Tolkien reloaded

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Tolkien reloaded ist ein Artikel, der mehrmals Genuß bereitet.

Im Unterschied zum liberalen Aufklärungsmythos der „Harry Potter“-Filme ist „Der Herr der Ringe“ düster, pseudoromantisch, weitaus kitschiger und gar nicht selten einfach reaktionär …

Da hat dann eine Frau allerdings zweimal einen großen Auftritt: Eowyn (Miranda Otto) tötet in der Schlacht nämlich den von Sauron entsandten „Hexenkönig“, eine Art Darth Vader von Mittelerde: Man sieht sein Gesicht nicht, er redet mit ähnlich abgründiger Stimme, lässt sich allerdings dann doch vergleichsweise schnell besiegen – und entpuppt sich auch nicht als Frodos Vater oder so ähnlich.

Viel bemerkenswerter ist aber die Szene am Vorabend, als Eowyn einen ganz jungen Kämpfer erst richtig scharf macht für die Schlacht. „Du solltest ihn nicht so ermutigen.“ sagt ihr ein Soldat, und als Mensch des Jahres 2003 versteht man ganz gut, was er meint. „Du solltest nicht an ihm zweifeln.“ antwortet sie – das waren noch Frauen!

Eigentliche Frage – wann kommt denn endlich die SEE?

Ich glaube, ich gehe erst mal Zwischenfutter bestellen.

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

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