Wenn die Sallys und Cindys losgelassen werden.

Kann es sein, daß die Jahresendgespräche mit den Kunden nahen, daß wir in den letzten Wochen so eine Zunahme der sploggenden Sallys wie zum Beispiel von Charismedia haben oder eben eine Cindy von Boogiemedia?

Bei Werbung die mit dem Inhalt der Artikel hier nichts zu tun haben sondern offensichtlich zum Link-Spamming da bin entferne ich die URls durchaus und lasse sie wenn überhaupt nur so im Text stehen, das sie unverlinkt sind.

Neben der bekannten Sally kann ich auch noch Cindy beisteuern. Bekam ich doch neulich eine Mail von einer Firma die sich im Netz so präsentiert:

BOOGIE MEDIEN ist ein Hamburger Medien- und Consulting-Unternehmen, das sich auf „Weblogs“ und „Consumer-Generated Media“ spezialisiert hat.

Was macht so eine Firma? Nun, sie „hilft“ wohl unter anderen auch den Leserblogs beim Schleswig-Holsteinischem Zeitungsverlag aus – die etwas vor sich hindümpeln, daher kontaktiert mal wohl potentielle Schreiber.

Im Tenor wurde darüber erzählt wie toll doch die Blogs von der SH:Z wären und wie man als Leser Texte, Fotos, Veranstaltungstips bereitstellen könnte! Wer meinen vorherigen Artikel über Qype gelesen hat kann sich denken was da in meinem Kopf vor sich ging.

Während ich noch so am überlegen war, was man am besten auf so eine Nachricht antwortet – schließlich schienen sie sich wenigstens die Mühe gemacht zu haben mich als aus SH bloggend zu identifizieren – war ich doch irritiert bis sauer.

Schon kam nicht mal drei Tage später die dringende Nachfrage ob mich die Mail dann erreicht hätte mit quasi Wiederholung des obrigen – garniert mit dem Zusatz das Beiträge erst von der Redaktion freigegeben werden sollten.

Was das Faß zum Überlaufen brachte. Ja ich wohne in SH, aber meine Texte zu der Region halten sich ja doch sehr in Grenzen. Auf meine Frage, was mich überzeugen sollte unentgeltlich, ‚zensiert‘ und außerhalb meiner Kontrolle auf einem Blog eines ihrer Kunden zu schreiben?

Die Antwort war das Menschen ev. kein eigenes Blog haben (ich habe eher zuviele) oder eine andere Leserschaft durch regionalen Bezug erreichen wollen. Aber sie haben Verständnis das ich nicht umsonst bloggen will:

Es ist verständlich, dass das Angebot der sh:z, Ihren Lesern eine Plattform zum Schreiben zu ermöglichen, nicht von allen Schleswig-Holsteiner genutzt wird. Deshalb verstehen wir es natürlich, wenn es für Sie kein Grund ersichtlich ist, Leserblogger zu werden.

Wenn man schon versucht Menschen zu kontaktieren, sollte man doch wenigstens soviel Sachverstand besitzen bei der Auswahl von Bloggern deren Blogs wenigstens kurz mal anzuschauen und abzuschätzen inwieweit sowas ein ‚lohnendes‘ Ziel ist.

Ich sach ja, Jahresendgespräche und Evaluierungen.

[Auf mein Angebot ihrer Firma eine Grundlagenberatung „wie launche ich ein erfolgreiches Portal welches Leser anzieht und Blogautoren heranreifen läßt“ sind sie nicht eingegangen. :o)]

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Boogie macht/managt übrigens auch germanblogs (= Holtzbrinck) [Da ich für die schreibe — verlinke ich das hier nicht 😉 ]