierte mit einem schon lange geplanten anderen Termin. Bei fast jedem Barcamp gab es die Phase kurz vorher „oh will ich da jetzt wirklich hin, es paßt eigentlich überhaupt nicht“ und endete mit einem „nette spannende neue Leute kennengelernt – gut daß Du da warst“.

So auch in Köln. Die Gespräche drehten sich ganz klassich um „all das neue Zeugs“ als auch um ganz alte Themen wie Privacy etc, von CCC bis Second Life. Das Bedürfnis war spürbar, sich mehr und verstärkt auszutauschen und wie üblich hofft man auch hinterher etwas von dem Geist erhalten zu können bzw. zu weiteren Diskussionen im Netz nutzen zu können.

Schnell zusammengefunden mit Bernd Schmitz der Medien an der Rheinischen Fachhochschule unterrichtet und ansonsten bei einer großen Firma arbeitet – die Frage nach wie wollen wir Medienkompetenz in die (Hoch-)Schulen bringen führte zwar nicht zum gewünschten Ergebnis, hat mir aber mit ein paar Ideen gebracht.

Lange nicht gesehen hatte ich Stefan Kellner von Plazes, dessen Laptopbeklebung meinem nicht unähnlich sah. Finde alle gleichen Aufkleber und ordne sie den Firmen bzw. Veranstaltungen zu! 😉

Wir vergleichen unsere Laptops

Wie üblich habe ich es mir nicht nehmen lassen, ihn zu ‚plazen‚. Oliver Thylmann war multitaskingfähig – beim nächsten Mal unterhalten wir uns dann ausführlicher über seine Firma.

Herr Thylmann ganz interaktiv

Die Schokodinatorinhat leckerste Muffins gebacken – inklusive Reservierungsmöglichkeit:
Gute Muffin-Auswahl

Auch das Frühstück am nächsten Morgen war klasse – und wurde stilecht mit Laptops auf den Tischen begangen.

Beim Frühstück

Überraschung des Barcamps? Der neu bloggende „Polizist“ Guido. 😉 Die ‚berühmte‘ Polizeisession hat gezeigt, daß auch vermeintlich internetfeindliche Bereiche sich gut mit den neuen Medien auseinandersetzen können.

Besonders gefreut hat mich endlich einmal Torsten Kleinz ‚in echt‘ zu begegnen, wo wir uns doch seit Jahren (?) Einladungen zu im Betatest befindlichen Systemen zuschustern. Hier läßt er sich gerade SL zeigen:

Eindrücke vom Barcamp

Zusammen mit Falk Lüke gab es nette Rückblicke in IRC-Zeiten (einer der drei Beteiligten war bei Germanynet …) und abends präsentierte Torsten noch seine perfekten Kenntnisse der Kölner Innenstadt. („hier fahr‘ ich immer mit dem Fahrrad!“).

Geklärt hat sich auch das „ganz spontane“ Zustandekommen des Kölner Barcamps wie Franz Patzig mir glaubhaft erzählen konnte: Nachdem er das Barcamp in Shanghai mitorganisiert hatte war er voll auf dem Barcamp-Trip und wollte möglichst schnell eines in der Nähe organisieren. Gerüchteweise soll es im Sommer ein weiteres in Köln geben. 😉

Fazit? Barcamps machen Spaß und süchtig. :o)

Nächste Möglichkeiten sind Nürnberg und Berlin! 😉

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Yahoo / Reuters wollen ‚Leserbilder‘ übernehmen

Wie die NYT in „Have Camera Phone? Yahoo and Reuters Want You to Work for Their News Service“ berichtet wollen Yahoo und Reuters Bildmaterial von Lesern in deren Services einbinden. Kostenlos natürlich.

Starting tomorrow, the photos and videos submitted will be placed throughout Reuters.com and Yahoo News, the most popular news Web site in the United States, according to comScore MediaMetrix. Reuters said that it would also start to distribute some of the submissions next year to the thousands of print, online and broadcast media outlets that subscribe to its news service. Reuters said it hoped to develop a service devoted entirely to user-submitted photographs and video.

Die Photos sollen dabei nicht einfach blind übernommen werden, sondern ‚ausgewählt‘ werden.

Starting tomorrow, users will be able to upload photos and videos to a section of Yahoo called You Witness News (news.yahoo.com/page/youwitnessnews). All of the submissions will appear on Flickr or a similar site for video. Editors at both Reuters and Yahoo will review the submissions and select some to place on pages with relevant news articles, just as professional photographs and video clips are woven into their news sites today.

Die übliche Frage nach der Vergütung der Arbeit der neuen „Reporter“ und die damit einhergehenden Probleme wollen die beiden Firmen erst mal einfach lösen – auf dem kostenlosen Weg:

Users will not be paid for images displayed on the Yahoo and Reuters sites. But people whose photos or videos are selected for distribution to Reuters clients will receive a payment. Mr. Ahearn said the company had not yet figured out how to structure those payments. The basic payment may be relatively small, but he said Reuters was likely to pay more to people offering exclusive rights to images of major events. For now, no money is changing hands between Yahoo and Reuters, but if Reuters is able to create a separate news service with the user-created material, it will split the revenue with Yahoo.

Was auf den ersten Blick gut aussieht (kein Geld für online an deren Seite, aber für andere Verwertungen) ist meines Erachtens Augenwischerei – denn die wenigsten werden wiederverwertet werden und die meisten werden nur online angezeigt werden – auf der Seite von Yahoo und Reuters.

Sollte es einen besonderen Prozess geben, mit dem der Fotograph nachweisen kann, daß er häufiger ausgewählt wurde, mag er sich so vielleicht ein Portfolio bzw. ein wenig Referenz aufbauen. Ansonsten werden die Leser genauso ‚arbeiten‘ wie jetzt auch – Fotos werden wahrgenommen aber nicht wer sie eigentlich erstellt hat.

Gewinner? Yahoo und Reuters. Es wird die Attraktivität erhöhen – in Zukunft wird man eher diese Seiten besuchen als die eigene bisherige Zeitung, weil es auf Yahoo Fotos / Videos zu einer Story geben wird (und andere Seiten dafür zahlen müßten). Und je mehr Bildmaterial vorhanden ist, desto besser sehen Seiten aus und desto eher kann man Werbung schalten und daran verdienen.

Ein schlechtes Foto / Video ist besser als gar keines, und auch wenn ich daran glaube daß die Editoren sich bemühen werden – sie werden im Endeffekt lieber ein schlechtes Foto durchlassen als gar keines.

Die Bildzeitung ist wenigstens so ehrlich und zahlt 500 Euro für ein Bild. Wenn auch der Fokus auf ‚Paparazzi-Arbeit‘ liegt, der Yahoo / Reuters Service wird nicht viel anderes sein.

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Mehrwertsteuererhöhung – sprachlich gesehen.

Mit der kommenden Mehrwertsteueränderung geht auch wieder die Rechnerei los und die Anzahl der Artikel die nicht wissen was sie schreiben wird zunehmen. Ralph Babel hat aus diesem Grund seinen Artikel Prozente, Prozentpunkte und die Mehrwertsteuer  um ein paar Beschreibungen ergänzt.

Für alle die, die es nicht wissen: Er unterhält seit Jahren die immer wieder aktualisierte und ergänzte FAQ aus de.etc.sprache.deutsch, passenderweise unter der Domain faql.de. Deutsche Sprache – Fragen und Antworten ist nicht nur zum Nachschauen geeignet sondern auch zum Stöbern.

Nach Jahrzehnten schreibt Herr Babel auch endlich in seinem „Blog“ Updatemeldungen. ;o)

Zusatzrätsel von faql.de zum Wochenbeginn: Wie heißt das folgende Wort? 😉

(Wenn Männer starten Inhalte in ihren Webseiten über Makefiles, Postscript und Sütterlin-Fonts zu bauen weiß man, man hat es mit einem Geek zu tun. )

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Eure Vorschläge für den Weihnachtsmann?

Mein Amazon-Wunschzettel hat schon seit Jahren einen Bestand von zum Teil mehreren tausend Euro, ich betrachte ihn mehr als eine Art Merkzettel.

Zu Weihnachten und Geburtstag habe ich mich daher dazu entschieden, eine Art Subwunschzettel anzulegen mit all den Dingen, die ich ‚mehr‘ haben möchte..

Für selbigen suche ich jetzt noch ein paar Vorschläge zur Ergänzung. Was steht bei Euch auf dem Wunschzettel und warum?

Vielleicht finde ich damit noch ein paar mehr Vorschläge für meine Verwandschaft ;o)

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Podcamp bekommt Grafiken!

Das nächste ins Haus stehende *camp ist das Podcamp in Berlin am 13/14 Januar. (Ich darf noch mal an die Geschenke für mich erinnern …)

Jetzt sind die Grafiken fertig und einfach nur knuffig. Mit der absolut logischen Logo-Figur: Dem Bär. Und weil sie so schön sind, einmal alle gelistet.
PodCamp Logo

Animierter Banner (deutsch) 180×150
PodCamp Logo

Animierter Banner (englisch) 180×150
PodCamp Logo

Banner 200×150
PodCamp Logo

Banner „Ich bin dabei!“ 200×200
PodCamp Logo

Banner „Teilnehmer“ 200×200
PodCamp Logo

Banner 234×60
PodCamp Logo

Banner 330×250
PodCamp Logo

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