Soll ich auch noch darüber bloggen?

Da drüben geht es am Beispiel von Robert Basic darum, wieviel Bloggen ‚zuviel‘ ist.

Im Falle von Robert ist es eigentlich einfach – vor dem Lesen von Roberts Feed Techmeme besuchen und nachlesen, was gerade in der englischen Blogosphäre diskutiert wird und dann alles bei ihm skippen, was daher kommt. Damit reduziert sich das Lesevolumen bei Robert schon mal massiv. Übrig bleiben die „echt deutschen“ Themen, und das sind dann gar nicht mehr so viele. Die anderen Dinge liest man direkt an der Quelle.

Wem die Sprache Englisch nicht gefällt, muß auf Rivva hoffen. (Angesichts einer sich immer weiter vernetztenden Welt rate ich trotzdem dazu, das eigene Englisch auf einen Stand zu bringen, daß man solche Diskussionen wenigstens verfolgen kann.)

Für viele ist dieses bereits zuviel Information – was oft daran liegt, daß solche Personen nicht ’scannen‘ können. Das kann m.E. man begrenzt lernen und es gibt Menschen, die haben eine Ader für Scannen. „Wer soll das alles lesen!“ kommt häufig von Leuten, die den Drang haben alles auch wirklich bis zu Ende zu lesen. (Diese Art von Mensch hat meiner Erfahrung nach oft den Vorteil daß sie sich an die Dinge erinnern, die sie lesen. Ratet mal was ich weniger gut kann. )

Allerdings lohnt es sich trotzdem über das zu bloggen, worüber „alle“ schon reden – je mehr Menschen die Anzahl der gelesenen Feeds / Blogs reduzieren, desto eher fällt etwas durch die Maschen. Das geht mir vor allem mit Skandälchen in im deutschen Bloggerland so – den Rest bekomme ich schon durch Techmeme mit. ;o)

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(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Sehr richtig.
    Für alles Andere (unnütze ‚fun‘-Postings usw.) gibt es Feedremixdienste wie Yahoo! pipes und co. Da fällt dann auch das Wegklicken von denen weg.