Zensursula und die epetition. Noch 48 Stunden
Geschrieben von Nicole Simon · 25.05.2009 · echo trackbackCount(1643); ?> · Kommentare (1)
Jeder der im Netz unterwegs ist sollte in den letzten Wochen mitbekommen haben, welche Rückmeldungen das Thema "Netzsperren" gebracht hat. Mit dem billigen Argument "Sie sind doch nicht etwa für Kinderpornographie?!" stellen Politiker Gegner des Netzsperrengesetzes in die Kipo-Ecke anstatt wirksame Maßnahmen zu ergreifen.
Bitte tragt Euren Teil dazu bei: informiert Euch und reagiert.
Ich bin mir noch nicht sicher ob ich es als Augenwischerei oder reine Inkompetenz betrachten soll. Es widert mich vor allem an, daß ein Thema wie Kinderpornographie zur Wahlkampfstimmungsmache benutzt wird. Oder wie Hanno es freundlicher schreibt:
Das Thema Kinderpornographie ist zu ernst, um es für Wahlkampfeffekte zu missbrauchen.
In allen Fällen regt es mich auf und deswegen unterstütze ich die ePetition und weitere Aktionen. Nach nur vier Tagen wurden die notwendigen 50.000 Stimmen erreicht, die notwendig sind um gehört zuwerden. Noch sind zwei Tage Zeit um das Ziel von 100K Stimmen zu erreichen, um als einen ersten Schritt ein Signal zu setzen.
Aus den vielen Informationsseiten dazu empfehle ich vor allem
- Die 'Fast Food'-Version Zeichne mit!
- Weitere Darstellung von Argumenten: jabka.de; Deine Stimme für Freie Medien
- Die Artikel auf Netzpolitik unter dem Tag zensursula/ sowie die kommentierte Linkliste.
- Erklärung von Eltern in IT-Berufen zu Internetsperren
Über 420 Familien von Internet-Fachleuten unterstützen ePetition gegen Internetsperren und fordern Sach- statt Symbolpolitik
Dieser Artikel wurde geschrieben: 25.05.2009 - 18:45.
- Von Unicef ist frau und man es ja mittlerweile gewohnt, dass sie das Geldsammeln optimiert haben.
Die haben sich den Unterschriftensammlern jetzt auch idealistisch angeschlossen.
“Kinderschutz und Informationsfreiheit dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.” heißt es in ihrer Pressemitteilung.
Und weil das so ist, müssen die Menschen, die für Informationsfreiheit sind einsehen, dass die Stopp-Schilder die sexuelle Ausbeutung der Kinder e r s c h w e r en.
(Hervorhebung von mir.)
Sie ignorieren alle: dass man diese Seiten vom Netz nehmen lassen kann.
Nein, ich lasse mich nicht ausspielen. Ich bin gegen Internetfilter, für Kinderschutz und für Informationsfreiheit.
Immer, und immer wieder.
Sammelmappe 26.05.2009 - 21:29
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