Warum Journalisten bloggen sollten

Zugegeben, eine ketzerische Überschrift. Aber manchmal muß man eben so schreiben. Um Impulse zu geben, Anstöße. So wie der jetzt bei der Wams angekommene Richard Herzinger, den ich schon zu Zeiten der Zeit gerne gelesen haben.

Der eigentliche Zweck von „Ideen und Irrtümern ist es, mir und Ihnen Anstöße zum Weiterdenken zu geben. Es ist ein Blog für Leute, die Freude am kontroversen, auch polemischen Gedankensaustausch haben und diesen nicht mit geistigen Vernichtungsfeldzügen verwechseln.

Warum sollten Journalisten also bloggen? Weil viele von der Sorte – bevor sie ‚Journalisten‘ wurden, vor allem eines sind: Gute Schreiber. Die selbst in ein paar hingerotzten Zeilen mehr Lesefreude vermitteln als manch anderer nach Stunden der Überarbeitung.

Und in diesem Sinne produziert Richard in „Davon geht die Welt nicht unter“ einen feinen Texte über „Ich, mein Blog und meine Hausordnung“ den ich in langer Zeit gelesen habe. Obwohl ich davon ausgehe, daß er nicht ganz einfach nur so runtergeschrieben ist. 😉

Via SWR.

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Das Problem dabei: Journalisten verdienen mit ihren Texten Geld – aber nur dann, wenn sie sie nicht kostenlos ins Netz stellen. Das ist wohl ein Grund,warum das wenige machen. Außerdem könnte der Arbeitgeber was dagegen haben. Denn wenn ich Mac-Redakteur bin und privat über Macs blogge (was Sinn macht, damit kenne ich mich in diesem Fall ja aus), dann könnte mein Chef berechtigt fragen,warum wir dieses Wissen nicht unseren zahlenden Lesern mitteilen.
    Aber meinereiner ist ja ein Beispiel dafür, wie mans trotzdem machen kann. Auch wenn das bisweilen ein Grenzgang ist.