Tres tristes Tigres – man nehme ein Google

Ich hasse es, wenn ich Dinge nicht finde. Ich bin gut im finden. Und wenn man dann mit einem Mann schäkert, von dem es wunderbar klingt, wenn er italienisch oder spanisch redet – er könnte mir sonstwas erzählen, es klingt schön; ich bin nun mal Ohrfetischistin – versucht man sich daran zu erinnern, was man noch von Spanisch kann. Nahezu nichts, aber etwas doch, was ich mir speziell deswegen einigermaßen merken konnte, weil es meine andere Leute provozierende Ader supportet – kennen Sie Fischers Fritze auf Spanisch?
Man nehme also ein Google, tippe „tres tristes tigres“ ein und finde – nichts sinnvolles … hrmpf.

Man überdenke seinen eigenen Versuch und nehme fischers fritze spanisch und findet „Fritz Schmitz spricht schlecht spanisch“, sagt nochmal hrmpf, versucht es zu sprechen (und macht sich eine gedankliche Notiz, sowas mal öfter zu machen), sagt sich „das wollen wir doch mal sehen!“, variiert neu: fischers fritze tres tristes und endlich (heureka).
http://rechten.kub.nl/koops/tongue.htm
Tres tristes tigres comen trigo en un trigal.

Zufrieden mit sich und der Welt schreibt man dann noch eine Mail an besagten Herren, freut sich darauf, das mal nicht nur in der eigenen, wahrscheinlich grottenschlechten Aussprache zu hören und geht mit dem guten Gefühl endlich in die Stadt, Bücher kaufen.

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

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