So macht man eine zugefallene Tür mit einer Colafllasche wieder auf

Die Zeitschrift Neon ist eine angenehme Lektüre für das WC – die Beiträge sind in kurzen Happen serviert und amüsante Themen.

Heute jedoch verwirrte mich ein Artikel extrem und ich brauchte mehrere Anläufe, um dieses Gefühl zu überwinden „irgendwas stimmt hier nicht“. Der Artikel lautet: „Wie macht man eigentlich … eine zugefallene Wohnungstür wieder auf?“.

Gute Frage, obwohl ich normalerweise versuche, einen Fuß so in die Tür zu stellen, daß ich sie nur zumachen kann, wenn ich den Schlüssel nach außen umgesteckt habe. Also lese ich die folgenden Zeilen, die mich in höchste Verwirrung stürzen:

Der Schnapper .. Klinke … Jetzt benötigst du ein Stück Plastik. Auch wenn man das immer wieder in Filmen sieht, Ausweise und Scheckkarten eignen sich nicht. Das Material ist nicht stabil genug und bricht.

Soweit nickend zur Kenntnis genommen. Aber jetzt kommt es:

Am einfachsten ist, du besorgst dir vom Nachbarn eine leere Colaflasche und eine Schere. Aus der Colaflasche schneidest du jetzt eine Karte. Die sollte ungefähr 10 bis 15 Zentimeter lang und 5 bis 10 Zentimeter breit sein. Am besten, du rundest die Ecken der Karte ab, um leichter durch die Türfalz zu kommen.“

Einmal davon abgesehen, daß meine Nachbarn kaum Cola trinken: Wie zum Teufel soll ich mit einer Schere aus einer Colaflasche ein solches Stück ausschneiden?!

Wie bitte soll das denn gehen? Ich bin noch nicht so wach, und es braucht tatsächlich mehrere Anläufe dieses kurzen Absatzes, um die Verbindung mit dem Satz drüber herzustellen ‚wir brauchen ein Stück Plastik‘. Sie meinen Colaflaschen aus Plastik.

Aufgewachsen mit Pfandflaschen aus Glas, scheint diese Verbindung wirklich synaptisch fest verdrahtet zu sein. Ich sollte mal nachfragen, wie alt der Autor dieses Artikels ist …

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

11 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Mein erster Gedanke war: Colaflaschen? Nicht eher Coladosen? Die könnte man schneiden, aber: es gibt doch gar keine Cola-Dosen mehr. Das die Cola-Flaschen aus Plastik meinten..
    >Ich sollte mal nachfragen, wie alt der Autor dieses Artikels ist …
    Wahrscheinlich genauso jung wie der ganze Rest dieser Truppe. Schon mal in den Foren auf neon.stern.de gewesen? *schüttel*

  2. Mir war das eigentlich sofort klar, aber dann kenne ich seit 10 Jahren nur Plastikflaschen (von Bier sofern nicht in Dosen, Wein und Whisky mal abgesehen).
    Und das trotz meiner 29 Jahre und 96 Monate 😉

  3. Obwohl ich mit Pfandflaschen aus Glas (auch Cola,aber kein Coca-Cola) aufgewachsen bin hab ich nicht eine Sekunde an Glasflaschen gedacht. Gut, könnte auch daran gelegen haben, dass ich grad eine kräftigen Schluck aus einer Coca-Cola PET Flasche nahm.

  4. Denk dran: Die meisten Leute finden diese geschwungenen Glasflaschen deutlich attraktiver als die tonnenförmigen jungen Plastikdinger, mit denen man angeblich Türen öffnen kann. 😉

  5. Als ich noch studierte spielte eine Gruppe Chemiker am Samstag oder gar Sonntag ‚AD&D‘ und ich spielte ein paar Mal mit. (Sonst eher „Rolemaster/Warhammer“ bzw. „Ars Magica“)
    Der Chemie-Trakt war durch eine Tür ‚verlassbar‘, aber nicht betretbar, da der ‚Schnapper‘ einrastete und man eben nur innen ‚aufdrehen‘ konnte. Sie spielten im Fachschaftsraum, und das war ohne Fon. (Die waren fast alle Hiwis da und hatten natürlich Schlüssel.) Und 1990 hatte auch niemand ein Handy. Zumindest niemand, den ich kannte. Da hieß das auch noch ‚Autotelefon‘.
    Meine Bank-Karte (Keditkarte? Haha.) Hab ich jedenfalls nicht zum Aufhebeln des Schnappers benutzt sondern irgend eine Plastik-Werbekundenkarte, ich glaube für ‚Faber Lotto‘ oder so, die ich extra zu diesem Zweck mit mir rumtrug. Damals gab’s ja noch mehr Kartenfächer in Geldbeuteln als man Karten hatte.
    Ging ganz gut und abgebrochen ist sie auch nicht. Obwohl sie dünner war als meine Bankkarte.

  6. boa mir is das mit der tür mal passier und ich hab meienm nachbarn seine bankkarte abwimmeln können doch die ist dann kaputt gegangen ^^ nja ich musste dan auf meine mutter warten die den erstzschlüsel hatte da es ja schon handys zu meiner zeit gab ja die bankkarte von meinem nachbarn lag dan im müll und er hat sie gesucht dieser alte arme man mit altsheimer haha jo wenns meine mutter nicht gäbe hätte ich keine wohnung gehabt

  7. Jaja mit ner Petflasche kann man vielleicht nicht so leicht eine Türe aufmachen. Aber mit einer Music Download Card von Saturn gehts. Man braucht nur ein bischen Übung dann ist die Türe in weniger wie 1 Sekunde offen. Ich denke mal das dies auch mit einer Bankkarte geht aber ich konnte es bisher noch nicht ausprobieren da ich meine noch brauche 😉 lg christian

  8. yup geht mit jeder karte im telefonkartenformat ;P
    music download card, payback-card, telefonkarte, bankkarte, kreditkarte, krankenkassenkarte etc. ;P ;P ;P

  9. Mein Bruder rief mich und und meinte er hat sich ausgesperrt, als er mal ebend schnell den Müll raus bringen wollte und so nett wie ich bin habe ich mich natürlich ins Auto gesetzt und bin mit einem stück Colaflasche, ist übrigens schon ein ziemlich alter trick der anscheinend direkt mit den PET flaschen erfunden wurde ;P, zu ih gefahren ud hatte die Tür in null,nix auf. Habs ihm dann gezeigt, damit ich nicht so oft fahren muss^^. Sowas passiert ihm öfter!
    Mit der Bankkarte würd ichs nicht ausprobieren, die ist einfach zu hart unnd bricht sehr schnell.