Psychologie des Aufschiebens

Netter Spiegel-Artikel und: So ein Attest hätte ich gerne.

Doch ihre erste Erkenntnis ist schon einmal eine der wichtigsten: Chronische Prokrastination, also das gewohnheitsmäßige Aufschieben einer Tätigkeit, die erledigt werden muss, ist nicht etwa eine schlechte Angewohnheit, die man mit strenger Hand und einer ordentlichen Kopfwäsche einfach abstellt.

Sie hat auch nichts mit mangelndem Zeitmanagement zu tun, sondern ist eine handfeste Arbeitsstörung. Was den chronischen Aufschieber freilich prompt dazu bringt, zu sagen: „Ich habe eine Störung! Ich kann gar nicht anders!“, die Hände in den Schoß zu legen und jeden Experten nach einem Attest fürs Finanzamt zu fragen.

:o)

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

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