Von Hamburg nach Tahiti oder von Berlin nach San Fran

Falls sich jemand wundert warum hier nicht viele bunte Reflektionen auf die drei Tage der Republica in Berlin stehen – ich versuche mich massiv vom Lesen der Berichte, Anschauen der Bilder und dem selber Schreiben zurückzuhalten.

Schlicht weil ich morgen früh gegen 4 aus dem Haus muß für den Flieger nach USA (dumme Planung, sehr dumme Planung, ich hätte direkt von Berlin fliegen sollen …) und für Dienstag noch meine Präsentation zum Thema „A European view on Web 2.0“ fertigstellen muß. ;o(

Die kurze Variante: Schön wars – und nein, „diskurses sich an die Gurgel gehen“ war für mich nicht die Erwartungshaltung an diesen Events. Tip: „Musik die mir gefällt“ ebenfalls nicht an die Abendveranstaltung.

Ich habe viele Menschen getroffen und die Gelegenheit gehabt diese Flurgespräche zu führen, die auf solchen Events einfach anders, besser funktionieren. Btw genau der Grund warum ich für eine Woche nach drüben fahren – weniger die Web 2.0 Expo oder mein Vortrag ist relevant, sondern besagte Flurgespräche.

Und das alle zu lieb am Kuscheln waren? Ich war ein wenig überrascht, wie sehr einer Meinung wir waren, das war mir vorher nicht ganz so bewußt. Kann und wird man beim nächsten Mal besser machen. Und an all die Quengler: Selber auftauchen und beteiligen ist angesagt, nicht feige von hinten besserwisserisch rumkotzen. Das ist nämlich nicht nur langweilig, sondern wirkt disqualifizierend – worüber sich auch viele einig sind, aber kaum jemand blogt.

Übrigens: Konstruktiver Diskurs nach vorne – ja. Einfach nur Gegenkrakelen ohne Sinn und Verstand? Eindeutig nein. Ich will Dinge lernen und mich weiterentwickeln, und nicht Sandkastenspielen zuhören.

Jetzt bin ich erledigt, Sachen raus aus dem kleinen Koffer, rein in den großen, auf der Suche nach Reisepass und Adaptern, Ladekabeln, Podcasts und und und.

Zusätzlicher Bahnjoke: Auf der Rückfahrt gestern erwachte ich verschreckt in einer Stadt die ich noch *nie* auf der Regionalbahn-Strecke HH-HL gesehen hatte. In fast Panik ob ich auf einem der letzten Züge der Nacht im falschen Zug saß beruhigte mich die Nachbarin und meinte nur „Sie fahren sonst wohl immer Eilzug?“ Das erklärte auch die 50% längere Fahrzeit … :)

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(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

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