Weisheiten der Elefantenrunde

„Was ist Jamba?“
Frage aus dem Publikum – nicht alle lachen. Bedeuted das, das der normale Journalist kein MTV und co schaut? 🙂

„Das Fernsehen ist immer noch das Massenmedium“
Fernsehen? Was bitte war noch mal Fernsehen? Ich guck das nicht. Aber ich bin ja auch Blogger.

„eine eigene Meinung haben“
Ich finde es gut, wenn Menschen eine eigene Meinung haben. Sehr gut sogar. Selbst wenn es nicht meine ist. Besonders wenn es nicht meine ist. Wie gerade vorne gesagt wird „die heute sind ja auch alle neoliberal – alles die gleiche Sauce“. Eine Sache, die vielleicht Veröffentlichungen im Netz wieder vorantreiben, ist die Möglichkeit sich wieder eine Meinung leisten zu können und dann auch diese veröffentlichungen zu können.

„Menschen interessieren sich für Meinungen“ sagt der Spiegel-Mensch (ja ich bin zu faul nachzuschauen).
Schön – aber warum haben wir dann so verwässerte Medien?

„Man muß dem Menschen erklären, was passiert ist“. Spiegel-Mensch immer noch.
Ich als Leser bin also nicht intelligent genug, Dinge zu verstehen, sondern ich muß es erklärt bekommen?

„Ein kurzer organisatorischer Einwurf: Wer nicht weiß was Flickr ist, das ist ein ….“
Journalisten die nicht wissen was Flickr ist? Ist diese Gruppe wirklich so abseits der modernen Welt? *wunder*

„Das war Werbung, Jochen!“ „Burkhard Schröder ist da“

(Thomas bloggt gerade die Namen, sehr schön).

Okay, jetzt oute ich mich – wer ist Jörges? Bin ich jetzt doof?

Gute Frage von Thomas auf dem Blog:

Das faszinierende ist: Wir reden über neue Wege im Journalismus und es wird so getan, als ob Weblogs dies als einzige sind. Das freut mich, aber gibt es da wirklich keine Alternativen?

Sicher muß es noch neues zu geben, aber sind Weblogs vielleicht zu groß, zu neu, zu erschreckend, daß es hier so beherrschend ist?

„Menschen wollen eine Orientierung. Gute Journalisten liefern Hilfen zur Erarbeitung einer Haltung und können es krönen mit einer Meinung“
sagt Manfrad Bissinger – damit kann ich sehr gut leben, denn es ist was anderes Hilfen zu geben, als die Welt zu erklären.

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(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Die einen wissen nicht, was Flickr ist, die anderen kennen Jörges nicht … Würde auch 95 Prozent der Journalisten keinen Vorwurf machen, wenn sie noch nie im Leben „OS/2“ gehört haben.
    Man hätte allerdings die Flickr-Erklärung einfach bei „Fotoplattform“ belassen können und der Spreeblicker hätte sich nicht zwingen müssen, tatsächlich noch mal Weblog definieren zu wollen. Das war nun wirklich total überflüssig.