Podcasting? Radio on demand!

„It’s a beautiful thing when a blog is born ….“ und die Sticheleien rund um die Vorliebe von Dana für James Spader – Webtalkguys ist einer der Gründe für mich, warum mich die letzten Tage näher an podcasting gebracht haben – ich kann gut arbeiten, wenn ich etwas wie Radio höre. Irgendwie scheint ein Teil meines Hirns beschäftigt, wenn ich Radio höre und ich kann in der Zeit „normal“ gut arbeiten.

Das „besondere“ Ding an podcasting ist schlicht, daß ich auf einfache Art und Weise interessante Radioshows auf Englisch hören kann. Ich habe immer bedauert, hier (damals Husum, heute Lübeck) keinen englischen Sender bzw. englisches Fernsehen zu haben, ist es doch soo viel einfacher, damit Englisch zu lernen. Ich weiß, welche Fortschritte ich gemacht habe durch DVDs, aber diese sind begrenzt in ihrer Art und Inhalt. Ganz anders jedoch regelmäßige Radioshows. Wenn ich mir ansehe, welche Möglichkeiten es heute gibt, sich fremdsprachlich weiterzubilden (und zwar von native speakern) – ein Traum.

Shows wie eben Webtalkguys oder zum Beispiel Adam Currys Daily Source Code sind wunderbar geeignet, Spaß mit Fortbildung mit anderen Ansichten zu verbinden. [Und ebenfalls noch interessant: Wie englisch Werbung gestaltet wird. :o)]

Was hat das nun mit podcasting zu tun?

Audioblogging war eine Sache, aber die Kombination von Audio, RSS und zukünftig Bittorrent ist klasse. Und in Kombination mit erfahrenen, interessanten Rednern wird das ganze zu einem echten Bonbon. audio.weblogs.com/ zeigt schon die „Last 100 podcasts“ und ich bin gespannt darauf, wann die wirklich intelligente Software dazu kommt.

Denn so nett die ipodder-Sofware ist, die Oberfläche braucht noch einiges an Arbeit (ich sage nur Firewall … und diese itunes-Integration ist auch noch nicht das Gelbe vom Ei).

Nun gibt es viele Stimmen, die podcasting verdammen im Sinne von „kein Text, kann man nicht quoten, muß man anhören, kann ich nicht so schnell lesen wie ich will“ – und ich bin die erste, die dem zustimmen würde – wenn nicht mein Ziel mit Podcasting ein anderes wäre. Es ist eine Möglichkeit, für bestimmte Inhalte schnell und effizient ein ‚Abo‘ aufzubauen. Ich muß nicht jeden Nerd hören – aber wenn interessante Leute (zugegeben, meistens Männer) mit guten Stimmen mit interessanten Themen pro Tag ein oder zwei Stunden meines Tages belegen, was gebe ich dann dafür auf?

Höchstens vielleicht, daß ich stattdessen kein Radio oder meine mp3 nicht mehr oder weniger höre. Also wirklich ein Verlust. Was ziehe ich daraus? Ich habe ein neues Headset zum rumspielen, möchte rausfinden, wie ich am einfachsten / sinnvollsten Sprache aufnehme, ‚how to improve my english‘ – und sehen, wie ein neues Spielzeug im Netz losgeht.

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

5 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Schöner bericht. ich hab mal ein kleines snippet von dir in unserem heutigen podcast drin. da wo du auf openpodcast sprichst ,)
    alles gute nicolas

  2. mensch nicolas, treibst dich wieder auf den gleichen seiten rum wie ich .. das ganze ist wirklich ein kleines dorf!

  3. Hi! Ich nehme mal an Du bist jene welche ich auch bei openpodcast gehört habe (aus Lübeck?). Tja, die Technik ist vielleicht noch nicht am Ende angelangt, aber sie funktioniert. Spannender wird es sein, welche Inhalte kommen werden. Die Amis sind da ja weiter – und haben sich schon wiederganz fürchterlich spezialisiert.

  4. Ich kann dir die Software „Rosetta Stone“ empfehlen. Damit habe ich Spanisch einen Monat gelernt und konnte mich im Urlaub schon super unterhalten.