Verwirrt in Amerika

Verwirrend: Zum Frühstück ein Continental Breakfast serviert zu bekommen, in dem ich neben (harten) Bagels und „Danish Pastries“-Zeugs nicht nur Toast sondern tatsächlich etwas wie ein Brötchen bekomme. Und Aufschnitt (je zwei Sorten Schinken, Käse, außerdem Lachs). Und neben mir ein Haufen Asiaten sitzt, der statt (vermutlich) japanisch komplett nur französisch spricht.

Ansonsten ist das Holiday Inn Civic Center natürlich ein Abstieg in der Unterbringung zum Mark Hopkins, vor allem durch die umliegende Gegend. Eindeutige Empfehlung von jedermann ist „nicht abends auf die Straße gehen“. Es riecht draussen immer wieder mal stark nach Urin und die Zeitungsboxen für freie Zeitungen werden gerne als Aufbewahrungsboxen von „homeless people“ benutzt.

Der Starbucks um die Ecke ist tagsüber gut erreichbar, und bei dem Preis für dieses Hotel muß man dann nachts einfach Taxi vom und zum Hotel mit einkalkulieren. Das Frühstück ist überraschend vielfältig, inclusive Kaffee und fast noch preiswert mit 16 Dollar.

Die Zimmer sind sauber und das der Cola-Automat auf meiner Etage nicht funktioniert kann ich dann auch noch gerade so verkraften. ;o)
Verwirrt war auch mein Zimmermädchen, das mich gestern nachmittag bei einem kurzen Stop im Hotel mit einem Haufen neuer Kopfkissenbezüge überraschte. Sie war der Meinung, daß ich mich über die Sauberkeit des Raumes beschwert hätte.

Des Rätsels Lösung: Es war so warm das ich unter den Stuhl lieber ein Handtuch gelegt hatte und ich schlafe immer mit etwas über Augen und Ohren, in diesem Fall ein Handtuch aus dem Badezimmer. Es war schon etwas anstrengend ihr klarzumachen, daß dieses kein Signal zum Wechseln der Kissen war. ;))

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Naja, das Frühstück im Lysia ist natürlich ne andere Klasse wie im wilden Westen. Aber Toast, Brötchenähnliches und Worscht hab ich dort noch nie gefunden.
    Bei der schwülen hessischen Hitze das macht der Gedanke an San Franzisko schon ein bischen (sehr) neidisch.

  2. pffft – das Buffet des Lysias ist Gold dagegen. Und man konnte bei diesem Hotel stark merken, daß das internationale Publikum wohl als Ausgleich für die beschissene Lage etwas fordert. 🙂
    (Warum solche Menü-Manager nur nie lernen das wenn sie schon Lachs hinpacken, sie auch Merrettich hinstellen sollen?)
    Ansonsten bin ich ja ganz hoffnungsvoll. Heute morgen war das Wetter sehr bescheiden (Nebel, kalt) aber San Jose wo ich jetzt bin ist wieder verdammt warm.
    Unangenehmer Nebeneffekt – ich weiiß nicht, ob es der nahbeiseiende Pool ist oder einfach nur das Bad – hier riecht es nach Chlor.
    Und ja, ich habe die Hoffnung das wenn ich nächste Woche wiederkomme, das es etwas weniger warm sein wird. 🙂