Ein guter Tag ein neues Spielzeug auszuprobieren.

Ich habe dann jetzt endlich auch einen Qype-User, nachdem mich Nico Zorn schon vor Ewigkeiten dazu eingeladen hatte (ich glaube, ich hatte um eine Einladung gebeten).

Geschrieben habe ich noch nix, ich muß doch erst mal Kontakte sammeln gehen! Das war doch primärer Sinn und Zweck, oder?

(Ja ich geh ja schon Kreuzchen im Bingo machen und wer möchte kann mich als Kontakt hinzufügen.)

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

Firefox 2? Ein Experiment von zehn Minuten Dauer.

Da mein momentaner FF 1.5 nicht mit der Rechtschreibungsextension zurechtkommt und die neue Funktion ganz nett aussah dachte ich mir, ich update mal. Zum Beispiel das ich das subscribe von Feeds auf Bloglines setzen kann.

Installation. Und deinstalliere das Teil gleich wieder.

Als erstes raubt mir das Update der delicious Toolbar nicht nur meine Bookmarks (die ich natürlich nicht hochladen werde, ich bin doch nicht bekloppt), sondern „ersetzt“ ganz großzügig meine intensiv genutzte Personal Toolbar. Nix mit alternativ verwenden oder best of both world, denn vom Prinzip finde ich den Ansatz ja nett – nur brauche ich meine Personal Toolbar, das wären mindestens zwei Tage um meine dutzenden Links genau so wieder anzuordnen, wenn es überhaupt geht. Das ist der erste Uninstall kombiniert mit ein paar Kraftausdrücken.

Die Farbgestaltung gefällt mir nicht – das ließe sich über ein neu ausgesuchtes Theme wiederherstellen. Oder den alten Firefox verwenden.

Dann finde ich keine Extension die mir meinen geliebten „close tab“ Button an der rechten Seite gibt. Vielleicht gibt es irgendwo eine die schon funktioniert – oder ich verwende einfach den alten Firefox.

Apropo Tabs: Wenn ich 30 Tabs öffne will ich die auch sehen. Ich halte diese Dropdown-Menüs mit darin versteckten Tabs für eine der nervigstens Erfindungen überhaupt. Ich will mein „MDI“-Feeling und mit CTRL-Tab arbeiten. Ich weiß was ich damit anstellen will. Und wenn ich 30 Tabs öffne will ich das u.a. deswegen sehen, weil meine Rechner-Ressourcen langsam knapp werden könnten. Oder weil ich sie direkt anspringen will. Ich kann warten, bis es eine Extension gibt, die dieses Feature wieder ‚abstellt‘ – oder ….

Dann gehen diverse Extensions (noch) nicht. Eigentlich üblich, aber definitiv ein Grund noch eine ganze Weile auf den neuen Firefox zu verzichten.

Fazit: Weg damit. Kommt wieder wenn das Ding ordentlich funktioniert. Da probiere ich ja noch lieber IE 7 aus!

GNAK!

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Ist das giftig?

Mark Pohlmann reflektiert über die diversen Web 2.0-Veranstaltungen der letzten Zeit:

Dann vielleicht so: Alle reden über Web 2.0, keiner macht es. Menschen besuchen Web 2.0-Kongresse, reden über Web 2.0, aber sie vernetzen sich nicht. Kein Besucher der von mir besuchten Veranstaltungen hat das Gehörte und Gelernte öffentlich reflektiert (die bekannten Blogger einmal ausgenommen, die mehr Informationsgeber als Zielpublikum sind), ist zum Anker der Diskussion geworden, bei dem alle Teilnehmer die eigenen Learnings hätten austauschen und voneinander lernen können. Die Themen waren aus, als die Mikros abgeschaltet wurden.

Das von ihm angesprochene Kommunizieren wird selbst mit den üblichen Verdächtigen (die das Thema eigentlich verstehen sollten) schwierig.

Versuche sich auszutauschen, vorher zusammenzukommen und quasi vorzubereiten werden nur sehr zögerlich wahrgenommen und genutzt und wenn dann meistens mit den gleichen Personen im eigenen kleinen Zirkel. Ergebnis: Die gleichen Leute unterhalten sich über die gleichen Dinge.

Selbstverständlich freue ich mich darauf bestimmte Menschen auf bestimmten Veranstaltungen zu sehen – aber einer der Gründe warum Veranstaltungen so gerne als „bessere Kommunikation und besserer Austausch“ verstanden werden ist eben, weil die Tools in der anderen Zeit nicht genutzt werden.

Auf der anderen Seite: Je mehr Menschen das Thema betrachten und versuchen zu bearbeiten, desto höher werden die Chancen das der Funke doch noch mal überspringt. Ansonsten wird sich das Thema im kleinen akademischen Kreis weiterentwickeln und die normalen Bürger kriegen davon nichts mit.

Web 2.o wird wenn überhaupt nur in Auszügen verstanden – just neulich erzählte ich jemandem vom Cluetrain und verwies auf gewisse Inhalte die heute mehr und mehr Bedeutung erfahren (es ist halt so ein schönes Beispiel).

Die Antwort? Das wäre nicht mehr gültig weil es ja vor dem dotcom-Zusammenbruch geschrieben worden wäre und schon völlig überholt wäre. arg.

Mein Argument daß wir heute langsam dahin kommen die einfach zu bedienenden und preiswerten Tools und deswegen jetzt anfangen können es zu leben wurde mehr ignoriert denn abgelehnt. Es ist noch ein weiter Weg.

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Neues aus Podcastland

Der Blick zur Insel:
Podcastcon UK steht vor der Tür (passenderweise gibt es am Abend vorher die UK Firefox 2 Geburtstagsparty) und ich freue mich auf die Mit-Panelisten Tom Hall von Lonely Planet, Guillaume du Gardier von Edelman und Heather Gorringe (Wiggly Wigglers) um über das Thema „The Business of Podcasting“ zu reden.

(Guillaume wird es sicher nicht leicht haben ob der ganzen Einschläge die zur Zeit für Edelman kommen, aber mal schauen, was sie zum Thema Podcasting zu erzählen haben.)

Ebenfalls eine ‚große‘ Sache neben den kommenden Barcamps Köln und Nürnberg: Podcamp in Berlin.. Terminvorschlag ist 6/7 was ich wegen der CES für ungünstig halte und 13/14. [Selbstverständlich bin ich für letzteres und erwarte von allen ein Geschenk. ;)] Westlicher geht es dann zum eco Podcast-Kongreß in Köln Ende Januar.

Auf der Insel ist die Idee schon lange als „Podcast User Magazine“ erfolgreich und als Ableger nun auch in Deutschland verfügbar, jetzt gibt es auch in Deutsch ein Magazin: „Der Podcaster. Die Nullnummer ist raus und den Abo-Feed gibt es auch schon.

Kneipen-Podcast heißt eine beliebte Kategorie von Podcasting, aber die kommenden Stammtische habe einen anderen Zweck: sich treffen und auszutauschen. Der Podcast-Stammtisch in Hannover ist einer, für die anderen habe ich leider keine genaueren Infos.

Für Podcaster gibt es jetzt den Kalender bei Fabio, podster.de, die Podcast-Mailingliste und das Podcasting-Forum bei xing. Noch was vergessen? [Ja. Bitte auch immer auf upcoming.org eintragen – wenn man eh schon in mehr als einem System eintragen muß, kann man es auch gleich richtig machen. ;)]

Podcast.de hat dann auch noch ein Dienstleisterverzeichnis ins Leben gerufen, welches das übersichtliche Portal abrundet.

Zurück ins Funkhaus.

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LinkedIn kommt nach Deutschland – und?

Bei Thomas Gigold lese ich

Konkurrenz für den “Business Social Club’ OpenBC/XING: LinkedIn will in den kommenden Wochen nach Deutschland expandieren und auf dem Heimmarkt von OpenBC seine Präsenz ausbauen um und die Anzahl der derzeit registrierten 250.000 Deutschen unter den angeblich 7,8 Millionen Mitgliedern zu erhöhen.

Ich weiß ja nicht. LinkedIn ist natürlich bei den Amis sehr beliebt, die kennen kaum etwas anderes, aber sonderlich brauchbar finde ich es nicht.

Um Konkurrenz zu sein muß eine Applikation wenigstens gleiche Funktionen erfüllen. Man kann sich darüber streiten ob oder ob nicht die Foren von xing wertvoll sind, aber für einen größeren Teil der Teilnehmer ist es das offensichtlich. Deutsch ist immer noch die aktivste Sprache, allerdings habe ich vermehrt in letzter Zeit Menschen aus dem Mittleren Osten und Asien dort gefunden.

Dann der für mich wichtigstes Teil: Während sich Xing immer noch weigert endlich eine sinnvolle Synchronisation der Kontaktdaten hinzulegen – meines Erachtens eines der größten Mankos und nein, Download ist nicht ausreichend und auch nicht der Versuch einen Mobilzugang zu erlauben – habe ich dort wenigstens Zugriff auf all die Daten, die mir meine Kontakte freigeben. Und die kann dann (etwas manuell getrickst, aber immerhin) gesammelt herunterladen bevor ich auf Reisen gehe.

Diese bereits in der freien Mitgliedschaft enthaltene Funktion alleine macht xing ‚wertvoller‘ für mich als jegliche andere Funktion in LinkedIn. Und reine Benutzerzahlen sagen wie üblich auch nichts aus: Ich bin in beiden Systemen Mitglied, bei xing bezahle ich, bei Linkedin denke ich nicht einmal daran.

Was bleibt? Genauso wie Linkedin quasi-Standard in den USA ist, ist es xing in Deutschland. Den Vorsprung einzuholen wird vielleicht gelingen, aber einfach wird es nicht. Anders als bei Myspace gibt es mit xing einen etablierten Player.

Eventuell werden jetzt einige aus Bockigkeit wechseln, weil sie „der gelben Gefahr“ entfliehen wollen (die Naivität einiger Teilnehmer erstaunt mich immer wieder), und ich bin mir sicher eine Menge Teilnehmer werden sich das ganze einmal anschauen. Aber danach?

Macht man wahrscheinlich das, was ich auch mache: Die paar Dinge, die Linkedin besser macht als Vorschlag an openbc weiterreichen und darauf drängen, daß sie implementiert werden. Eine dieser Funktionen die mir am Herzen liegen ist meines Wissens schon umgesetzt und harrt nur des Redesigns zur Freischaltung, bei einer anderen muß man noch ein wenig mehr Mails schreiben um es zu bekommen.

Etwas, was Linkedin momentan nicht hat, aber absolut relevant für den deutschen Markt ist: eine deutschsprachige Oberfläche. Das wird deren erste Aufgabe sein. Als zweites vermute ich Mails von den Teilnehmern wo man denn die Photos einstellen kann – etwas was Linkedin aus Philosophie-Gründen ablehnt. Dann werden die Teilnehmer ihre Kontakte anlegen wollen und irgendwann feststellen, daß sie keine freien Einladungen mehr haben und daher „linkedmail“ kaufen sollen – für 10 Dollar pro Stück oder auf einen Business-Account upgraden sollen. Von xing kennen sie das als freie Funktion.

Und dann bin ich gespannt wie die Teilnehmer die xing kennen darauf reagieren werden, daß man Kontakte nur bedingt direkt als Kontakt hinzufügen kann anstatt direkt wie bei xing. Ebenfalls eine Philosophie des Tools Linkedin. Keine Verwaltung von Kontaktdaten, dafür wird gerne Plaxo vorgeschlagen.

All dieses sind Kleinigkeiten, die sich aber summieren. Wie ich schon sagte: Um Konkurrenz zu sein, muß man gleichwertig oder besser sein …

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Der Second-Life-Hype nimmt zu

Ich bin ja immer noch der Meinung das Second Life nicht das Ende der Fahnenstange ist sondern nur ein Schritt in die richtige Richtung, aber in den letzten Monaten gab es mehr und mehr Menschen, die den ersten Schritt in das System gewagt haben.

Wie bei jedem Thema bleiben ein paar Menschen hängen und so gibt es heute über eine Million registrierte Benutzer und durchschnittlich 13K online. Nicht weltbewegend – noch nicht.

Ich sehe den Vorteil von SL ganz klar darin begründet daß es die abstrakte Welt des Netzes besser darstellt als jedes andere Mittel zuvor bzw. die Chancen es zu erweitern um Ton und bewegtes Bild gut sind. Bis dahin hat die Firma noch einiges an Verbesserungen zu leisten, vor allem was das Lastthema betrifft oder die Sicherheit, und auch die Finanzbehörden werden nicht mehr lange darauf verzichten einen Teil des Kuchens haben zu wollen.

Wenn jemand davon redet „die erste“ Person zu sein die etwas tut werde ich immer etwas vorsichtig und finde es generell ein wenig billig.

So auch mit der „neuen tollsten ersten Firma die in Second Life gestartet ist“ – crayon. Sehr pr-Lasting was dort von sich gegeben wird – wenn ich dort nicht ein paar bekannte und vertraute Namen sehen würde, allen voran C.C. Chapman,Neville Hobson und Shel Holtz, würde ich ja wirklich an sog. Vaporware glauben.

In der Kombination jedoch sehe ich Chancen – auch ohne soviel PR-Blabla drumrum – das die neue Firma die Möglichkeiten von SL mit der realen Welt verbindet und für die Kunden Sl mehr als nur als ein Gimmik nutzt.

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Neuer Glanz in der Hütte: Les Blogs wird Le Web

Loic ändert den Namen von Les Blogs auf Le Web:

The new name is Le Web 3, I wanted it to be more general than just blogs. We had 450 people from 25 countries last year, we expect 1000 bloggers and key Web2.0 players this year

Es gibt zwar noch kein Programm (warum auch, ist doch langweilig) aber eine Adresse damit man schon mal ein Hotel organisieren kann. 😉

Die Umbenennung ist eine richtige Entscheidung und die Erweiterung der Teilnehmerzahl ebenso. Les Blogs 2 litt unter dem überraschenden Erfolg des Themas in Europa und die Mischung der Teilnehmer war ungünstig – während der eine Teil eher den Beginnern zuzurechnen war erwartete der andere eine Art französisches Reboot. (Vielleicht waren alle einfach nur im Hungerdelirium ob des französischen Fingerfoods.)

Witzigerweise hatte ich mich gerade heute dazu entschieden „trotzdem“ hinzugehen – trotz des fehlenden Programmes und der Aussicht es könnte das gleiche Programm bzw. der gleiche Fehler wieder auftauchen, doch die Umbenennung auf Le Web 3, so trivial sie auch wirkt, bringt neues Leben in die Konferenz.

Die Szene wird eine andere sein, sie wird erwachsener sein aber auch eine ganze Menge neuer Leute werden auftauchen; und es wird ‚enterprisiger‘ werden. Es wird nicht um mich und das kleine Blog gehen – sondern wie Vox dem Kunden und seinem Blog einen Dienst anbietet. Wir werden große, europäische Namen sehen und Beispiele für Anwendungen in Europa sehen – und das wird gut so sein.

Und sollte es einen Backchannel auf dem Bildschirm geben, werde ich die erste sein, die dafür sorgen wird daß der echte Backchannel woanders stattfindet. Die meisten der 450 Teilnehmer beim letzten Mal haben das nicht verstanden und werden erst recht nicht verstehen, wenn es die doppelte Anzahl ist …

Gespannt bin ich dann auch schon auf den DLD im Januar – und freue mich über zwei große Ereignisse die voneinander profitieren können und Impulse in die großen Märkte Frankreich / Deutschland senden können …

Upcoming.org-Eintrag für Leweb findet sich nun hier.

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Bubble 2.0 ist da.

Ich habe ja noch immer die Hoffnung daß man vom letzten Mal gelernt hat … aber die Anzeichen, daß wir uns wieder in so einer Bubble befinden sind leider nicht mehr zu übersehen.

Deutschland hinkt ja noch ein klein wenig hinterher, holt aber interessanterweise in diesem Jahr massiv auf. Im Valley werden die Deals größer und haben längst schon wieder die Milliarde erreicht; statt normaler Tüte mit Inhalt gab es auf der Office 2.0 Konferenz kleine Ipod Nanos mit dem Programm drauf und Büros kleiner Unternehmen werden für diverse tausend Dollar angemietet. Ich weiß, San Francisco ist ein teures Pflaster aber so teuer nun auch wieder nicht.

Was mich endgültig davon überzeugt hat wieder in eine Blase zu rutschen? Mir wurde bei zwei Gelegenheiten Arbeit gegen Aktienbeteiligung angeboten und die Frage nach dem Geschäftsmodell wurde mit „wieso? Der Ipo ist für X geplant aber eigentlich hofften wir darauf das uns einer aufkauft.“ beantwortet.

Dann doch lieber ein wenig deutsch bescheidener wie in Peter Turis Artikel „Comeback der Kellerkinder“ beschrieben.

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