republica: Interview mit Johnny Haeusler

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Johnny Haeusler von Spreeblick über die Republica als „keine Geschäftskonferenz“, die Programmauswahl, Sex und Karaoke, Tageskarten und den sonstigen Stand der Planung.

Es gibt jetzt übrigens auch einen Chat. Im Irc. Wie sich das gehört.

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3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich muss mal fragen: Warum willst du die re:publica in anderen Sprachen haben? Es geht doch ganz stark (unter anderem) um das hiesige Kultur- und „Blogger“verständnis. Das muss man nicht gleich internationalisieren und wirklich in englisch machen.
    Der deutschsprachige Kulturraum ist so tief, groß und alt, da kann man mal mit gutem Gewissen die Brust heben. Ich will mich nicht mehr nur hinter der Zeit zwischen 33-45 verstecken sondern durchaus weiter und tiefer bohren. Das ist viel mehr als nur „Krautfresserei“ und Nationalsozialismus. Die zwei Ausstellungen zum HRRDN in Berlin und Magdeburg haben doch gezeigt, dass wir ganz fett mit unseren eigenen Kulturpfunden buttern können. Und die aktuellen Probleme in unserer Demokratischen Republik sind ja manchmal verschieden, von denen anderer Republiken. Wer wirklich ein beherztes Interesse aus dem Ausland an der re:publica hat, wird da schon irgendwie was mitbekommen.
    Es wird ja weltweit auch viel Deutsch gesprochen. Und wo ist das Problem, wenn man in Anschluss die ein oder andere Videoaufzeichnung mal subscribiert oder übersetzt? Ich selber habe auch kein Problem mit der englischen Sprache, aber für Viele ist der einfache Zugang durch die Muttersprache Deutsch einfach mal geeigneter. Und da bei der re:publica genug Leute sind, die die Augen weltweit offen halten, wird es mit Sicherheit genug Referenzen zu globalen Meinungen und Ansichten geben. Es gibt doch hervorragende „Medienvertreter“ aus dem Ausland. Die werden schon kommen, wenn Bedarf da ist.
    Der CCC ist viel mehr l33t und geekiger (und damit internationaler) als die Kultur die uns umgibt. Sicherlich kommt die Bloggerei aus dem Ausland (oder eben auch nicht, siehe Chaosradio), aber das ist doch nicht mein alleiniges Umfeld. Wie heisst es: Es geht um Kultur abseits des globalen Herumgehetzes.
    Grüsse aus dem Sachsenland und ich freue mich auf die re:publica,

  2. Was passiert in Deutschland. Warum ist das Interesse im Ausland so gross?
    Ganz einfach: Deutschland ist ein grosser und wichtiger Markt. Das Interesse ist wohl eher kommerziell als kulturell. Und dafür gibt es wohl eine Reihe von social media-Beratern, die den ausländischen Kunden bei der Orientierung im der deutschen web2.0-Szene unterstützt.

  3. Kommerzielles Interesse ist selbstverständlich da; allerdings gibt es auch ein ehrliches Interesse an Dingen außerhalb des „reinen Kommerzes“. Eben weil Deutschland so groß ist und für viele so ein unbeschriebenes Blatt ist.
    Zum Beispiel „warum gibt es keine deutsche Podcasting-Musik-Szene, warum schreiben nicht mehr Menschen in Englisch, was beschäftigt Euch, womit beschäftigt Ihr Euch“?
    Frankreich wäre vergleichbar, aber dort gibt es eine Menge Berichterstattung aus dem Umfeld, Spanien wäre vergleichbarer. Auch sprachlich abgeschlossen, auch kaum international erscheinend.