Why do I even try? Erschießt die Spielkinder.

<alxhh> people who use excel are also eatng little children
<_neezee> alex i am not eating them, i am scaring them away.
<_neezee> the fact that most people can’t use it properly does not mean nobody can.
<jobd> well.. al long as you can export it to cvs….
* jobd will google if excell people really eat children 🙂

Ach ja. Jedes Spielkind (*), was seine Zeit damit verschwendet, Sachen bunt zu machen, wenn offensichtlich dutzende anderer Dinge erledigt werden könnten / müßten / sollten, sollte sich an die Nase fassen und überlegen, ob die Zeit, die damit verschwendet wird, nicht sinnvoller anders verwendet werden kann. Effizienter.

Besonders wenn diese Herren sich Studenten schimpfen und als einen Teil des Studiums Wirtschaft haben – Pareto sollte man früh lernen, solche Spielereien macht Ihr bitte bei einer Beratergesellschaft oder als Privatvergnügen. Aber nicht hier und vor allem nicht, wenn Ihr eigentlich auch noch Lob dafür haben wollt.
(*) Spielkinder = meine Lieblingssorte von „Studenten die ihren Praxisteil in der Firma verbringen“ (an den Quasi-Azubi-Stand erinnert man sich nur, wenn man tarifvertraglich festgelegte Übernahme haben will …), meist leidlich begabt in „ich mach da mal ein Tool“, als kleine Halbgötter verehrt (unter Blinden …), mit grooooßer Projektverantwortung ausgestattet (Praktis gibt man auch kritische Aufgaben, genau) und idR schwer erbost, wenn man es wagt sie zu hinterfragen. Was bei ‚ich mach da mal ein Tool‘ sofort stattfinden sollte – ich habe da so meine Erfahrungen. Erinnert mich an den Dilbert mit ‚Storage-Space‘.

Ich hatte heute nachmittag das zweifelhafte Vergnügen, ein neues Tool zu sehen. Abgesehen davon, daß mir bereits übel wird, wenn Fragen nach ‚ich habe da eine VBA-Frage, wissen Sie da vielleicht‘ nur mit dem Tool selber gestellt werden anstatt wenigstens eine Minieinleitung zu senden wofür mit welchem Zweck etwas erstellt werden soll; wenn bereits in dieser kleinen Version Grundlagen in Benutzerführung fehlen (ja auch ’nur eine kleine Eingabetabelle‘ braucht sowas, gerade die!), die Beispieldatei mit 5 Produkten bereits knapp ein MB groß ist, weil man Produktphotos dadrin haben will, und
GNAK!
Ich bin immer noch *sowas* von sauer über diesen heutigen Vorfall und die Kombination von bestimmten Leuten, Haltungen, Ansprüchen und der Realität!

Der heutige Tag hat mir mal wieder deutlich gemacht: Versuch es erst gar nicht. Laß sie einfach machen und Ressourcen verschwenden. Die übrige Welt ist glücklich damit. Wenn man sich Herausforderungen in Kinderhüpfhöhe stellt und sich gegenseitig dafür auf die Schultern klopft und klopfen läßt – bitte.

Sorry Jungs, aber wenn ich mir auf der einen Seite anhören muß, daß keine Zeit vorhanden ist und Stöhnerei über die Überbelastung kommt und ich auf der anderen Seite sehen kann, wofür Zeit investiert wird aber welche organisatorischen Basics Ihr nicht beherrscht – tut mir den Gefallen und kommuniziert nicht mit mir.

Ihr beschwert Euch dann nur wieder, ich könnte ja auch etwas verbindlicher sowas kommunizieren. (Wir erinnern uns – das waren die toughen Studenten die sich als Managementnachwuchs fühlen)

Laßt es einfach. Ihr vertragt meine Reaktion nicht. Spart mir die Zeit.

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ingenieure „spielen“ nicht. Sie nennen das „entwickeln“, „testen“, „validieren“…
    Und „Spielzeuge“ tarnen sie als „Prototypen“, „Entwicklungsmuster“, „Versuchsanordnung“…
    Klingt viel schöner, kommt auf das selbe raus.
    Manchmal denke ich, daß die Kinder, die früher nie genug Spielzeug hatten, später Ingenieure oder Physiker wurden…