Zu mir nicht kompatible Menschen oder Kim Schmitz ist wieder da.

Ich wollte schon die Tage erwähnen, daß meine Bereitschaft (aka Toleranzgrenze) auch nur zur entfernten Kommunikation gegenüber Personen, die nicht mit mir harmonieren, eindeutig gen Null wandert. Ich vermute inzwsichen als Auslöser das Alter.

Während man „früher“ wenigstens insgeheim noch den hehren Glauben hegte, es würde doch alles besser werden; setzt sich die Erkenntnis durch, daß dem nicht so ist. Ich meine, die Erkenntnis war schon da, aber die rosarote Brille stärker.

Wunderbar deswegen Threads wie dieser hier – drei Tage, knapp 300 Beiträge; mit den Reaktionen bzw. Nichtreaktionen darauf sortieren sich Menschen fein fein ins Töpfchen oder ins Kröpfchen. Jeder entblödet sich so gut er kann. Das ist grundsätzlich nichts neues, Usenet läßt grüßen; trotzdem bringt das Werkzeug openbc neues ans Licht: „Business-Frauen“ als Trolle.

Während Männer normale, handhabbare Trolls sind, scheinen die äquivalenten Frauen dazu eine Vorliebe zu haben für „Inkompetenz nicht nur bei (informations-)technischen Zusammenhängen zeigen, bei gleichzeitigem darauf bestehen, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben“. Mit Spott betrachte ich, wie sie einerseits voll ernst genommen und respektiert werden wollen (besonders von Männern), auf der anderen Seite aber kokettierende, weibchenschema-artige und/oder latzhosenfeministische Kommunikation geführt wird.

Je nach Bedarf wird genau das (= je nachdem, wie es gerade paßt) der Umwelt (=bevorzugt Männern) zum Vorwurf gemacht. Zum krönenden Abschluß wird dann (hinter vermeintlich verschlossenen Türen, nur unter Frauen) noch über die böse ungerechte Welt geweint. Erinnert an kleine Kinder, die sich die Augen zuhalten und glauben, man würde sie nicht sehen. Mädchen, mehrere von den Dingen passen nicht zueinander.

In seltenen Glücksmomenten begreifen solche Frauen manchmal, wie weit sie sich aus dem Fenster gelehnt haben und das Landminenprinzip erfüllt haben: Die Falle zum Reinlaufen nicht nur selber aufgestellt, sondern auch noch mit Ansage und Anlauf selber reingesprungen. Niedlich sind dann die teilweise 180-Grad-Kehrtwendungen – mehr oder minder auffällig der Gemeinde präsentiert.

Wie gesagt, es gibt auch mehr als genüg männliche Trolle, aber die halten sich in einer Business-Community wie openbc stärker zurück. Oder sie ahnen instinktiv, daß Rumtrollen wie im Privatleben hier nicht angebracht ist.

Zurück zur Überschrift – just beschriebenes ist ein (wenn auch starker) Auslöser für die Feststellung: meine Grenze, mich mit begriffstutzigen Menschen mit engem Denkhorizont zu beschäftigen, ist *sehr* gering geworden. Ich betrachte es als persönliche Entwicklung, von einem ziemlich löchrigen mentalen Killfile auf ein funktionierenderes „Nicht darauf antworten, weil es die Energie nicht wert ist, nur den Antworten-Button zu klicken“ gekommen zu sein. Das Mantra „Unterstelle niemals Absicht wenn Dummheit genügt“ hilft, wenn diverse Male täglich wiederholt. Nennt sich Gelassenheit, bedeutet aber schlicht Kapitulation. Jetzt muß ich nur noch an einer besseren „Früherkennung“ solcher Menschen arbeiten, und ein echtes Killfile für Foren wie openbc bekommen.

Ich darf übrigens daran erinnern: das hier ist mein Blog. Wie ich die Welt sehe und empfinde. Ihr da draussen könnt eine ganz andere Sichtweise der gleichen Personen haben. ;o) Aber wie sich auch in mehreren Jahren Usenet gezeigt hat: Freunde und der Rest kristallisieren sich schnell heraus …

Ach ja, Kim Schmitz hat wieder mal eine seiner Ideen, er wird genügend ‚intelligente‘ Menschen finden, die ihm folgen werden …

(Dieser Text wurde aus einem alten Blogsystem importiert und kann Fehler ausweisen, sorry).

7 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Du gehst zu hart ins Gericht mit Deinen Geschlechtsgenossinnen. Für die typische OpenBC-Gabi („ich finde es so toll, über zwei Ecken mit 5.000 Menschen bekannt zu sein, und so eine tolle Community gefunden zu haben“), ist das deutsche Cracker-Maskottchen Kim einfach _zu_ starker Tobak. Damit muß nicht jeder auf Anhieb umgehen können.

  2. Glaub mir, die fallen schon beim Anblick Zigarrengeschäftes um – Kim ist nur die Spitze auf dem Eisberg. Umgekehrt aber spielt er das Spiel weitaus amüsanter als die anderen bei den ’normaleren‘ Themen. :o)
    Und ich denke nicht, daß ich zu hart ins Gericht gehe – mehrere „danke, ich hatte keine Lust, das selber zu schreiben und in die Diskussion zu gehen“ bestätigen das. ;o)

  3. Sehr schön und böse auf den Punkt gebracht, Frau Simon. Respekt.

  4. blablabla was bringt denn dieser artikel? Er sagt nichts aus ausser deinen blanken neid zu einem egoidioten.

  5. es geht weiter. Ich habe in einem anderen Blog gelesen das Kim Schmitz schon wieder millionenschwer sein soll. In den Blogs finden sich Hinweise darauf das er jetzt die Firma http://www.betamax.de übernehmen will oder das was auch immer dahinter steckt.