Workshop: Mehrsprachig im Netz unterwegs (ohne dabei verrückt zu werden oder andere zu vergraulen)

In Anlehnung an Wittgenstein:

Die Grenzen meiner Sprachen sind die Grenzen meiner Welt.

Vorgeschlagen für die Republica als Workshop und angedacht als Thema für das Wordcamp:

Mehrsprachig im Netz unterwegs (ohne dabei verrückt zu werden oder andere zu vergraulen)

Auch deutsche Netzteilnehmer wagen sich mehr und mehr „ins Ausland“, sowohl virtuell als auch in Person. Neugewonnene Kontakte zum Beispiel von Konferenzen oder Barcamps wollen gepflegt und ausgebaut werden, und die eigenen Sprachkenntnisse will man nebenbei auch verbessern.

Flugs fängt man an in einer zweiten Sprache zu twittern und stellt schnell ein zweites Blog ins Netz – aber dann? Was harmlos und erfolgsversprechend anfängt, kann einen bisher nur muttersprachlichen Blogger oder (Video)-Podcaster schnell vor unerwartete Hürden stellen.

Angefangen bei Fragen zu Sprachkenntnissen (wie gut muß ich eigentlich sein?), über andere Arten sich zu informieren (nicht mehr Rivva, sondern was eigentlich?) oder zu vernetzen (Linkedin oder Facebook statt Xing und StudiVZ) bis hin zu Fragen der Seitengestaltung gibt es eine Menge zu bedenken, damit man nicht am Ende alles gefrustet hinwirft oder gleichermaßen bisherige sowie neue Leser vergrault.

Dieser Workshop gibt einen Einblick

  • warum die ‚kritische Masse‘ nicht deutsch spricht und das irritierende Gefühl, wieder bei Null anzufangen
  • wie man am sinnvollsten beginnt ohne sich zu überfordern
  • auf welche Herausforderungen vermutlich jeder trifft und wie man damit umgehen kann
  • Ideen zum Verbessern der eigenen Sprachkenntnisse
  • warum eine klare Trennung der Sprachen sinnvoll ist
  • Baustellen die man vielleicht vergißt
  • Orientierungspunkte in der Blogosphäre / Podosphäre
  • gelungene und weniger gelungene Beispiele
  • Zeit für Fragen

Die Inhalte und Beispiele werden sich an der englischen Netz-Szene orientieren, sind aber ohne Probleme auf andere Sprachen und Kategorien zu übertragen.

Fragen / Anregungen und Ideen werden gerne aufgenommen (die eine oder andere Frage zu dem Thema ist bei mir ja auch schon angekommen).

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

5 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Die Frage bewegt mich auch. Ich belege grade einen Volkshochschulkurs um mein Englisch zu verbessern.

  2. Torsten, auch Textmenschen wie Du sollten sich dem Thema Audio und Video nähern. Ich weiß, eine Qual, aber hilfreich. Sieh es als bittere aber notwendige Diskussion. 😉
    Cem, ich werde dann mal was vorbereiten. Nicht so intensiv, weil ich bis zum Camp unterwegs bin ohne Rechner, aber genug. Wenn dann jemand es hören möchte, kann man das ja nächste Woche mit aufnehmen.

  3. Es ist wirklich sehr schwierig, in einer Fremdsprache zu bloggen. Ich versuche es seit September in englisch und spanisch. Bisher halte ich mich über Wasser, indem ich sehr kurze Einträge blogge.
    Resonanz erhalte ich, obwohl ich selbst noch nicht sehr überzeugt von der Qualität der Einträge bin.

  4. Genau vor diesem Problem stehe ich auch gerade mit meinem Videoblog. Den beschreibenden Text dazu in Deutsch und Englisch zu verfassen ist ja kein großes Problem, aber wie mache ich das mit den Videos?!? Gerade wo sich die besten Einstellungen sehr spontan ergeben. Ich kann ja wohl kaum sagen: So jetzt lasse ich noch mal die Lampe umkippen und fluche dann auf Englisch…