republica 2008: Interview mit Richard Heigl

Richard Heigl ist von Haus aus Historiker und wird auf der Republica eine Session mit dem Namen „Zwischen BILDblog und „Enteignet Springer““ halten.

Es gilt heute als Selbstverständlichkeit, dass nur eine ausreichende Zahl von unabhängigen Eigentümern, Herausgebern und Chefredakteuren die Medienfreiheit halbwegs garantieren können. Grundlage aller Überlegungen ist also ein freies Spiel der Kräfte, in dem alternative Medien wie Bürgerradios oder die Blogosphäre als Korrektive dienen.

Was aber, wenn genau die privatwirtschaftliche Organisation der Medienlandschaft tendenziell demokratische Teilhabe und unabhängige Berichterstattung unmöglich macht?

Wir unterhalten uns über:

  • die seiner Meinung nach nicht gestellte Frage „Wie sollen eigentlich die Mainstream-Massenmedien in Zukunft verfasst sein?“
  • über die Idee der Gegenöffentlichkeit und bildungsbürgerliche Erziehungsansprüche
  • die immer noch nicht abgesteckten Claims
  • warum die Europäische Verfassung den Öffentlich-Rechtlichen so gefährlich werden kann
  • und wieso verflixt noch mal man nicht auf historische Erfahrungen zurückgreift.

Download MP3 (31 min, 18 MB)

Übersicht der Republica Interviews 2008 und Republica Interviews 2007.

Tag(s): , ,

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

Kommentare sind geschlossen.