Sweden twelve points – Suede douze points

Grand-Prix ist Kindheit pur. Zählen lernen auf englisch und französisch (ich kann bis heute die französische Elf nicht) und je komischer der Ländername, um so besser und einprägsamer. Grand-Prix bedeutet auch: Komische Songs vor einem dreistelligen Millionenpublikum die man sich sonst nicht angetan hätte. Und doch erträgt, dauert jeder Song doch zum Glück nur 3 Minuten.

Die obligatorische Grandprix-Nacht im NDR als Aufwärmer für nächste Woche – immer wieder schön, die alten Sachen zu sehen. Ich schaue nicht viel Fernsehen, aber *das* kann ich jedes Jahr wieder sehen. Man lernt ja auch immer wieder was dazu – dieses Mal: Joy Flemming schlug Marianne Rosenbergs „Er gehört zu mir“. Von ersterer spricht niemand mehr, Marianne spielt man auf jeder Party.

Auch nächste Woche heißt es wieder bangen, wie viele Punkte wir nicht bekommen (ich darf dran erinnern, daß wir wieder einen Song von Ralph Siegel im Rennen haben …) und sich auf die Kommentare von Peter Urban freuen.

Schade eigentlich, daß wir nicht dieses Jahr aussitzen müssen – die Show in dem Jahr 1995 oder so war eine der garstigsten Kommentare von Peter Urban, die ich je gehört habe. So let’s get happy. Hape Kerkerling setzt jedoch auf Schweden. Ich auch.
(Original gepostet 2003-05-18)

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

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