Peinlich, im Jahre 2020

Das man vorsichtig sein sollte, was man ins Netz stellt, wissen wir alle. Der nächste Job könnte sonst sehr schnell an einem vorbeigehen. Nico malt ein amüsantes Szenario auf, wie junge Menschen in ein paar Jahren das Web hassen könnten …

Ein Grund mehr für Eltern, ihren Kindern keine besonderen Namen zu geben, auf daß sie nicht so einfach googlebar sind. ;o)

Was mich betrifft – ich schreibe zwar einiges hier aus meinem alltäglichen Leben, aber doch bei weitem nicht alles. Für einen Besucher mag es nicht so aussehen, doch so exibitionistisch wie manchen ein Weblog erscheint, ist es nicht. Man läßt einfach Dinge aus. Lange Jahre Usenet, lange Jahre Chat, nun schon mehr als ein Jahr Blog inkl. Übungszeit – man weiß, was man tut. Man weiß, was man schreibt, und was nicht.

Loic hingegen erwähnte, daß in Frankreich vor allem Teenager bloggen. Das ist eine andere Liga. Genauso wie kleine Kinder lernen müssen, was meins / Deins ist, müssen Teenager lernen, das Blogs weltweit lesbar sind. Aber bitte nicht auf die harte Tour. Nicht das Internet ist krank. Internet ist ein Abbild der Gesellschaft, ein neues Medium.

Sollte ich noch einmal einen Kurs für Schulkinder geben, in dem wir auch chatten werden, werde ich mir vorher eine deutliche Erläuterung unterschreiben lassen, was passieren kann. Ich möchte nicht noch einmal besorgt über ev. Anrufe einer Mutter sein, deren dreizehnjährige Tochter mit der Frage „Was bedeutet eigentlich abspritzen“ nach Hause kommt. Weil sie Samstags um zwei chatten war.

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. hast du etwa früher nie abspritzen gemacht? habe ich bestimmt schon gemacht, bevor ich 13 war. jeden sommer draussen im garten. wasserschlauch genommen und alle leute damit abgespritzt, die ich irgendwie erwischt konnte. warum sich leute allerdings über sowas im chat unterhalten… 😉