William Gibson bloggt

Markus hat recht, die Webseite ist scheußlich, aber da ist ein Blog, ein Feed .

(nein, ich schreibe diesen Eintrag nicht, um wieder die immer noch vorhandene Sperre auf Typepad zu umgehen – für Kommentare bei Markus würde ich mir fast noch so einen doofen Typekey-Account zulegen … ich würde btw „begabt“ sagen. )

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Nicole, mein Fremdsprachentalent „unterentwickelt“ zu nennen, ist noch ein plumpe Schmeichelei. Trotzdem war mir geläufig, dass man gifted mit talentiert übersetzen kann. Unabhängig davon fühlt sich das aber nicht an, wie das ehrfürchtige „gifted“, von den Göttern reich beschenkt, das ich bei Gibson empfinde. Er hat das, was ich bei einem Erzähler am meisten bewundere, die Fähigkeit, eine Geschichte zu erzählen, „ohne sie zu erzählen“. Ich weiß nicht, ob das Literatur ist. Er versucht sich ja neuerdings als Literat. Aber es ist eben ganz große Erzählkunst.
    Ich lese gerade (ok, mit großer Verspätung …) Snowcrash von Stephenson. Das ist cool, das ist hip, das liest sich süffig, hat ein ähnliches Setting wie das Neuromancer-Universum. Aber Stephenson muss „beschreiben“, was bei Gibson einfach in meinem Kopf entstehen würde, durch ein bestimmtes Wort, eine lässig gesetzte Formulierung in einem Nebensatz. Whow!
    Und – wenn du wirklich gerne bei mir kommentieren würdest – was hält Dich denn genau davon ab, dich bei Typekey einzuklinken? Ich gebe allerdings zu, dass es schon komisch ist, dass Du bei Typepad als Spammerin verschrieben bist…

  2. Kunst liegt im Auge des Betrachters – und meine Augen sind seeeehr kritisch. Ich bin keine Expertin, ich bin eine Suchende – mit bisher wenig Ausbeute. Kunst ist für mich das, was es schafft, mit meinem Inneren in Kontakt zu treten – und nicht daß, was andere meinen, was ich als Kunst zu empfinden habe.
    Ich liebe die Idee des Hitchhikers und LOTR – aber ich finde beides enervierend zu lesen. Literatur ans sich – kannst Du mich mit jagen, ist eine reine Qual.
    Es macht noch nicht einmal halt vor Autoren: Ich liebe Marion Zimmer-Bradley und ihr Darkover. Die deutsche Darkover-Bücher sind nett, aber die englischen fesselnd. Aber ich habe mich durch die Nebel von Avalon gequält.
    Da hilft es nur, die Augen offenzuhalten und manchmal Perlen zu finden, die einem selber gefallen. Was ich daran erinnert, daß ich doch den Frank Herbert noch mitbestellen wollte *g*
    Typekey: Funktioniert das dann auf Deiner Seite? Wenn ja, dann würde ich das extra nur für Dich tun *markus endilch das geb, was er schon die ganze Zeit will* ;o)))

  3. „Nebel von Avalon“ Marion Zimmer Bradley? Der Roman wo Inzest zur Fantasy gehört? Und das erst jetzt gelesen? Dann wird dir sicherlich das „Feuer von Troja“ genauso (miss|ge)fallen 😉
    Btw…Was brauchst denn von Frank Herbert?
    Ich suche noch ein paar nette Discworld Romane…Rincewind ist mittlerweile durch (wundervoll, wenn man fuer einen Ableger von Bertelsmohn gearbeitet hat, und dort Bücher bekommt ;)) fehlen noch ein paar, ich will sie aber in Änkliesch bitte, denn mittlerweile habe ich was gegen deutsche Übersetzungen, obwohl „Illuminatus“ und „Meteor“ und „Sakrileg“ waren noch gut übersetzt, dafür gingen die Potter Romane gar nicht.
    Also, vielleicht sollte man wirklich sowas wie in ZA aufbauen, wo der Buchtausch gang und gebe ist, und öffentlich gemacht wird. Also sowas wie eine Bücherei, nur privat unter den Leuten selbst :)))