Shopblogger-Fans

Wer Umfrageergebnisse liest wie „90% haben keine Ahnung was ein Blog ist und x% sagen, sie lesen keines“ fragt man sich immer, wer solche Fragen stellt. Denn: Wenn ich nicht weiß, was ein Blog ist, wie kann ich dann behaupten ich würde es nicht lesen?

Heute hatte ich ein nettes Erlebnis, welches mit diesen Zahlen zusammenhängt. Ich behaupte: 100% der Mitarbeiter des Familamarktes wo ich heute war haben keine Ahnung, was ein Blog ist, und der Chef erkennt es vielleicht aus dem Namen Shopblogger. Weil da Blog drinsteht.

Babe wohnt um die Ecke und wir gehen dort gerne zusammen einkaufen – die große Tour besteht aus einmal Lidl und dann eben Famila. Der Marktleiter (ist er doch, oder Nik?) wurde von Nik vor einiger Zeit auf den Shopblogger verwiesen und hatte sich wohl auch ganz begeistert die URL aufgeschrieben.

Heute trafen wir den Marktleiter, und verfielen gleich in die typische Blogsprache – quasi ein Abchecken, wie weit der jeweils andere schon gelesen hatte. Aber nicht nur, daß der Chef sehr begeistert von der Webseite war, anscheinend liest die ganze Firma mit und erfreut sich an den Geschichten aus dem Supermarkt. Wir fachsimpelten über die Problematik von zerstörten Sicherheitsetiketten, wie gut er doch vieles wiedererkennen würde und wir stellten fest, daß wir Tiefkühltruhen nie wieder einfach nur als Tiefkühltruhen sehen würden.

So ist das, wenn Blogging das „gemeine Volk“ erreicht und sie daran Spaß haben. Und vermutlich null Ahnung daß sie dort gerade ein Blog lesen.

Übrigens, bei besagtem Famila kaufe ich sehr gerne ein, obwohl er nicht in meiner direkten Kaufnähe ist. Vor allem aus zwei Gründen: Sie haben Samstags bis acht Uhr auf und der Markt kümmert sich darum, daß Artikel mit Preis ausgezeichnet sind. Kling wenig, aber ist eine ganze Menge.

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(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Jups, er ist der Marktleiter.
    Es ist gut, ihn zu (er)kennen und jedesmal zu grüßen. Wenn ich Sonderwünsche habe, schreibt er mit und meistens ist Tage später da, was ich wünschte.