Sticker: Telefonbesitzer

Ein Gesprächsthema gestern waren die Sticker – die Namensschilder unlesbar (leichte weiße Schrift auf irrisierendem blaugrau) und die „Tag“-Schilder zeigten schnell Abnutzungserscheinungen. Und: Es gab zwar eine ganze Menge zur Auswahl, aber so recht begeistern konnten sie nicht.

Ich fand vor allem die roten hybsch, aber die Texte drauf waren nicht passend und meinen Podcast-Sticker mußte ich mir selber malen. Martin Röll hat daraus ein Flußdiagramm erstellt (Foto bei Oliver) und heute morgen unterhielten wir uns über das „Blogger“-Schild.

Denn überspitzt gesagt bin ich nicht Blogger oder Podcaster, sondern ich bin ich – und dabei blogge und podcaste ich genauso wie ich Kaffee trinke, dusche oder einfach nur aus dem Fenster schaue.

Ein Schild „Blogger“ ist eigentlich genauso aussagefähig wie „Telefonbesitzer“: Ich nutze mein Blog – genau wie mein Telefon – um zu kommunizieren, zu senden, zu empfangen etc. Zugegeben. Ich habe ernsthaft überlegt ob ich mir für jedes meiner Blogs einen auf meinen Laptop klebe. 😉

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(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Daran lässt sich halt erkennen, wie neu das Thema noch ist. Natürlich nicht für „die Blogger“, aber für den Rest der Welt. Vor zehn Jahren hätte man vielleicht „Ich habe Internetzugang“ auf den Anzug geklebt…
    Und als ich klein war, mussten wir noch zu den Nachbarn telefonieren gehen. Meine Eltern hatten erst ab 1978 Telefon. Das verband sie durchaus mit einem relevanten Teil der Bevölkerung. Die Volldurchdringung mit Festnetzanschlüssen fand erst in den 80ern statt.