republica 2008: Interview mit Peter Glaser

Peter Glaser, das selbsternanntes Schreibprogramm , wird auf der Republica zusammen mit Tim Pritlove einen einen Live-Chaosradio-Podcast über das Leitthema „Die Kritische Masse“ führen.

Im Dialog sollen Aspekte alternativer Meinungsgestaltung im digitalen Zeitalter, der Einfluss elitärer Minderheiten auf Mehrheiten und im besonderen der Effekt moderner Themengestaltung und Berichterstattung im Internet auf die Aufmerksamkeitsökonomie der traditionellen Medien diskutiert werden.

Wir unterhalten uns unter anderem über

  • das österreichische Exportprogramm für Schriftsteller
  • seine Zwangseingemeindung in den CCC
  • Verschwendung, Überfülle und Vergeudung als Naturprinzip der menschlichen Kulturproduktion
  • die Gefahr des Google-Suchschlitzes
  • warum Staubsaugerhandbücher vielleicht die Welt retten
  • mein Name ist Baretta, die Damenpistole

[Peter Glaser wird seinem Ruf gerecht und liefert in diesem Interview eine Menge netter Soundbites. :)]

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Übersicht der Republica Interviews 2008 und Republica Interviews 2007.

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republica 2008: Interview mit Richard Heigl

Richard Heigl ist von Haus aus Historiker und wird auf der Republica eine Session mit dem Namen „Zwischen BILDblog und „Enteignet Springer““ halten.

Es gilt heute als Selbstverständlichkeit, dass nur eine ausreichende Zahl von unabhängigen Eigentümern, Herausgebern und Chefredakteuren die Medienfreiheit halbwegs garantieren können. Grundlage aller Überlegungen ist also ein freies Spiel der Kräfte, in dem alternative Medien wie Bürgerradios oder die Blogosphäre als Korrektive dienen.

Was aber, wenn genau die privatwirtschaftliche Organisation der Medienlandschaft tendenziell demokratische Teilhabe und unabhängige Berichterstattung unmöglich macht?

Wir unterhalten uns über:

  • die seiner Meinung nach nicht gestellte Frage „Wie sollen eigentlich die Mainstream-Massenmedien in Zukunft verfasst sein?“
  • über die Idee der Gegenöffentlichkeit und bildungsbürgerliche Erziehungsansprüche
  • die immer noch nicht abgesteckten Claims
  • warum die Europäische Verfassung den Öffentlich-Rechtlichen so gefährlich werden kann
  • und wieso verflixt noch mal man nicht auf historische Erfahrungen zurückgreift.

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republica 2008: Interview mit Steffen Büffel

Steffen Büffel ist ein weiterer von den Hard Blogging Scientist und wird auf der Republica u.a. im Panel „Von Placeblogging und Stadtwikis“ teilnehmen.

Außerdem bringt er uns quasi als Vorbereitung auf die zwei Wochen stäter stattfindende Veranstaltung Educamp 2008 den Subtrack „Lehren und Lernen 2.0„.

Dieser besteht aus den folgenden Sessions:

In unserer Unterhaltung geht es unter anderem über besagte Tracks, die (verlernte) Neugierde am Lernen, warum es in der Schule beginnt und mit dem Arbeitsleben nicht aufhört und seine romantischen Vorstellungen von dem was auf der Republica passieren kann.

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republica 2008: Interview mit Christian Heller

Christian Heller, auch @plomlompom genannt, möchte uns auf der Republica etwas über „Utopien, Singularitäten, Marskolonisation“ erzählen.

Über die Zukunft kann man nur spekulieren, und das meist nicht sehr sicher. Noch immer haben wir keine fliegenden Autos auf dem Markt (wenn man sich weigert, den Helikopter als Auto anzuerkennen) und noch immer keine Kolonien auf dem Mars, obwohl beides technisch möglich wäre.

Stattdessen hat in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten eine Sache, die sich Internet nennt, begonnen, menschliche Kommunikations- und Kooperationsweisen, Wirtschaften, Medien und Kulturen derart tiefgreifend umzustülpen, dass unsere Generation durchaus sagen kann: Die menschliche Zivilisationsgeschichte erlebt ein kleines Erdbeben, und wir sind mittendrin.

Die Weltumformung durch das Internet lässt viele Zukunftsvisionen der Vergangenheit veraltet aussehen und setzt andere, kühnere, die schon längst aufgegeben worden waren, zu ganz unerwarteten neuen Bedingungen um.

In diesem Interview unterhalten wir uns über

  • warum es keine großen futuristischen Konzepte mehr gibt
  • Emanzipation aus den industriellen Utopien
  • die Fortschritte in der materiellen Welt und ihre Auswirkung auf die virtuelle
  • die Dinge die man uns versprochen hat und die wir immer noch nicht haben
  • warum er auf den Mars will
  • Inhalte in den historischen Kontext gesetzt

Seine Links:

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republica 2008: Interview mit Stephan Baumann

Stephan Baumann ist einer der Hard Bloggin Scientist und wird auf der Republica etwas über „Wo bleibt die Gänsehaut?!“ vortragen.

Wir unterhalten uns über:

  • seine Erfahrungen als Wissenschaftler am DFKI
  • die Ernüchterung rund um Web 2.0
  • warum Empfehlungssystem mit Gänsehaut möglich sind aber Lyrics und Verkaufsrang nicht ausreichen
  • wie das Netz die Recherche für Wissenschaftler erleichtert hat
  • warum im letzten Jahr nix passiert ist und offline immer noch besser ist, egal ob hyperlocal, hypersocial oder nicht
  • dürfen Wissenschaftler das überhaupt sagen?

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republica 2008: Interview mit Peter Schink

Peter Schink ist wie er selber sagt „Journalist, Blogger und Webworker“ und findet das Twitter ein Universum ist. Auf der Republica möchte er lauter Dinge in Twitter, um Twitter und um Twitter herum zeigen, oder wie er es nennt „Twitterwelt – neues Abbild der Realität?„.

Wir unterhalten uns über

  • warum Twitter seiner Meinung nach nicht weiter ausgebaut werden wird
  • was man alles mit Twitter anstellen kann was selbst Experten überraschen wird
  • Gruppendruck und Mechanismen in Twitter
  • und seinen Wunsch nach mehr hashtags

Passend zur 140 Zeichen Mentalität ist dieses das kürzeste Interviews in dieser Serie und er ist unter @PeterSchink zu finden. 😉

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republica 2008: Interview mit Viktor Mayer-Schönberger

Viktor Mayer-Schönberger hält auf der Republica die Keynote zum Thema „Nützliches Vergessen„.

Menschen können sich erinnern – und vergessen. Seit Jahrtausenden ist für uns Menschen das Erinnern schwer, und das Vergessen einfach. Die digitale Technologie hat dies umgekehrt. Heute ist es durch kostengünstige Datenspeicher und leichtes Suchen für uns als Einzelne aber auch als Gesellschaft einfach zu erinnern und schwer zu vergessen.

Ich unterhalte mich mit ihm über

  • warum Vergessen so wichtig für uns ist
  • warum die neue Standardeinstellung „Erinnern“ schlecht ist
  • Gefahren durch Daten auf Vorrat sammeln
  • internationales Interesse an seinen Beiträgen
  • wie Suchmaschinenbetreiber vergessensfreundlicher werden
  • seine Erwartungen an die Teilnehmer der Republica

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republica 2008: Interview mit Markus Beckedahl

Als Einstimmung der republica Interviews habe ich mit Organisator Markus Beckedahl über das Programm gesprochen.

Wir reden u.a. darüber welche Erkenntnisse und Veränderungen sie aus dem letzten Jahr mitnehmen, die Subkonferenz zum Thema Videobloggen, über die Schwierigkeit an bestimmte Redner zu kommen und auf was noch sich die Teilnehmer freuen können.

Download MP3 (33:33 min, 20 MB)

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Warum gerät das Buch eigentlich nicht in Verruf für den Schund der auf den Markt ist?

Aus „Die Arroganz der Papierverfechter“ (man beachte die URL) von Stefan Niggemeier:

Die Illusion ist dahin. Jeder Leser, Zuschauer und Nutzer kann seine Meinung heute mühelos und fast ungefiltert ins Netz schreiben, und das Ergebnis ist keine gepflegte Podiumsdiskussion, bei der man am Ende noch kurz das Mikrofon ins Publikum gibt, sondern eher einer Auseinandersetzung in einer Kneipe, in der viele Stunden und Promille nach einem Fußballspiel Anhänger verschiedener Mannschaften aufeinandertreffen und die Hälfte, die nicht damit beschäftigt ist, sich zu übergeben, mit möglichst überzeugender Lautstärke versucht, den anderen gleichzeitig die Blindheit des Schiedsrichters in der 57. Minute und die fiskalischen Probleme bei der Umsetzung der bedarfsorientierten Grundsicherung zu erläutern. […]

Warum gerät das Buch eigentlich nicht in Verruf durch die ungezählten Schundromane, die jedes Jahr in dieser Form publiziert werden, die vielen unlesbaren Traktate und all die Werke, die nur geschrieben werden, um den Autor selbst glücklich zu machen, und nie mehr als eine Handvoll Leser erreichen werden? Beim Internet argumentieren Kritiker genau so.
[…]

Es ist ein Missverständnis, anzunehmen, dass all die Leute, die nun als Mini-Publizisten haltlose Interpretationen des Weltgeschehens in ihre Webcams sprechen, damit gleich die Meinungsführerschaft beanspruchen. Was sie beanspruchen, ist Teilhabe: eine Stimme von vielen sein zu dürfen. Und das ist nichts weniger als das, was als Freiheit jedes einzelnen, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten ein zentraler Wert unseres Gemeinwesens ist, bislang aber mangels technischer Möglichkeiten oft nur Theorie blieb.

(via Nico Zorn)

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Gute deutsche Bierwerbung?

If there is life, the Dutch will find it:

Heineken und Budweise sind mir bekannte, vertraute und wie heißt es immer so schön ‚für mich emotional positiv beladene‘ Marken. Dabei trinke ich noch nicht mal Bier. 😉

Gibt es außer der Flenswerbung witzige deutsche Bierwerbespots? Oder haben die alle immer nur Wasser, Sonne, deutsches Reinheitsgebot (wahlweise Regenwald?)

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