Schlafend in Münster

Wer meine Reisepläne der letzten Tage kennt, wird bei der Angabe des Ortes die Stirn runzeln. Aber nach 5 Tage in Köln/Bonn, davon zwei bei Tante (ich sage nur: Dialup ist Mord) und zwei Tagen nette Vorbereitung im Medienforum, gab es gestern den Podcastday, der erfreulicherweise sehr gut lief. Nach gewissen organisatorischen Problemen speziell bei den Karten hatte ich da einige Bedenken.

Heute ging es dann zurück – nicht wirklich ausgeschlafen und bei strömenden Regen, was eine sehr anstrengende Fahrt war. In Münsterland habe ich mich dann erst mal auf die Autobahnrasttätte begeben und bin prompt 2 Stunden weggeknackt. Offensichtlich eine weise Entscheidung.

Thomas Wanhoff hat schon eine sehr schöne Zusammenfassung geschrieben, ich sortiere meine Gedanken noch. Denn neben vielen schönen und interessanten Dingen gab es auch einiges unerfreuliche – weniger auf der Veranstaltung, sondern mehr im zwischenmenschlichen Drumrum. Wenn ich meinen momentanen Zustand beschreiben sollte, dann wäre seelische Entleerung ein guter. Es gab nicht genügend positive Signale um die negativen auszugleichen (und damit meine ich nicht solche Trollkommentare wie diesen hier).

Ich bin sehr froh, daß ich mich nächste Woche nach Kopenhagen aufmache ob der Leute auf die ich mich seit letztem Jahr freue und ich hoffe, daß ich in diesem Haufen Gleichgesinnter Impulse wie im letzten Jahr auffangen kann. 🙂

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

9 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Seelische Entleerung hört sich nicht gut an – vielleicht helfen Kopenhagen und die netten Leute.
    Ich wünsche dir eine schöne Zeit.

  2. Es hat sehr viel Spaß gemacht am Mittwoch und ich freue mich schon aufs nächste Mal! Also, nicht so viel an die negativen Sachen denken. Ich war sehr positiv überrascht.

  3. Irgendwie hört sich Thomas Wanhoffs Kommentar ja auch nicht so begeistert an.. und die Kommentare auf der Podcastday-Seite sind ja wohl jenseits jeder Würdigkeit drauf einzugehen…
    An was hings denn vor allem das der Tag scheinbar gemischte Gefühle hinterlassen hat? Das kam für mich bei allen Berichten die ich bisher gelesen hab, nicht so recht raus.

  4. Das hört sich in der Tat nicht gut an. Mich würde auch sehr interessieren, was Du genau mit den „negativen Signalen“ meinst. Laß uns doch die Tage telefonieren oder skypen, gerne auch morgen oder am So.

  5. Deine Panelmoderation habe ich per Podcast gehört und fand sie ausgesprochen gut – Das Panel hat mich wirklich zu ein paar neuen Überlegungen hinsichtlich meiner eigenen Podcasts inspiriert. Gute Arbeit 🙂

  6. ??? Kopfschüttln und eine ganze Menge an Verwunderung !!!
    Da ich schon seit Dienstag einen Einblick in die Vorbereitung und Präsenz des Organisationskommitees hatte kann ich nur mein entsetzen über den „Troll“ äußern. wenn man das liest, dann fragt man sich sicherlich wieso und für wen sich die abgelaufenen Füße und erschöpfenden Rückenschmerzen, die ganze Arbeit … eingestellt haben.
    Ich poste daher meinen Kommentar hier, damit ein solcher Threat nicht weitergibt. Ich habe den Eindruck jede weitere Wortäußerung macht Mister T nämlich nur noch stärker.
    Ich kann nur als Referent sprechen und sagen, das ich mich bei Euch und Eurer Organisation sehr wohl gefühlt habe. Ich bin bisher noch nicht oft in der Situation gewesen, auf einem Panel zu sprechen. Aber ich war schon drei mal in die Organisaion von solchen Veranstaltungen, wenn auch im kleineren Rahmen, organisiert und kann daher die tausend Dinge, die man und frau zu erledigen hat, das Adrenalin und alles in allem die harte Arbeit sehr gut nachvollziehen und weiss den tollen Ablauf zu schätzen.
    Das Beispiel von Mister T ist für mich ein Paradebeispiel von „digital stalking“ – ohne den gebührenden Respekt und – mit Verlaub den in meinen Augen notwendigen Tiefgang.
    Dagegen kann ich nur ein kleine und herzliches Dankeschön stelen. wer abei war und auch beim abschließenden Biergartenfeiern ein Ohr für Leute und Gesichtsausdrücke hatte kriegt ein gaaaaanz anderes Bild der Veranstaltung. Und ich freue mich schon auf das nächste mal.
    Bis denne …
    Andreas

  7. Aha, ein Stalker bin ich also… Ihr Social-Generation. Keine Kritik erlaubt? Kein Tiefgang? Wenn Du 150 Euro ausgibst und dann solch inkompetente Moderatoren und Teilnehmer (na klar, nicht alle) erleben musst, biste sauer. Punkt.

  8. Kritik und Tiefgang sowie Anregungen für Inhalte als auch Redner sind mehr als erwünscht.
    Anonyme Polemik ohne diesen doch so geforderten Tiefgang wird (nicht nur von mir) nicht ernst genommen, so einfach ist das.

  9. stalker, troll, heckenschütze – egal. wer so feige ist und seine kritik (und beschimpfungen) nur anonym von sich geben kann, der ist letztlich nicht ernst zu nehmen. die veranstaltung wurde von mehr als 1 person organisiert und von mehreren hundert besucht. wenn dir dabei was nicht schmeckt, bleibt es dir unbenommen, deine kritik öffentlich auszusprechen. aber persönliche ausfälle wie diese sind nur lächerlich.